Knappe Auswärtsniederlage der Fünften bei Stahl Nord

Letztes Wochenende stand für Diesdorf V erneut ein Auswärtsspiel auf dem Plan. Zu einer für uns etwas untypischen Punktspielzeit (Sonntag, 13 Uhr) ging es mit voller Mannschaft zu Stahl Nord.

Dieses Mal konnten wir im Gegensatz zum letzten Spiel bei Medizin nicht 2:1 in Führung gehen. Unser Doppel 1 Lukas/Ingo hat etwas an Form verloren und musste sich mit 1:3 geschlagen geben. Und auch bei Jogi und Sascha lief es nicht ganz rund – ebenfalls 1:3. Erik und Dominik gerieten zunächst in Rückstand, kamen aber zunehmend besser mit ihren Gegnern Koch/Schönian klar und holten noch einen 3:2 Sieg raus.

In den Einzeln wurde Lukas dann halbwegs wach und holte beim 3:1 über Schönfeld sogleich den nächsten Punkt für uns. Im anderen Spiel oben hatte Ingo gegen den gegnerischen Spitzenspieler Gordon Schmidt leider keine Chance und ging relativ klar mit 0:3 unter. Unser mittleres Paarkreuz konnte dann den Spielstand zu unseren Gunsten drehen. Beide präsentierten sich in Topform. Jogi, am Freitag noch von Ingo mit neuem Schläger ausgestattet, hatte eine deutlich höhere Trefferquote als noch beim letzten Spiel und konnte Oethe relativ deutlich von der Platte fegen – im letzten Satz gar mit 11:0, was natürlich unbeabsichtigt war: Der letzte Aufschlag sollte eigentlich vorbei gehen 😉 Sascha kannte seinen Gegner Lieske bereits vom ein oder anderen Turnier und wusste daher ziemlich genau was ihn erwartete. Gekonnt sicher setzte er sich mit 3:1 durch. Unten kam Dominik unerwartet gut mit Kochs Material bzw. Spielweise klar, sodass der 3:0 Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Erik brauchte leider ein wenig zu lange, um in das Spiel zu finden (falsch bei Click-TT eingetragen). Die Unsicherheiten zu Beginn bedeuteten zunächst einen 0:2 Rückstand, welchen man zwar noch aufholen konnte, im Endeffekt aber nicht über ein 2:3 hinaus kam.

Die zweite Runde sollte dann genau gegensätzlich zur Ersten verlaufen. Ingo und Erik, in der ersten Runde beide noch verloren, konnten ihre Spiele gegen Schönfeld bzw. Koch jeweils mit 3:1 gewinnen. Dem gegenüber standen dann Niederlagen von Jogi (2:3 Lieske), Sascha (0:3 Oethe) und Dominik (0:3 Schönian). Womit wir wieder, wie auch letzte Woche, beim Entscheidungsdoppel wären. Diesmal lagen wir allerdings 7:8 hinten, was die Situation nicht gerade entspannte – gerade nach dem nicht gerade gelungenen Start unseres Doppel 1 an diesem Tag. Leider mussten Lukas und Ingo auch in diesem Spiel gegen das gegnerische Spitzendoppel Schmidt/Schönfeld eine deutliche 0:3 Niederlage einstecken, wodurch die 7:9 Gesamtniederlage besiegelt war.

Ansich eine spannende Begegnung zwischen zwei Mannschaften, die, was die Spielstärke betrifft, durchaus auf Augenhöhe sind. Dieses Mal mit dem besseren Ausgang für Stahl. Die Doppel waren ausschlaggebend – in dieser Hinsicht sind von unserer Seite aus Verbesserungen notwendig 😉

von Erik Jürgens

 

