Simon Frank mit gutem Ergebnis bei der Mitteldeutschen Meisterschaft der Jugend U19

Am vergangenen Wochenende ging es für unseren Diesdorfer Simon Frank und Coach Ingo John nach Wilsdruff (Sachsen) zu den Mitteldeutschen Meisterschaften der Jugend U15 und U19. Mit dem zweiten Platz bei der Landeseinzelmeisterschaft hatte sich Simon in der Altersklasse der Jugend U19 qualifiziert. Bei 12 Teilnehmenden warteten hier 11 Spiele (Modus: Jeder gegen Jeden) verteilt auf Samstag und Sonntag (27./28.01.2024) auf Simon.

Samstag:

Das erste Spiel zum Auftakt gegen Elias Kühne sollte direkt ein ganz besonderes für Simon sein, denn hier hatte er nach dem verlorenen Finale der LEM U19 noch eine Rechnung offen. Zudem war dies auch ein verbandsinternes Duell. Mit einem 3:1 Sieg ist Simon die Revanche geglückt.

Die zweiten und dritten Spiele waren ebenfalls TTVSA-interne Duelle gegen Bromann und Elzemann. Auch hier siegte Simon mit 3:0 und 3:1. Somit gelang ihm ein super Start ins Turnier. So konnte es gerne weitergehen. In der internen TTVSA-Wertung belegte Simon schon einmal Platz 1. 😉

Der nächste Gegner hieß Onufri (SATTV) und dieser ist bereits aus der Oberliga-Saison bekannt. Gegen den späteren Turniersieger hatte Simon kaum ein Mittel und so lautete das Endergebnis auch 0:3.

Gegen Zaporozhets (SATTV) folgte dann wieder ein souveränes 3:0, was der Motivation guttat.

Gegen den späteren Zweitplatzierten Seidel (TTTV) wurden Simons Belastungsgrenze und Nerven so richtig getestet. Mit einem 2:0 gelang ein starker Start ins Spiel, hierbei wurde jedoch auch schon eine Auszeit von Coach Ingo genommen. Im Folgenden drehte Seidel das Spiel noch zum 2:3. Schade!

Im letzten Spiel am Samstag ging es gegen einen ebenfalls bekannten aus der Oberliga, uzw. Kazuch (TTTV). In jedem Satz unterlag Simon leider mit 9:11, wodurch am Ende ein insgesamt knappes 0:3 zu Buche stand.

Sonntag:

Beim ersten Spiel am Sonntag wurde Simon direkt wieder alles abverlangt. Gegen Wieland (TTTV) geriet er erst mit 1:2 in Rückstand, doch durch eine Energieleistung konnte er das Spiel zum 3:2 drehen.

Die Partie gegen Balazs war noch einmal sehr hart umkämpft. Hier musste Simon dem Gegner am Ende zu einem 1:3 gratulieren.

Bei den letzten beiden Spielen merkte man ihm dann auch Turnierbelastung an, sodass so langsam “der Ofen aus war” (Zitat Ingo). Gegen Alwan (SATTV) und Berbig (TTTV) setzte es noch einmal zwei 0:3 Niederlagen.

Mit 5:6 Spielen und 18:22 Sätzen nahm Simon den 8. Platz ein und lag somit als bester Sachsen-Anhalter vor den Mitstreitern des TTVSA. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung!

Die Ergebnisse können hier eingesehen werden.

Die TTVSA-Delegation

Nun richten Simon und Ingo den Fokus voll auf die verbleibende Rückrunde der Oberliga-Saison.

Vier Diesdorfer bei den 34. Landeseinzelmeisterschaften

Am 20. und 21. Januar 2024 fanden die 34. Landeseinzelmeisterschaften der Damen und Herren in Tangermünde statt. In den Diesdorfer Farben nahmen hierbei Neuzugang Justin Hollburg, Simon Frank, Mathias Taetzsch und Ole Herbst teil. Wir blicken auf die Einzel- und Doppelergebnisse der vier Diesdorfer zurück.

Zum Auftakt musste Justin direkt gegen den an 1 gesetzten Pazdyka antreten. Er startete mit einem 0:3 ins Turnier. Sein zweites Spiel gewann Justin mit 3:0 gegen Elzemann. Im letzten Duell ging es gegen Wolff um Platz 2 und somit um den Einzug in die KO-Runde. Mit 0:3 ging dieses Duell leider an Wolff. Folglich belegte Justin in seiner Gruppe den 3. Platz mit 1:2 Spielen und 3:6 Sätzen.

Mathias eröffnete gegen Toetz und konnte sich knapp mit 3:2 durchsetzen. Sein zweites Spiel gegen Kleißl konnte er ebenso positiv gestalten (3:1). Gegen Heyden musste er sich dann mit 1:3 geschlagen geben. Folglich belegte Hummel den zweiten Platz und zog in die KO-Runde ein.

Nach einem 0:3 im ersten Spiel gegen Böhme stand Ole direkt unter Druck, um den zweiten Platz noch zu sichern. Mit einem klaren 3:0 gegen den ehemaligen Diesdorfer Tim Becker und einem 3:0 gegen Lindenstrauß gelang ihm dies jedoch mit 2:1 Spielen und 6:4 Sätzen.

