Große Unterstützung bei der letzten Oberliga-Auswärtsfahrt dieser Saison

Vor dem Osterwochenende, am 23. März 2024, reiste die erste Herrenmannschaft zum letzten Auswärts-Doppelspieltag der Saison in die sächsische Landeshauptstadt. Bereits vor dem Saisonstart markierten sich einige Diesdorfer dieses Wochenende im Kalender, um die Mannschaft vor Ort zu unterstützen. So begleiteten dreizehn Fans die vier Stammspieler und Coach Ingo nach Dresden. Ziel der Reise war (vorerst) die Sporthalle des SV Dresden-Mitte 1950. Dass es im zweiten Spiel des Samstages gegen die zweite Vertretung des SV Dresden-Mitte dabei noch realistische Chancen für den ersten Saisonsieg gab, machte die ganze Sache umso interessanter, denn das Hinspiel endete 5:5 Unentschieden. Um hier die notwendige Motivation von außen zu schaffen, fanden auch noch die Trommel und Fahnen Platz im Kleinbus.

Nachdem sich fast alle mitreisenden Diesdorfer morgens um 8:00 Uhr an der Sporthalle am Neuber versammelten, fuhr die Kolonne kurz darauf los zum ersten Spiel gegen Dresdens Erste um 12:00 Uhr.

SV Dresden-Mitte – Eintracht Diesdorf

Aufstellung:

1 Richard Köhler
2 Mathias Taetzsch
3 Simon Frank
4 André Bünger

Mit ein wenig Verspätung kamen die Diesdorfer in Dresden an, sodass das Spiel dankenswerterweise zehn Minuten später begonnen wurde. Bei der Mannschaftsbegrüßung bekamen alle Anwesenden einen ersten Vorgeschmack als ein lautes „Dies-DORF!“ durch die Halle schallte. Rein ins Spiel:

Trotz enger einzelner Sätze markierten die Gastgeber einen souveränen Start ins Spiel. Richard und Hummel unterlagen dem Doppel 1 Turoczy/Onufrii mit 1:3 und Simon/André mussten sich mit 0:3 gegen Spalek/Kempe geschlagen geben.

Anschließend gingen im oberen Paarkreuz Richard gegen Onufrii und Mathias gegen Turoczy an die Tische. Während Mathias klar das Nachsehen gegen Turoczy (0:3) hatte, konnte Richard dem jungen Onufrii zumindest einen Satz abknüpfen (1:3). Bei einem Zwischenstand von 0:4 war nun das untere Paarkreuz gefragt. Gegen Spalek konnte André bei einzelnen Ballwechseln sein Können aufblitzen lassen, über das ganze Spiel war der Gegner jedoch überlegen und setzte sich so mit 3:0 durch. Spannender wurde es am Tisch nebenan: Simon konnte zwei Rückstände jeweils ausgleichen und so den Entscheidungssatz erzwingen. Hier zog Kempe jedoch frühzeitig davon, sodass Simon den Rückstand nicht mehr aufholen konnte und sich knapp mit 2:3 geschlagen geben musste.

Somit war das Spiel bereits vor der zweiten Einzelrunde entschieden (0:6) und der Fokus lag auf Ergebniskosmetik.

Die startete ähnlich wie die erste für das obere Paarkreuz. Sowohl Richard als auch Mathias verloren ihre Einzel gegen Turoczy und Onufrii mit je 0:3. Im dritten Satz – beim Stand von 1:1 – musste Simons Gegner Spalek ein Medical Timeout nehmen. Anschließend gab er dem Schiedsrichter aber das „i. O.“, spielte weiter und Simon gewann 15:13. Ganz i. O. schien es Spalek jedoch nicht zu gehen und er schenkte das Spiel anschließend ab, wodurch Simon mit 11:0 und insgesamt 3:1 gewann. Dies war der Diesdorfer Ehrenpunkt. Spalek wurde selbstverständlich gute Genesung gewünscht. Das letzte Einzel von André gegen Kempe war durchaus eng in den einzelnen Sätzen, doch letztlich entschied der Gastgeber dieses und somit das Spiel für sich (0:3).