Diesdorf II belohnt sich mit erstem Saisonsieg gegen TuS Haldensleben II

Am 5. Spieltag der 2. Mannschaft, trat Diesdorf II zuhause gegen Haldensleben II an. Es mutet zynisch an, bereits in der Mitte der Hinrunde von einem echten Abstiegskampfspiel zu sprechen, aber betrachtet man die Ausgangssituation der Liga, ist diese zynische Erkenntnis traurige Wahrheit. 4 Abstiegsplätze sind zu vergeben und realistisch betrachtet prügeln sich 5 (max. 6) Mannschaften darum, am Ende der Saison der Einäugige unter den Blinden zu sein, der dem Abstieg nochmal entgeht. Da dies sowohl auf Diesdorf II als auf die Gäste aus Haldensleben zutraf und, bis auf ein besseres Spielverhältnis für Diesdorf, bei beiden Mannschaften nur eine magere Bilanz von 1:7 auf dem Punktekonto stand, war in diesem Spiel vor allem eines geboten: Spannung und Kampf bis zum Schluss. Beide Mannschaften versuchten natürlich in bester Besetzung anzutreten, Diesdorf musste aber auf den aggressive Leader Captain Haack verzichten und griff auf Robert Witte zurück, während Haldensleben auf ihre Nummer 2 verzichten musste und ebenfalls mit Ersatz anreiste. Bei Diesdorf 2 teilten sich das Capitano-Amt Olaf und Hannes in Personalunion.

15.10. Spiel 5 – Diesdorf II gegen TuS Haldensleben II

Diesdorf II: 1 – Bauer, 2 – Rapp, 3 – Neu, 4 – Holze, 5 – Köhler, 6 – R. Witte

D1 – Bauer/Neu, D2 – Rapp/Witte, D3 – Holze/Köhler

Haldensleben II: 1 – Lehmann, 2 – Buchheim, 3 – Rathke, 4 – Stephan, 5 – Karpe, 6 – Klockenmeier

D1 – Rathke/Stephan, D2 – Lehmann/Klockenmeier, D3 – Buchheim/Karpe

Wie eingangs erwähnt war die Grundvoraussetzung des Spiels brisant, nicht zu sagen heiß! Die Spieler im Doppel hingegen waren bei beiden Mannschaften vor allem eines…kalt? Nun mag man der fehlenden Heizung die Schuld gern geben, aber trotzdem war es mehr als merkwürdig, dass alle 3 Doppel recht klare aber auch sehr überraschende Ergebnisse hatten.

Denn das Diesdorfer Doppel 1 ließ sich relativ widerstandslos mit 0:3 von Lehmann/Klockenmeier abfertigen, kann natürlich alles passieren, aber ein bisschen mehr hätte es schon sein können. Doch bei Philipp und Henning schien einfach erstmal nichts zusammen zu laufen. Konnte einem jetzt schon Angst und Bange werden, weil man sich jetzt schon in Rückstand wähnte, weil das uneingespielte Doppel Robert und Hannes (Stichwort: „mit einem Linkshänder spielen? Aber ich schlag doch niemals mit der Vorhand auf“) gegen ein recht starkes Doppel ran musste. Aber es ist auch schön, wenn negative Erwartungen enttäuscht werden, denn Rathke/Stephan erging es ebenso desolat wie Philipp/Henning und das Diesdorfer Doppel 2 holte den Sieg unspektakulär 3:0 nach Hause. Olaf und Dominik zeigten sich auch gleich sehr konzentriert gegen ihre Gegner, die auch ohne wirkliche Gegenwehr geschlagen wurden, 3 Sätze im Schneider für die Diesdorfer sind doch ein deutliches Zeichen und so konnte man nach diesem 3:0 staunend feststellen, dass Diesdorf 2 in dieser Saison erstmals positiv aus den Doppeln startete und wie wichtig das noch sein konnte, würden die folgenden Spiele zeigen.

Im oberen Paarkreuz durfte man heute vielleicht etwas mehr erwarten als das turnusmäßige 1:3, denn die Duelle gegen Lehmann und Buchheim waren sicherlich vom Typ „Augenhöhe“.