Simon gelang mit zwei 3:0 Spielen (gegen Buchheim und Birus) ein souveräner Start in das Turnier. Im Spiel um Platz 1 der Gruppe musste er sich dann jedoch knapp mit 2:3 gegen Baranauskas geschlagen geben. Dies bedeutete Platz 2 bei 2:1 Spielen und 8:3 Sätzen.

Für die drei Diesdorfer, die die KO-Runde erreichten, war leider im Achtelfinale bereits Schluss. Mathias unterlag Ernst mit 1:4, Simon verlor gegen Wolf mit 2:4 und Ole musste sich gegen Röttig mit 2:4 geschlagen geben.

Im Doppel der Herren spielten Ole/Mathias und Simon/Justin zusammen. Im Achtelfinale unterlagen Mathias und Ole mit 0:3 gegen Voges/Kühne und somit schieden beide nach nur einem Spiel aus. Simon und Justin konnten sich hingegen gegen Kleißl/Röhmer durchsetzen (3:0). Gegen die späteren Sieger Wolf/Köhler unterlagen die beiden jedoch mit 0:3, wodurch das Viertelfinale Endstation war.

Im Doppel Mixed schieden Mathias (mit Griehl) und Ole (mit Rönnebeck) nach dem ersten Spiel bereits im Sechzehntelfinale aus. Justin (mit Ledwolorz) und Simon (mit Pohl) erreichten jeweils das Achtelfinale, verloren diese jedoch.

Dreifache Verstärkung für die Rückrunde

In dieser Woche fanden die ersten Pflichtspiele des Jahres 2024 für die Diesdorfer Mannschaften statt. Mit drei Neuen geht die Diesdorfer Eintracht die Rückrunde 2023/2024 an.

Mit Justin Hollburg wechselt ein junger Spieler nach Diesdorf, der bereits auf hohem Niveau gespielt hat und dies am Neuber forstsetzen möchte. Justin kommt vom TTV Barleben an den Neuber. In Magdeburg spielte er bereits für den TTC Börde und ist somit kein Unbekannter. In der Rückrunde wird er die abstiegsbedrohte dritte Herrenmannschaft als Nummer 1 unterstützen und ebenfalls versuchen, den Klassenerhalt in der Landesliga zu sichern.

Ein weiterer Neuzugang ist Christian Krogel, der vorher für den HSV Medizin aktiv war. Christian wird künftig in der siebenten Mannschaft in der Stadtliga spielen. Dabei wird er mit einem Sohn (Lukas Krogel) zusammenspielen. Dass so ein Vater-Sohn-Gespann Erfolg haben kann, wurde in Diesdorf ja bereits des Öfteren bewiesen.

Mit Patrick Grunig hat sich ein alter Bekannter dazu entschieden, sich wieder der SVE anzuschließen. Patrick stand bereits im Jugendbereich im Diesdorfer Trikot am Tisch. Als Nummer 1 wird er die Zehnte in der 5. Stadtklasse bereichern. Und auch mit Rückkehrern hat der Verein bereits gute Erfahrungen machen können.

Herzlich Willkommen (zurück) und viel Erfolg!

v. l.: Justin Hollburg, Christian Krogel u. Patrick Grunig

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Wir wünschen allen Diesdorfer Mitgliedern, Anhängern und Sportfreunden ein besinnliches Weihnachtsfest im Kreise der Familie sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Aus sportlicher Sicht wird das Jahr 2023 einen besonderen Platz in der Vereinschronik finden, da wir mit dem Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die Oberliga den bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte erleben durften.

Aber auch alle anderen Mannschaften und Einzelspieler vom Nachwuchs bis zu unseren Oldies haben sich ihre ganz eigenen Highlights in diesem Jahr gesetzt, worauf sie in Zukunft sicherlich gerne einmal zurückblicken.

Hoffen wir, dass wir neben dem Abenteuer Oberliga auch weitere schöne und erfolgreiche Momente als Verein erleben dürfen.

In diesem Sinne: Bleibt alle gesund, genießt die Zeit mit Euren Familien und Freunden und esst nicht zu viel Plätzchen und Weihnachtsbraten, damit ihr fit für den Sport bleibt. 😉

Wir sehen uns im neuen Jahr!

SV Eintracht Magdeburg-Diesdorf e. V.

Abenteuer Oberliga – Danke an die Sponsoren!

Der Saisonstart der 1. Herren in der Oberliga wurde gemeistert. Trotz der Niederlagen hat die Mannschaft bisher gute Spiele geliefert und sich stets gut verkauft.

Unterstützt wird die erste Diesdorfer Herrenmannschaft dabei von folgenden Sponsoren, bei denen sich der Verein hierbei herzlich bedankt!

RH-Sporträder

Autopflege Eckardt

Autohaus Löffler

EES Witte

HGM Haus & Garten & Mehr

Fitnessinsel Magdeburg

(Webseiten oder Social Media Accounts verlinkt)

Vielen Dank für Eure Unterstützung!

Abenteuer Oberliga – Erstes Auswärtswochenende in Thüringen (7. bis 8. Oktober 2023)

Am zurückliegenden Wochenende sollte unsere erste Mannschaft gleich drei (zusammengelegte) schwere Auswärtspartien in Thüringen bestreiten. Am Samstag fuhren wir dafür ganz entspannt nach Jena, dann nach Zeulenroda und zu guter Letzt sonntags nach Zella-Mehlis. Ich nehme euch an dieser Stelle mit auf diese Reise und werde auch das Drumherum – für Interessierte – etwas erhellen.