Somit endete das erste Auswärtsspiel mit 1:9. Es hieß nun kurz pausieren, Mund abputzen und volle Konzentration auf das zweite Spiel gegen Dresden-Mitte II.

SV Dresden-Mitte II – Eintracht Diesdorf

Aufstellung:

1 Richard Köhler
2 Mathias Taetzsch
3 Simon Frank
4 André Bünger

Um 16:00 Uhr wurde das zweite Spiel „angepfiffen“ und fortan wurde die Sporthalle auch regelmäßiger beschallt, um die letzten Prozente aus den Diesdorfern herauszukitzeln.

In den Doppeln merkte man schon, dass es in diesem Spiel enger zugehen würde. Mathias und Richard lagen gegen Alwan/Wenke 0:2 zurück, fanden jedoch durch ein 12:10 noch einmal zurück ins Spiel. Den vierten Satz entschieden die Gastegeber dann jedoch leider mit 11:8 für sich, 3:1. Parallel hatten es Simon und André mit Schneider/Zvinko zu tun. Nach einem 0:1 Rückstand drehten die Diesdorfer auf und gewannen die drei folgenden Sätze (zu 8, 5 und 3) und somit das Doppel (3:1). Somit stand es 1:1.

Gegen Alwan war für Mathias dann leider nicht viel zu holen und er musste sich mit 0:3 geschlagen geben. Denkbar unglücklich lief die Partie für Richard. Gegen Wenke spielte er mindestens auf Augenhöhe, jedoch endete jeder Satz knapp mit 9:11 aus Diesdorfer Sicht. Richard verlor somit ebenfalls 0:3. Hier merkte man den ersten Dämpfer im Spiel. Nun war das untere Paarkreuz gefordert und unter Druck, um die Hoffnung auf den ersten Sieg am Leben zu erhalten. Das Spiel André gegen Schneider ging direkt in den Entscheidungssatz. Die beiden Einzel, die André verlor, endeten 10:12 und die, die er gewann, 11:1 und 11:3. Im letzten Satz verpasste André leider den Start und schaffte es nicht, den Rückstand noch einmal aufzuholen. Er verlor 6:11 und somit ärgerlich 2:3. Simon machte gegen Zvinko ein sehr gutes Spiel und gewann mit 3:1. Zwischenstand 2:4.

Der Auftakt in die zweite Einzelrunde begann vielversprechend. Richard setzte sich nämlich mit 3:1 gegen Alwan durch und verkürzte auf 3:4. Mathias kämpfte um jeden Punkt, aber schlussendlich reichte es nicht gegen Wenke (0:3). Folglich war nur noch das Unentschieden drin. Simons Spiel gegen Schneider war richtig eng, jeder Satz endete mit zwei Punkten Unterschied. Drei der vier Sätze endeten zugunsten Simons, wodurch er den nächsten Sieg (3:1) einfuhr. Beim Rückstand von 4:5 ging es im letzten Einzel um das Unentschieden. Das Spiel André gegen Zvinko ähnelte Andrés erstem Einzel vom Spielverlauf und musste auch im fünften Satz entschieden werden. Auch hier konnte André sein Spiel nicht vollends durchbringen und unterlag mit 2:3.

Am Ende lautete das Ergebnis also 4:6. Schade!

Ein großer Dank gilt allen Diesdorfern vor Ort (Mannschaft, Coach und Fans), die zwei sehr gute und geschlossene Auftritte in Dresden hinlegten. Dies wurde im Anschluss auch bei einem gemeinsamen Essen mit dem ein oder anderen Getränk gewürdigt. Die Nacht wurde dann noch in Dresden verbracht. Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, wurde die Heimreise angetreten. Ein rundum gelungener Tag.

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