Zu Philipps Spiel gab es hier jedoch nicht viel zu sagen, einerseits weil der Artikel-Autor selbst auf sein Spiel fokussiert war, aber auch weil sich bei Philipp die Pechsträhne aus dem Doppel nahtlos fortsetzte. Gefühlt kein offensiver Ball wollte den Weg übers Netz und auf die Tischhälfte des Gegners finden, ein bitteres 0:3. Die Führung konnte doch verteidigt werden, weil Hannes, mit leichter Erkältung geplagt, seinen Gegner Lehmann 3:0 niederringen konnte. Jedoch sollte man sich vom Gesamtergebnis nicht täuschen lassen, denn die Sätze zu 8, zu 11 und zu 9 waren allesamt hart umkämpft und effektiv ausgebeutet.

Führung verteidigt 3:2.

Das mittlere Paarkreuz bot jetzt erstmal auch knappe Ergebnisse, die dem Prädikat „Abstiegskampf“ diese besondere Würze geben.

Sowohl bei Holze – Rathke als auch bei Neu – Stephan ging es in den entscheidenden 5. Satz. Dominik hatte bis dato gegen Rathke, er an diesem Tag auch für Dominik sehr schlagbar war, eine sehr schwankende Leistung gezeigt, es wechselten sich 2 kopflose  mit 2 recht glanzlosen aber effektiv genutzten Sätzen ab. Man hätte wohl eine Münze werfen können, um zu schauen wie der 5. Satz ausgehen würde, doch Dominik entschied sich wieder von selbst nicht den Kopf zu nehmen und verlor den entscheidenden Satz in einem knappen aber qualitativ wirklich mäßigen Spiel, da geht auf jeden noch einiges.

Henning war genau das Gegenteil denn der konnte den 5. Satz gewinnen und das mehr unter Einsatz seiner grauen Zellen als durch spielerische Finessen an diesem Tag. So schaltete er sein Spiel von recht erfolgloser Offensive auf nahezu reines Abwehrspiel (sehr gut!) um und ließ seinen Gegner die Fehler selbst machen. Der taktische Kniff funktionierte im Schlusssatz dann so gut, das nach vorher sehr umkämpften Partien +6, – 9, +10, – 10, ein zu 5 auf der Anzeigetafel stand.

Und die Führung steht weiterhin wie eine 1 (sogar rechnerisch korrekt) … 4:3.

Jetzt musste das untere Paarkreuz ran, die Erfahrung zeigt, dass sich hier häufiger für die Diesdorfer Mannschaften die Möglichkeit ergibt eine positive Bilanz zu erzielen, so waren die Erwartungen an unsere Dauerbrenner Duracell-Hasen Olaf gewaltig aber ebenso konnte man gespannt sein, ob Robert sich wie bereits gegen Haldensleben I mit einem Punkt positiv herausheben konnte.

Roberts Spiel war jedoch schnell erzählt, in den ersten beiden Sätzen befand er sich mit Gegner Karpe durchaus auf Augenhöhe, konnte aber die entscheidenden Punkte nicht machen, wodurch er jeweils zu 9 verlor. Etwas demotiviert und ungestüm durch den enttäuschenden Rückstand ließ dann die Leistung noch nach und mit einem deutlicheren Satz gab Witte Junior ein 0:3 ab, trotzdem auf jeden Fall Herz und Kampf bewiesen.

Apropos Kampf den bekam Olaf in Form des sehr sicheren Materialspielers Klockenmeier. Die Ballwechsel der beiden gestalteten sich zu wahren Nervenschlachten wer den ersten Fehler machte oder einen vielversprechenden Angriff startete ohne zu viel Risiko einzugehen. Nach dem ersten Satz 11:6 schien Olaf noch alles im Griff zu haben, doch in der Mitte des zweiten Satzes drehte sich der Wind. Olaf kam nichtmehr schnell genug an die Abwehrbälle und seine Offensive wurde zunehmend fehleranfälliger, wodurch sein Gegner selbst begann Akzente zu setzen. Nachdem Satz 2 und 3 knapp verloren gingen, musste Olaf im 4. noch in die Verlängerung, erkämpfte dort konzentriert und unermüdlich mit viel Einsatz ein 12:10. Der finale Satz musste her. Doch Olaf schien sich im umkämpften Satz davor wieder eingespielt zu haben, spielte konzentriert und effizient, wodurch er sich den 3:2 Sieg verdiente.