Beginn war aufgrund von organisatorischen Feinheiten um 8:45 Uhr an der Sporthalle in Diesdorf. Weiter ging’s nach Niederndodeleben – für die Getränkeversorgung – um dann „Arbeitstier“ Richard in Irxleben einzusacken. An diesem Punkt muss man einen großen Dank an Autohaus Engelmann ausrichten, die einen 9er Bus gesponsert haben.

Mitgereist waren hier die vier Oberliga-Akteure Richard, André, Simon und Mathias sowie Hauptcoach Ingo und die weiteren Betreuer und Fans Olaf, Kersten, Lisa und Bochi.

Kersten am Steuer beförderte uns in gut zwei Stunden – mit 1 bis 2 Pausen –  zum SV SCHOTT Jena, der seine schöne Halle auf einem Hinterhof hat. Hier hieß es erstmal: In Ruhe ankommen, etwas essen, platzieren und langsam einspielen. Von außen betrachtet muss man ganz klar sagen: Es ist schon etwas anderes, wie sich in der Oberliga warm gemacht wird. Unsere Spieler haben da aber ganz klar mitgezogen, was man am Ende des Tages auch bei der vielzähligen Abnutzung der Trikots und “warm up“-Shirts sehen konnte.

Auch war es immer wieder lustig zu sehen, wie wir mit Sack und Pack in die Hallen eingeritten sind. Denn auch wenn es Oberliga ist, heißt dies nicht zwangsläufig, dass es eine Art Verpflegung dort gibt. In Jena gab’s zur Mittagszeit leider gar nichts. Deshalb waren wir uns selbst am nächsten und haben für entsprechendes Beiwerk gesorgt. Auch ein ehemaliger Diesdorfer war mit Ulli Obst kurzzeitig anwesend und stellte eine gewisse vorhergehende Motivation fest.

Nun zum Spiel. Jena war zwar ohne die 4 angereist, dafür mit Nachwuchsspieler Stieler, der definitiv stärker ist, als seine (niedersächsischen) ca. 1950 Punkte vermuten lassen.

Zu Beginn des Punktspiels wurde der Diesdorfer Wimpel als Geschenk an unseren Gastgeber überreicht.

Erstes Credo für die Spiele war: Wir feiern uns selbst! Leider blieb uns der erste Oberliga-Satzgewinn in den Eingangsdoppeln verwehrt, trotz Umstellung von D1 und D2. 😉 Richard und Mathias wehrten sich massiv gegen Vlacuska/Süß, hätten den ersten Satz gerne gewinnen können, verloren dann aber 0:3. Ähnlich sah es bei André/Simon gegen Ishida/Stieler aus, auch hier: 3 sehr enge Sätze, aber 0:3.

In den Einzeln gab es gleich die nächsten Kracher. Richard, wie auch André führten oben beide Spiele gegen Ishida (2:0) und Vlacuska (2:1) und zeigten eine enorme Leistung. Wobei – wie sollte es auch anders sein als Diesdorfer Eigengewächs – Richard den historisch ersten Satz für Diesdorf in der Oberliga bescherte.

Beide verloren zwar im fünften Satz, wobei ich hier gerne anmerken darf, dass André schon über der Ziellinie war, bei eigenem Aufschlag und Matchball. Sehr schade, aber da kommen die Erfahrung und vor allem der teilweise massive Punkteunterschied doch zur Geltung. Jedoch war das, so hab ich es jedenfalls gesehen, eine gesteigerte Motivation für die nächsten Einzel… denn es hieß: Es geht „was“ und damit meinen wir einzelne Spiele.

Simon gegen Nachwuchsspieler Stieler (16 Jahre), Hummel gegen Süß (der sicherlich auch einfach oben spielen könnte). Hummel sah da wirklich nicht sehr gut aus, verlor ziemlich rabiat mit 0:3. Wobei er sich von Satz zu Satz gesteigert und kontinuierlich seine eigenen Stärken ausgespielt hatte, sodass durchaus ein Satzgewinn drin gewesen wäre. Simon und Stieler lieferten sich ein paar wahnsinnig starke Ballwechsel, rein spielerisch eines der besten Spiele des Tages. Den ersten Satz noch gewonnen, folgten zwei bittere Pillen (-5, -6). Frenetisch durch die eigenen Fans angefeuert, gewann er die folgenden beiden Sätze mit 14:12. Krass… ein Spiel – vor allem die letzten beiden Sätze – was man so schnell nicht vergessen wird. Ein Hin und Her der Gefühle. Ich kann es nicht beschreiben, deshalb kurz: Erster Einzelpunkt überhaupt für uns! Danke Simon!

Damit 1:5 zur Halbzeit aus unserer Sicht. Alles im Lot.

In der zweiten Einzelrunde gab es teilweise klarere Ergebnisse. Da merkte man, dass Jena auf ihren jeweiligen Positionen doch deutlich besser besetzt ist als wir. Einzig Richard ging – man könnte schon fast „mal wieder“ sagen – mit 2:1 gegen Vlacusek in Führung. Leider verlor er, aufgrund wirklich sehr geringer Fehler, zweimal zu 9 und damit auch das Spiel. Auch hier galt: Es wird der kleinste Fehler nicht verziehen, weil der Gegner eben selber (fast) keine dummen Fehler gemacht hat. Es war wieder sehr ärgerlich, aber eine fantastische Leistung von Richi. Das muss man hier ganz klar festhalten.