(Herrje langsam wird’s wirklich schwer die konstante Führung rhetorisch zu untermalen) damit also 5:4.

Jetzt war wieder das obere Paarkreuz dran und die Marschroute war klar, Hannes weitermachen und Philipp aufwachen und rein kommen. Letzteres gelang gegen Lehmann schon einmal ganz ordentlich und es entwickelte sich ein umkämpftes aber qualitativ deutlich hochwertiges Spiel. Philipp gab sich vom Start weg alle Mühe, den ersten Satz gewann er durch einen Kraftakt mit 15:13, doch dann kam ihm wiederum das Momentum abhanden. Lehmann sicherte sich die darauffolgenden 2 Sätze jeweils zu 9 und den 4. dann noch etwas deutlicher zu 7. Schade aber ganz sicher eine Besserung zum ersten Einzel an die man anknüpfen kann und Mut für das Schlussdoppel das sich nach dem bisherigen Spielverlauf anbahnte. Ein verbissenes Spiel entwickelte sich auch bei Hannes gegen Buchheim. Beim Spiel Ekel-Belag gegen Ekel-Holz setzte sich der Belag (oder der Spieler der dran hängt) schließlich knapp durch. Am Ende sprang hier ein 3:2 für den Diesdorfer heraus, weil sein Gegner in der entscheidenden Phase bei 9:9 im 5. Satz, zweimal hintereinander einen 11er vergab der trotz Noppe nur mäßig gefährlich gespielt war.

Wer hätte es erwartet, 6:5.

In der Mitte machte es Henning erneut spannend, gegen Steffen Rathke musste wieder bis in den 5. Satz gegangen werden. Die Zeichen standen dort recht schlecht, hatte Henning nach 2:1 Führung doch den 4. Satz gnadenlos mit 3:11 verloren. Doch eiskalt wie die Ostsee im Oktober behielt Henning die Nerven und konnte auch mit 11:9 einen weiteren Punkt auf die Heimseite zaubern. Doch wie so oft ist wie gewonnen so zerronnen, Dominik fand diesen Tag einfach nicht zu seiner Stärke gegen Daniel Stephan reichte es nur bei einem Satz an ein knappes 9:11 heran, doch da die ersten beiden Sätze schnell weggegangen waren, reichte es für ein 3:0 für den Haldenslebener.

7:6 wenn jetzt Unten noch ein Punkt kam, war man schon mal beim Minimalziel eines Unentschiedens.

Dafür konnte dann schließlich der Oldie (sorry ich meine der Oli) sorgen, auch wenn dieser gegen Karpe noch ganz schön zu knabbern hatte. Ging der erste Satz noch vollkommen souverän an O.K. erkämpfte er sich in einem packenden 15:13 auch Satz 2. Nach einer kleinen kreativen Pause mit 3:11 im Dritten machte er den Sack darauf folgend mit 11:9 zu.

Witte merkte man indes an, dass er gern einen Punkt, auf jeden Fall den Siegpunkt gern beisteuern wollte, aber gegen den defensiv starken Klockenmeier sorgte die Motivation für die ein oder andere unüberlegte Attacke die schließlich häufig im Netz verendete. Nur der erste Satz ging an Robert, danach musste er die Folgenden umkämpft abgeben.

8:7, ein Punkt in der Tüte aber man durfte durchaus gierig danach schielen auch den Sieg in der eigenen Halle zu belassen, besonders, da es in Anbetracht der direkten Abstiegskonkurrenz hierbei um ein gefühltes 4-Punkt-Spiel ging (dafür 1 € ins Phrasenschwein).

Schlussdoppel, was heute hieß, das deutlich unterlegene Doppel 1 der Diesdorfer (0:3 wir erinnern uns) gegen das deutlich unterlegene Doppel 1 der Haldenslebener (3:0 wir erinnern uns ebenfalls); also alles offen.

Rein rechnerisch versprach diese Konstellation auch eine spannende Partie zu werden und das war es auch. Gleich alle 3 ersten Sätze gingen zu 9 aus, der Haken an der Sache…alle 3 sicherten sich die kaltschnäuzigen Diesdorfer und damit ein 3:0 in der spannenden Entscheidung und damit 9:7, der dicke 4-Punkte-Fisch war eingeholt, ausgenommen und lag auf Eis auf dem Konto von Diesdorf 2.

Spieler des Spiels: Henning, Olaf und … (ich bin leider parteiisch)

Verbesserungsbedarf: Philipp (steigert sich wieder beachtlich, aber wirkt häufiger im ersten Spiel nicht ganz bei der Sache), Dominik (das übliche Problem mit den Drähten im Kopf die sich einfach nicht berühren sollten)

Fazit des Spiels:

Das Spiel brachte gleich 4 erfreuliche Erkenntnisse inklusive Ausrufezeichen.

  1. Erster Saisonsieg wuhu!
  2. Eine Führung aus den Eingangsdoppeln zu verwalten ist offensichtlich einfacher als einem Rückstand hinterherzulaufen, also schon im Doppel Gas geben!
  3. Wie häufiger betont, wenn 3 Spieler 0 Punkte in den Einzeln holen ist ein Sieg zwar schwierig aber nicht unmöglich! Mannschaftsleistung ist alles!
  4. Diesdorf (II) lebt!

 

von Hannes Rapp

Diesdorf V ringt Medizin in einem spannenden Spiel ein Unentschieden ab

Letzten Samstag gastierte die fünfte Mannschaft in der Bezirksklasse Altmark/Magdeburg bei der dritten Vertretung vom HSV Medizin, welche durchaus als Mitfavorit in dieser Staffel angesehen werden kann. Unser Kapitän Sascha fehlte an diesem Tag, sodass Christian Hellmuth aus der Sechsten eingesprungen ist. Es sollte ein spannendes Spiel werden, was sich bereits in den Doppeln abzeichnete.

Diese wurden allesamt im fünften Satz entschieden. Unser starkes Doppel 1 mit Lukas und Ingo unterlagen etwas unerwartet Klein/Krogel mit 2:3. Dafür sorgte das zusammengewürfelte Doppel 2 Jogi/Christian für eine Überraschung, indem sie ebenso unerwartet gegen das Mediziner Spitzendoppel Rößler/Hoppe mit 3:2 gewannen. Doppel 3 mit Erik und Dominik konnte sich ebenfalls gegen Konietzko/Köhler mit 3:2 durchsetzen und sicherten somit die 2:1 Führung.

Währenddessen bestritt Lukas bereits sein erstes Einzel, was er durch technische Überlegenheit gegenüber Rößler klar für sich entschied. Ebenso deutlich war das andere Spiel im oberen Paarkreuz, nur leider zu Gunsten des Gastgebers. Ingo konnte zwar stellenweise gut mithalten gegen Klein, musste sich am Ende aber relativ deutlich 0:3 geschlagen geben. In der Mitte hatte Erik mit dem unbequemen Anti von Konietzko schwer zu kämpfen, bewies aber erstaunlicher Weise genug Geduld und Kontrolle, um sich letztlich zum 3:1 Sieg zu quälen. Jogi blieb im Spiel gegen Gunnar Köhler immer auf Tuchfühlung und schloss in den Sätzen stets auf, sodass sich ein weiteres spannendes Fünfsatzspiel ergab. Im letzten Satz lag er bereits 10:7 hinten, schaffte aber dennoch den Ausgleich. Dann kamen ärgerlicherweise eine verschossene Rückhand und ein Monsterblock von Köhler dazu und setzten dem Spiel zugunsten unserer Gegner ein Ende – schade! Es war also bis dato ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bis schließlich unser starkes unteres Paarkreuz an der Reihe war und zwei Punkte auf unser Konto verladen konnte. Christian untermauerte seine starke Form aus dem Doppel und siegte souverän mit 3:0 über Krogel. Und auch Dominik ließ, bis auf den vierten Satz nicht viel anbrennen im Spiel gegen Hoppe – 3:1!