André kam gegen den wirklich krass wieselflinken Ishida nicht so gut ins Spiel und verlor 0:3. Simon musste leider ebenfalls anerkennen, dass Süß eine Klasse besser ist – 0:3. Hummel hatte gegen Stieler schon die Chance, sich etwas zu belohnen, leider entsprach seine Form nicht der, die wir sonst so von ihm kennen. Nach einem ersten Satz in Verlängerung folgten zwei relativ klar verlorene Sätze, auch hier 0:3. Ich würde ganz frech behaupten, dass Stieler ihm im Normalfall eher liegt und er dies in der Rückrunde gerne unter Beweis stellen darf. Leider verloren wir hiermit 1:9 bei Schott Jena und wir stellen fest: Nicht zu Null. Das Ergebnis hätte durchaus knapper ausfallen können, aber dann muss auch mehr zusammenlaufen.

Das Spiel wurde schnell abgehakt und es gab eine Zwischendusche. Dann ging es weiter mit einer 40-minütigen Fahrt zum Post SV Zeulenroda, welchen man bereits aus der letztjährigen Relegation kennt. Die Halle, vergleichsweise klein, gemütlich und mit einem Parallelspiel der Damen Oberliga gegen halbwegs bekannte Gesichter aus Riestedt. Damit waren auch einige Zuschauer da, die sich beide Spiele begeistert anschauen wollten. Draußen stand ein Grill mit Original Thüringer Rostbrätl und Bratwürste, was uns natürlich sehr entgegenkam, da es trotz aller Selbstverpflegung noch keine richtige Mahlzeit gab. Gestärkt vor dem Spiel ging es dann gegen eine mit Bestbesetzung angetretene Heimmannschaft (Urbanek, Braun, Cecava, Kazuch). Auch hier folgte die Wimpelübergabe.

Die Doppel haben wir nochmal trickreich umgestellt, sodass Richi und Hummel als D1 gegen Urbanek/Braun spielten, welches sie auch “schnurstracks“ mit 0:3 verloren. Die Qualität und Präzision, die beide Tschechen gespielt haben, war Wahnsinn. Da ging auch wirklich kaum mehr. Das Wetter war bescheiden draußen, aber die Leistung unserer Truppe war definitiv alles andere als bescheiden, denn André und Simon hatten es mit Cevava/Kazuch zu tun, hatten die beiden wirklich beeindruckend im Griff und gewannen ihr erstes Doppel überhaupt klar mit 3:0.

Damit „endlich“ mal ein 1:1 nach den Doppeln und die Hoffnung auf etwas „mehr“ bestand. Richard oben gegen Braun, André gegen Urbanek. Beide Gegenspieler sind absolute Spitzenkräfte in der Oberliga. Beide Spiele endeten zwar 0:3, aber insgesamt gingen 3 Sätze in Verlängerung, wobei man auch klar sagen musste, dass mindestens André sich 1 bis 2 Sätze verdient gehabt hätte. Aber auch hier muss man anerkennen, dass der Gegner genau weiß, was er da spielt bzw. spielen muss.

Im unteren Paarkreuz gab es dann die Begegnungen Simon gegen Kazuch, welche sich bereits aus ein paar vorherigen Jugendmatches kannten, und Hummel gegen Altstar und Senioren-Europameister Cevava. Simon lag zwar 1:2 hinten, gewann einen Satz aber sowas von bärenstark zu 3, dass wir alle wussten: Da geht was! Nachdem Satz vier knapp an Simon ging (+11), ging es in den “Decider“. Beim Stand von 6:6 (Kazuch führte bereits 6:3) gab es eine strittige Situation (Doppelberührung durch Kazuch), wodurch Simon den Punkt quasi abschenkte, weil er den „Fehler“ bemerkte und dies dem Schiri mitteilte. Leider war die Fairness nicht gegenseitig, sodass Simons Gegner der Punkt geschenkt wurde. Infolgedessen mühte Simon sich, holte seinerseits jedoch nur noch einen Punkt, sodass der Entscheidungssatz mit 7:11 verloren wurde. Ein Schelm, wer denkt, dass der fragwürdige Punkt zum 6:7 der Entscheider war. Leider. Aber man lernt daraus.

Hummel war an dem Tag nicht so ganz bei sich, Cevava war aber auch einfach eine Klasse besser. Einige Bälle wurden dennoch leichter verschenkt als sonst üblich, was ein sehr klares 0:3 zur Folge hatte.

Zwischenstand 1:5 aus unserer Sicht. Nun ging es darum, weiterhin auch die kleinen Punkte im Blick zu haben. Leichte Ermüdungserscheinungen machten sich jedoch ebenfalls breit. Dies tat nur stellenweise der Leistungen einen Abbruch, da es weiterhin wahnsinnig krasse Ballwechsel gab. Spannend, nicht nur für‘s Auge.

Richi gegen Urbanek wurde leider zu einer klaren Angelegenheit für den Gastgeber. Die Beine waren schwer und man merkte es auch. Zumal der Gegner wirklich stark gespielt hat und Richard sein Können in einigen Aktionen hat durchblicken lassen. André machte es – zumindest anfänglich – etwas besser und sicherte sich Satz 1 stark gegen Braun. Leider folgten dann drei sehr ernüchternde, aber durchaus erwartbare Sätze, sodass ein 1:3 zu Buche stand. Kopf hoch André, die Leistung stimmt!