6:3 Führung zur Halbzeit – hätten wir so nicht unbedingt erwartet. In der zweiten Rund ließen wir dann allerdings noch einige Federn. Auch Lukas war gegen Klein relativ chancenlos und unterlag 0:3. Ingo machte seine Sache zunächst hervorragend und hatte das Spiel gegen Rößler und sein Material phasenweise sehr gut unter Kontrolle. Es war erneut ein Hin und Her, was die Sätze angeht, leider mal wieder mit dem besseren Ausgang für Medizin – schade da wäre ein Sieg drin gewesen. In der Mitte sah es nicht besser aus. Jogi konnte zwar noch einen Satz gegen Konietzko ergattern und wehrte sich gegen eine erneute Niederlage, kam aber mit der weich gezogenen Vorhand seines Gegners nicht klar, sodass der Endstand 1:3 lautete. Nachdem auch Erik beim 0:3 viel zu deutlich gegen Köhler verlor, hatte Medizin den Spielstand gedreht. Das untere Paarkreuz musste es also wieder richten. Zum Glück war auf die Jungs Verlass. Christian kam zwar zunächst nicht wirklich mit Hoppes Spiel klar und legte bei einigen Fehlaufschlägen eine gewisse Nervosität an den Tag, verlor aber nie die Motivation und kämpfte weiter, sodass er am Ende mit einem 3:2 Sieg belohnt wurde. Dominik konnte sich unterdessen ebenfalls mit 3:1 gegen Krogel durchsetzen – starke Leistung! Somit stand also das Entscheidungsdoppel auf dem Plan. In diesem wurden Lukas und Ingo leider von Rößler/Hoppe etwas kaputt gemurkelt, sodass ein 0:3 zustande kam und sich ein Gesamtendstand von 8:8 ergab.

Die zweite Runde war etwas zu schwach von unserer Seite aus. Hätten wir da ein Einzel mehr geholt, wäre die Überraschung vollständig gelungen. Andererseits hatten wir auch Glück, dass Medizin ebenfalls nicht vollständig angetreten ist, sonst hätte das Ergebnis wahrscheinlich anders ausgesehen. Insgesamt ein spannendes Spiel und eine gute Leistung mit der wir zufrieden sein können 😉

Ein großes Dankeschön auch nochmal an unseren starken Ersatzmann Christian 🙂

von Erik Jürgens

DIE SECHSTE weiterhin ungeschlagen

Vorsicht liebe Leseratten dies ist ein Spielbericht für zwei Punktspiele und das geile daran ist, die Überschrift passt zu beiden Spielen.

Am Mittwoch- und am Donnerstagabend musste DIE SECHSTE mal wieder ran. Ohne Kapitän Tim Osterwald sollte die bestmögliche Punkteausbeute geholt werden. Somit spielte Freddy, zum ersten Mal diese Saison, die Einzel und Robert Doppel.

Am Mittwoch, den 28.09.2016 um 19:00 Uhr, war der KSC Blau Weiß zu Gast in Diesdorf.

Die Doppel wurden durch den Ausfall von Tim wie folgt aufgestellt: Doppel 1 Becker/Richter Doppel 2 Hellmuth/Körner und Doppel 3 Weiß/Mersch.

Doppel 1 bestand die Bewährungsprobe direkt und gewann sehr verdient mit 3:0 gegen Peltner/Miosge. Doppel 2 hatte das Spiel hauptsächlich im Griff und es sah bis kurz vor Satzende immer gut aus, jedoch stand am Ende ein 2:3 gegen Wichmann/Haase auf dem Papier. Doppel 3 gewann das Spiel in fünf spannenden Sätzen mit 3:2 gegen Koraeel/Jäger. Für Miguel fing der Abend gut an, er rutschte kaum mehr in der Halle, das Geheimnis: neue Schuhe.

Mit einer 2:1-Führung ging es in die Einzel.