Zwar stand die Niederlage bereits fest, aber Simon und Hummel wollten weiterhin Gas geben. Simons körperliche Grundfitness trug anfänglich auch zu seinem Spiel gegen Cevava bei. 2:0 Führung, zwei Sätze zu 9 gewonnen. Das ist echt krass gewesen. Dann stellte sich der Altmeister leicht um, Simon ließ ihn gewähren und allmählich verließen auch Simon die Kräfte – da half die Banane in der Satzpause leider auch nichts mehr. Er verlor die folgenden Sätze dreimal zu 5 (2:3 am Ende)…

Hummel gelang es zwar besser als zuvor, sein Spiel durchzuziehen, aber Kazuch war stets hellwach und in den entscheidenden Phasen immer einen Tick schneller als Mathias (0:3).

Am Ende des Tages eine weitere 1:9 Niederlage, jedoch „wieder nicht zu Null…“. Die Leistung stimmte streckenweise echt, die Motivation war allgegenwärtig und jeder ackerte, das wollten die mitgereisten Betreuer*Innen auch sehen. Im Anschluss an das Spiel gab es ein feines Abendbrot vom Grill, definitiv mindestens deswegen schon eine Reise wert gewesen.

Dann ging die Fahrt ins Landgasthaus, gute 20 Minuten entfernt bei Schleiz. Trotz einer geschlossenen Gesellschaft im Restaurant gab es noch ein “Frisches“ und dann ging es langsam ins Bett zur Regeneration (ein Wink an Coach Ingo ;-)).

Am Sonntagmorgen, frisch gestärkt nach einem guten Frühstück, ging es 10:30 Uhr weiter Richtung Zella-Mehlis. 1h 45 Minuten Fahrt später waren wir da. Thüringen ist anscheinend sehr, sehr groß.

Beim TTC Zella-Mehlis erwartete uns eine echt große Halle, mit Tribünen und entsprechend netter Kantine. Zudem wurde ein Beamer für den Livespielstand und Boxen für die Musik aufgestellt. Es gab sogar einen Hallensprecher. Zella-Mehlis hatte ebenfalls zwei Spiele vom Vortrag in den Beinen, konnte aber auf insgesamt 5 Spieler zurückgreifen. Zum Heimspiel waren sie natürlich vollzählig und in Bestbesetzung da. Ein Ukrainer, zwei Tschechen. Läuft.

Der Gastgeber spielte in folgender Aufstellung:

Khymenko, Jirasek, Vorisek, Krebs (setzte Doppel aus), Wünsche (nur Doppel)

Wir ließen dieses Mal die Doppel wie gehabt, D1 Bünger/Frank, D2 Köhler/Taetzsch.

Doch bevor das Spiel beginnen konnte, gab‘s einen Einlauf inkl. Musik und Moderation für unsere Mannen. Das habe ich so vorher noch nicht beim einem TT-Spiel gesehen. Chapeau!

Danach folgte die Wimpelübergabe; dieses Mal mit vernünftigem Foto.

Wir starteten wahnsinnig gut ins Spiel und die ersten beiden Sätze gingen klar an André und Simon (gegen Vorisek/Wünsche). Dann kam der Gegner leider besser ins Spiel. Am Ende, befeuert durch die Mitgereisten, gelang ein 3:1 Sieg. André/Simon machten ihre Hausaufgaben sehr gut. Richard und Hummel waren zwar lädiert vom Vortag, aber anwesend und besser im Spiel als bspw. im zweiten Spiel vom Samstag. Sicherlich stand nachher ein 0:3 (-7,-7,-7) zu Buche, aber der Faden wurde immer ab Mitte des Satzes verloren, da wurden scheinbar die Füße schlapp. Aber es war verschmerzbar, denn es stand wieder einmal ein 1:1.

Es sollte tatsächlich noch besser kommen… Aber der Reihe nach.

Oberes  Paarkreuz: Niederlage, Niederlage. Richi war da, jedoch konnte er gegen Jiraseks Spiel nicht viel ausrichten (-9,-6,-6). Hier fehlte es phasenweise an der richtigen Bewegung, kleine Fehler werden nicht verziehen. Alles in Allem in Ordnung so. André mühte sich redlich gegen Khymenko. Ein Satz hätte kommen können, aber nicht müssen, sodass auch hier ein 0:3 als Ergebnis stand (-8,-10,-5).

Unteres Paarkreuz: Sieg, Niederlage. Simon erlegte den amtierenden Deutschen Vizemeister der unteren Verbandsklassen 2000 mit einem 3:1. Zwei knappe Satzgewinne in der Verlängerung haben dem Gegner den Zahn gezogen, sodass Simon seinen zweiten Einzelsieg feiern konnte. Da merkt man auch, dass Simon noch 3-4 jünger ist als seine Mannschaftskameraden (großen Wink an den Rest ;-)). Hummel war fokussierter als am Vortag und Wiedergutmachung (auch an sich selber) war angesagt. Gegen einen wirklich richtig starken Vorisek, der echt sehr clever spielte, reichte es am Ende nicht (-3, -9, -2). Aber die Besserung stand Hummel ins Gesicht geschrieben. Auch als Motivator war er ständig verfügbar!