Christian machte den Anfang und er machte es gut, 3:0 gegen Miosge. 6_1Eric hingegen machte es nicht so gut gegen Wichmann und verlor 1:3. Kai hatte seinen Gegner größtenteils im Griff und gewann mit 3:1 gegen Haase. Friedbert scheiterte in seinem ersten Einzel der Saison denkbar knapp gegen Peltner, auch eine 8:3-Führung im 5. Satz brachte keinen Punkt ein, 2:3. Neue Schuhe, neue Haftigkeit, 3:0 für Miguel gegen Jäger. Robert holte den 6. Punkt zur ‘‘Halbzeitführung‘‘, indem er mit 3:1 gegen Koraeel gewann.

img-20160928-wa0008Die 6:3-Führung sah schon mal ganz gut aus, aber trotzdem wusste jeder, dass weiter geackert werden musste für zwei Punkte.

Christian ackerte richtig gegen Wichmann, aber am Ende stand es wie beim Spiel von Eric 1:3. Eric gewann sein zweites Einzel dann mit 3:0 gegen Miosge und holte wenigstens einen Punkt für die Mannschaft. Kai holte den nächsten Punkt mit einem 3:1 gegen Peltner. Friedbert machte es wieder spannend in jedem Satz, das Ergebnis war aber deutlich, 3:0 gegen Haase. Miguel erwischte einen Sahnetag, gegen Koraael gewann er mit 3:1 und hatte somit 2,5 Punkte im Gepäck. Glückwunsch an den Deutsch-Spanier (; . Zehn Punkte hatten wir und mehr wurden es auch nicht, da Robert das letzte Spiel knapp 2:3 gegen Jäger verlor.

Somit war es am Ende ein verdienter 10:5 Sieg gegen den KSC.

Duschen. Schlafen. Arbeiten. Dann stand 19:30 Uhr (Donnerstag 30.09.2016) das zweite Spiel der Woche an. Es ging auswärts zu Handwerk II. Einer freute sich ganz besonders auf das Aufeinandertreffen. Für Christian ging es nämlich zur alten Wirkungsstätte. Nachdem er sich mit den alten Kollegen unterhalten hat, ist ihm wieder bewusst geworden, das sein Trikot nun schwarz-grün und das rot-grüne Logo am richtigen Fleck ist.

Die Aufstellung blieb nach dem Sieg am Vortag unverändert.

Doppel 1 gewann gegen Grünthal/Brandis mit 3:1. Ob es da zu einem Konkurrenzkampf um das Doppel 1 kommt? Mal sehen… „Komisches Gefühl auf der anderen Seite des Tisches zu stehen“ flüsterte Christian in Erics Ohr. Nach einer Backpfeife ging es dann aber los. Aber es ging wieder nicht gut aus und Doppel 2 verlor erneut, diesmal 1:3 gegen Gruschinski/Heidemann. Doppel 3 machte alles richtig und gewann souverän mit 3:0 gegen Poppe/Müller.

Immer diese 2:1-Führung…

Eric musste als erstes gegen Nummer 1 Grünthal ran und verlor knapp mit 2:3. 6_2Christian spielte zeitgleich gegen Poppe und gewann mit 3:1. Freidbert kam mit dem Spiel von Gruschinski überhaupt nicht klar und verlor es 0:3. Kai machte es in seinem Einzel sehr spannend, gewann am Ende dann mit 3:2 gegen Müller. Miguel setzte seinen Lauf fort und siegte 3:1 gegen Heidemann. Auch Robert siegte, hier hieß es jedoch 3:2 gegen Brandis.

6:3-Führung…

Christian gewann auch sein zweites Einzel mit 3:1, diesmal gegen Grünthal. Eric wollte nicht mit 0 Punkten dastehen, das blieb zum Glück auch aus, indem er gegen Poppe 3:1 gewann. Kai holte den nächsten Punkt mit einem 3:1 über Gruschinski. Friedbert fand gegen Müller, wie schon im ersten Einzel nicht ins Spiel und verlor 1:3. Alles hat ein Ende (nur die Wurst hat zwei) musste Miguel leider eingestehen, denn er verlor das zweite Einzel mit 3:2 gegen Brandis. Auch Robert kam nicht über 2:3 gegen Heidemann hinaus.