Zwischenstand 2 (!!!) : 4. Ungewohnt. Aber: Die Gegner kochen auch nur mit Wasser, zwar mit sehr heißen Wasser, aber mit Wasser!

Die weite Einzelrunde begann etwas besser. Im oberen Paarkreuz lagen beide zwar recht schnell 0:2 hinten, konnten sich dann aber auch (körperlich wie mental) deutlich steigern. Richard drehte fast das ganze Spiel gegen Spitzenspieler Khymenko, phasenweise wie im Rausch.

Beim Stand von 2:2 bebte die Halle, da es wirklich viele geile Ballwechsel gab. Leider belohnte sich Richi zum dritten Mal an diesem Wochenende nicht und verlor (wieder) 2:3. Dafür, dass Richard sonst beim 6er System in der Oberliga oft „nur“ unten gespielt hat, schug er sich hier wahnsinnig gut. André war kurz vor dem 2:2 – Ausgleich, doch leider hatte Jirasek den längeren Atem und nutzte jede Unkonzentriertheit bzw. konditionelle Schwäche gnadenlos aus (1:3).

Leider 2:6. Aber: Wir wollten noch mehr. Simon wusste leider nicht so recht, wie er das starke Spielsystem von Vorisek unterbrechen sollte und verlor dieses Mal klar mit 0:3. Hummel wollte das ganze WE nicht so auf sich (und der Mannschaft) sitzen lassen und presste vom Allerfeinsten am Tisch. Verlor er noch (trotz 9:6 Führung) den ersten Satz knapp gegen Krebs, gewann er Satz 2 und 3 relativ souverän in alter Hummel-Manier. Hier waren sich die Beobachter einig: Es hätte ein 3:0 sein “müsskönnen“ (;-)). Zwei bis drei falsche Entscheidungen später, trotz der beeindruckenden Anfeuerungen seiner Kumpanen und Kumpaninnen stand es am Ende 2:3. Leider! Damit endete das Spiel mit einem guten 2:8 aus unserer Sicht und der Erkenntnis, dass die Saison noch wahnsinnig hart wird. Aber diese drei Mannschaften müssen auch noch zu uns. Viel wichtiger: „Wieder nicht zu Null, wieder nicht zu Null… wieder, wieder, wieder nicht zu Null!!!“.

Unsere Spieler sind lernfähig. Wir haben keinen Zweifel, dass sich jeder Einzelne auf seine Art verbessern und folgerichtig auch mal so ein Fünfsatzspiel nach Hause bringen wird.

Trotzdem stapeln wir tief, denn wir wissen, wo wir herkommen und dass es ohne namhafte, ausländische Verstärkung in der Liga nichts wird. DAS ist jedoch Diesdorf. Wir pushen uns selbst und möchten uns auch stets treu bleiben.

Einen Dank an dieser Stelle auch an Mathias, der sich als Organisator vor keinen Mühen gescheut hat (und vor Allem auch wahnsinnig gut Tetris spielen kann – siehe Foto). Und auch an jeden Einzelnen, der diese Strapazen an dem WE auf sich genommen hat.

Diese Woche geht es direkt weiter im historisch ersten Ligaheimspiel in der Oberliga gegen niemand geringeren als den TTC Börde. Es heißt: DERBYZEIT!!! Alle an den Neuber, Samstag, 13 Uhr. Packt die Schals ein, feuchtet eure Kehlen an. Bringt Kind und Kegel mit, wir sind bereit! Die Mannschaft wird es auch sein!

von Christian Bochmann

Stadtmeisterschaften im Nachwuchs

Die diesjährigen Stadtmeisterschaften im Einzel und Doppel der Nachwuchsklassen fanden am 16. und 17.09.2023 in den Sporthallen des HSV Medizin und TTC Börde in Magdeburg statt. Insgesamt nahmen 19 Diesdorfer Nachwuchskräfte aufgeteilt in den Spielklassen U11, U13, U15 und U19 teil. Lediglich der TTC Börde stellte mit 20 Spielerinnen und Spielern mehr Teilnehmende eines Vereins.

Folgende Platzierungen konnten die Diesdorfer in den entsprechenden Spielklassen erreichen:

U11

Einzel:

Der Diesdorfer Anton Moldenhauer verlor das Finale gegen Nicolas Gläß vom TTC Börde 0:3 und belegte somit den 2. Platz. Im Spiel um Platz 3 setzte sich Leonard Köhler 3:0 gegen Peter Kapust (TTC Börde) durch und sicherte sich Bronze.

Doppel:

Hier belegten die beiden Diesdorfer Anton und Nicolas den zweiten Platz nach einem Sieg und einer Niederlage gegen das Siegerdoppel.

U13

Einzel:

In dieser Spielklasse lief es leider nicht so gut. Alle drei Diesdorfer (Jeremias Schlange, Florian Jaeger und Emil Gruß) schieden in der Gruppenphase aus und belegten somit die hinteren Plätze der 19 Teilnehmer.

Doppel:

Im Doppel erreichten Florian und Emil dagegen einen Platz im Mittelfeld.

U15

Einzel:

Hier traten Rocco Dannehl, Hannes Fenderl, Viet Duong, Johannes Foerste, Finn Hass, Henry Lorenz und Albert Voelkel in den Diesdorfer Farben an. Hannes (Gruppenzweiter) und Rocco (Gruppenerster) erreichten dabei die Hauptrunde. Das Achtefinale verlor Hannes mit 1:3. Im Platzierungsspiel konnte er sich jedoch mit 3:0 durchsetzen und landete somit auf dem 11. Platz. Rocco gewann das Achtelfinale mit 3:0. Im Viertelfinale scheiterte er dann mit 1:3 gegen seinen Gegner. Das Spiel um Platz 5 konnte nicht mehr ausgespielt werden, wodurch beide Kontrahenten auf Platz 5 gelistet werden.

Doppel:

Auch im Doppel konnten nicht mehr alle Platzierungsspiele gespielt werden. Hier landeten Viet/Johannes sowie Hannes/Albert auf Platz 5 und Rocco/Finn auf Platz 9.

U19

Einzel:

In der höchsten Spielklasse liefen Tim Brechmann, Bela Mally, Lukas Kuhlemann, Johannes Mally, Richard Ertmer und Aaron Fenderl im Diesdorfer Trikot auf. Während Richard, Aaron und Johannes in ihrer Gruppe das Nachsehen hatten, erreichten Lukas, Tim und Bela jeweils als Gruppenerste die Hauptrunde. Im Achtelfinale verlor Lukas mit 1:3, Tim und Bela hatten ein Freilos. Bela gewann sein Viertelfinalspiel mit 3:0, Tim setzte sich mit 3:1 durch. Im Halbfinale verlor Bela gegen den späteren Stadtmeister Treudler mit 1:3. Auch für Tim war nach dem Halbfinale Schluss, er musste sich mit 0:3 geschlagen geben. Im Spiel um Platz 3 wäre es hier zum internen Duell zwischen Tim und Bela gekommen, doch leider wurde dieses nicht mehr ausgespielt.

Doppel:

Im Doppel gewannen Tim und Bela gegen die beiden Mediziner Treudler und Nguyen, gegen die beide im Halbfinale im Einzel gescheitert sind. Damit sind die beiden Diesdorfer Stadtmeister im Doppel. Glückwunsch! Lukas und Johannes belegten Platz 5, Aaron und Richard Platz 9.

Mädchen

Bei den Mädchen nahm die Diesdorfer Nachwuchsspielerin Tabea Müller teil. Bei vier Mädchen wurde jede gegen jede gespielt. Am Ende gewann Tabea ein Spiel und verlor zwei. Nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses landete sie auf Platz 4. Im Doppel belegte sie mit Sofie Wiegang (AEO) Platz 2.

Hier können alle Platzierungen und Ergebnisse eingesehen werden.

Gecoacht wurde der Diesdorfer Nachwuchs von Ingo. Robert Schröpl hatte ihn am Samstagmorgen unterstützt. Vielen Dank an dieser Stelle für euren Einsatz!

Diesdorfer beim 1. Junior Cup Sachsen-Anhalt

Am Sonntag, dem 27.08.2023, fand in Riestedt der erste Junior Cup Sachsen-Anhalts statt.

Hierbei handelt es sich um eine Turnierserie, bei der man Punkte sammelt, um sich für das große Abschlussturnier zu qualifizieren. Am Ende der Serie, also im September 2024, findet dann das großes Finale in Biederitz statt.

Für Diesdorf startete der neun Jahre alter Anton Moldenhauer. Er reiste mit der kompletten Familie (noch etwas müde) an und legte auch gut los. Anton hat in der Bambini Gruppe zur Diesdorfer Eintracht gefunden und auch großen Spaß am Tischtennissport. Also hat Jens ihn für den Cup angemeldet. Jens und Johan Hildebrandt standen ihm beim Turnier als Betreuer und Trainer zur Seite.

Für Anton war es das erste Turnier und dafür machte er die Sache richtig gut. Er hatte sechs Spiele zu absolvieren, die per Losverfahren zugewiesen wurden. Zwei Spiele konnte Anton für sich entscheiden, in drei weiteren engen Spielen konnte er zumindest immer einen Satz gewinnen.

Folglich hat sich der Diesdorfer Nachwuchsspieler die ersten Punkte für die neue Cup-Serie erkämpft, sodass aus seiner Sicht mit Vorfreude auf die nächsten Turniere weitere folgen dürfen.

Bis dahin ist Training angesagt, um das große Ziel – FINALTURNIER – zu erreichen.

Weiter so, Anton!

von Jens Hildebrandt

Freundschaftsspiel Osterweddinger SV – Eintracht Diesdorf 9:7

Am vergangenen Freitag (28.07.2023) wurde das lang geplante Freundschaftsspiel zwischen dem OSV und einer Delegation aus Diesdorf in der Osterweddinger Kultarena ausgetragen. Zum Rahmenprogramm gehörte ebenfalls auch eine feine Grilltonne inkl. köstlich anmutender Kaltgetränke.

Die Diesdorfer spielten unter Leitung der Kapitänin Lisa mit Dustin, Bochi, Mini, Leon, Erik und Lisa selbst.  Der OSV trat mit Kapitän Zabel, Ex-Diesdorfer Fabian Kulicke, Möhring, Kempiak, Kosmehl (Neuzugang aus Mieste) und Stoy an. Rein vom Papier her eine ausgeglichene Sache.

Nach der Übergabe unseres neuen Wimpels ging es dann sofort an drei Tischen zur Sache. Unser Doppel 1 (Dustin/Bochi) konnten nach anfänglichen Startschwierigkeiten doch noch verdient gegen Möhring/Kosmehl gewinnen. D2 (Mini/Erik) waren ohne große Chance gegen das Osterweddinger Spitzendoppel Zabel/Kulicke und auch unser zusammengewürfeltes D3 Leon/Lisa mochte noch nicht die Sommerpause hinter sich lassen (beide 0:3). Da merkte man sofort, dass bei uns noch gehörig Sand im Getriebe war. Es stand aber auch hier der Spaß im Vordergrund, Diesdorf wollte aber gewinnen. Das merkte man jedem Spieler an.

In den Einzeln musste Bochi nach vier knappen Sätzen Chris „Noppextrem“  Zabel zum Sieg gratulieren. Dustin löste das gegen Fabi besser und gewann nach einigen (vielen) Glücksbällen auf Seite des Gastgebers mit 3:1. Unser Mittleres Paarkreuz, nunja… sagen wir es so. Beide waren anwesend. 😉 Mini hatte nicht seinen besten Tag und Leon sah sich Denis Möhring gegenüber, der jedoch mal zwei Ligen über ihn spielt und dessen Sicherheit dann doch noch etwas besser war. Der Einsatz hat aber bei Beiden mehr als gestimmt!

Im unteren Paarkreuz sorgte Erik für den Anschluss mit einem ungefährdeten Sieg über Stoy, während Lischen den Kürzeren (knapp) gegen Rigo Kosmehl zog. Damit stand es bereits 3:6 zur Halbzeit und die Siegeschancen schwanden langsam dahin.

In der zweiten Einzelrunde machten wir es nur unmerklich besser. Dustin – noch „beflügelt“ vom ersten Spiel ließ sich mal sowas von weg“zabeln“, ebenfalls 1:3 – wie schon Bochi zuvor. Fabi und Bochi haben die vermutlich längsten Ballwechsel gespielt. Das Glück war am Ende dem Schreiberling holt (3:2). In der Mitte dann leider knapp keine Punkte. Leon spielte schöne Bälle, mit Mut aber leider nur knapp nicht zum Erfolg gegen Kempiak (2:3). Mini machte es nicht besser und verlor auch gegen Möhring halbwegs klar. Das Radler danach hat aber geschmeckt. Damit hatten wir bereits verloren. Schade.

Lischen und Erik gewannen aber unten ihre Spiele souverän, sodass wir uns dann noch zum Entscheidungsdoppel (ohne Wert) getroffen haben. Dabei gewannen die ehemaligen Landesligisten Dustin und Bochi hauchzart mit 3:2 gegen Chris/Fabi. Am Ende stand ein versöhnliches 7:9 auf dem Tableau, was wir natürlich im nächsten Freundschaftsspiel, was bei uns stattfinden sollte, kippen werden.

Im Anschluss wurden noch einige Erfahrungen ausgetauscht und lecker gegessen/getrunken. Bis zum nächsten Mal, OSVler!

von Christian Bochmann

Trainingslager in Grenzau

Vom 9. bis 14. Juli 2023 absolvierten drei Diesdorfer ein einwöchiges Trainingslager in Grenzau bei Koblenz. Zu Ingo, der dort am Wochenende zuvor schon an einem Trainersymposium teilgenommen hat, gesellten sich am Sonntag die Nachwuchsspieler Tim und Johan.

Am Sonntagabend startete der Lehrgang mit einer kurzen Begrüßung, die erste Trainingseinheit begann dann am folgenden Morgen. Da die Ferien in Rheinland-Pfalz noch nicht angefangen hatten, gab es eine kleine entspannte Gruppe mit 12 Teilnehmern, auf die sich die Trainer dann umso mehr konzentrieren konnten. Das Trainerteam bestand aus Anton Stefko, dem ehemaligen tschechischen Meister und Cheftrainer des TTC Zugbrücke Grenzau, und Janos Istvan Illi, einem rumänischen TT-Spieler, Trainer und Abwehrspezialist.

In den acht Trainingseinheiten wurden nach kurzer Erwärmung normale Übungen für Technik und Beinarbeit gespielt, allerdings gab es immer zwei Varianten. Variante 1 war, die Übung in Dauerschleife zu spielen, in der zweiten Variante wurde dann der dritte oder vierte Ball auf Punkt gespielt. Außerdem gab es die Möglichkeit, Balleimertraining oder eine Videoanalyse zu machen. Außerhalb der Trainingszeiten konnte jeden Tag bis 22:00 Uhr gespielt werden.

Zum Rahmenprogramm des Trainingslagers gehörte ein Teilnehmerturnier, ein Bowlingabend und einmal Schwimmen. Das Turnier am Mittwochnachmittag wurde in zwei Gruppen gespielt, von denen dann die jeweils erstplatzierten um den ersten Platz, die zweitplatzierten um den dritten Platz, usw. spielten. Am Ende waren alle drei Diesdorfer unter den Top 4. Im Spiel um Platz drei konnte sich Tim gegen Ingo durchsetzen und Johan gewann im Finale nach 0:2 Rückstand mit 3:2 gegen den Gegner aus Berlin.

Alles in allem eine sehr intensive, aber schöne Woche, von der man sicherlich das ein oder andere mitnehmen konnte.

von Tim Brechmann