Am Ende gewann DIE SECHSTE das zweite Spiel infolge. Diesmal mit 9:6.

Die Pokalspiel-Pause wird als Tabellenführer genossen. Im Pokal geht es dann wieder gegen Handwerk II, am 19.09.2016.

„Spitzenreiter, Spitzenreiter….“

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Was ist das nur für eine Mannschaft?!

von Eric Körner

Reifeprüfung nicht bestanden, Tabellenführung abgegeben, bei der 5:10 Niederlage gegen TuS

Nach den Eingangsdoppeln gleich 0:3 hinten, hier klaffen Erwartungshaltung und die Realität enorm auseinander. Die neuformierte Fregatte Ganzer/Dreyse war noch am nächsten an einem Sieg, im fünften Satz 11:13. Doppel 1 Gerlach/Höbel führen schon mit 2:0 und geben das Spiel komplett noch aus der Hand. Auch Szwillus/Bogott ändern am miserablen Start nichts und verlieren 1:3.

Unser Held an diesem Abend war wieder Jürgen Szwillus mit zwei Einzelsiegen gegen Franske und Lange.img-20160929-wa0003 Herbert im ersten Spiel gegen Franske, der hat den (Igelbelag mit Bremse) auf der Rückhand und hat mich zum Glühen gebracht. Nach einem 1:2 Rückstand hatte ich im vierten Satz fünf Satzbälle und schaff es einfach nicht, 15:17 verloren. img-20160929-wa0004Franske hat seine Beute lange gehetzt, bis er mich erledigt hatte. Mit Wut im Bauch ging es dann gegen Lange, der keine Chance hatte und 0:3  verliert. Im mittleren Paarkreuz spielten Thomas und Volker im ersten Spiel auf Augenhöhe mit, um dann doch im fünften Satz unglücklich zu verlieren. Hierbei gibt Thomas eine 2:0 Führung gegen Noppe Lellau noch aus der Hand. Ohne große Ideen, ohne viel Esprit geht ihr zweites auch in die Hosen, als ob sich beide auch  hier abgesprochen haben, 0:3 gegen Poehlke und Lellau. Eine überragende Mentalität und sehr guten Charakter des mittleren Paarkreuzes von TuS, denn nur ihnen gelang es, alle Punkte zu holen. Hätten die beiden Diesdorfer nur vorher den Keller oder Dachboden entrümpelt , das macht den Kopf frei. Im unteren Paarkreuz ging der Vergleich 2:2 aus, wobei Rauhe von TuS beide Spiele gewinnt. Dietrich und Stefan gewinnen beide gegen Zimmerhöcker mit 3:1. Also, von Malocher-Mentalität nichts zu spüren. Trotz der Niederlage keine Untergangsstimmung, wir müssen nur raus aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden.

von Herbert Gerlach

 

Diesdorf verpasst Bonuspunkt in Tangermünde nur knapp

Am 4. Spieltag für die 2. Mannschaft ging es zum schweren Auswärtsspiel gegen die klar favorisierten Tangermünder, jedoch war ein kleiner Hoffnungsschimmer da, weil man das erste Mal in dieser Saison die volle Stammformation zusammenkratzte und Tangermünde bereits häufiger nicht in Bestbesetzung antrat. Diese Gleichung ging sogar auf, während Henning spielte, fehlte bei Tangermünde die nominelle Nr. 2. Man durfte also gespannt sein und Spannung sollte dieses Spiel zur Genüge bieten.

24.09. Spiel 4 – Tangermünde I gegen Diesdorf II 9:6

Tangermünde I
1 – Bindemann
2 – Bauer
3 – Winckler
4 – Haupt
5 – Obst
6 – Rogowski
D1 – Bindemann/Obst
D2 – Winckler/Haupt
D3 – Bauer/Rogowski

Diesdorf II
1 – Bauer
2 – Rapp
3 – Neu
4 – Holze
5 – Köhler
6 – Haack
D1 – Holze/Köhler
D2 – Bauer/Neu
D3 – Rapp/Haack

Los ging es mit der Doppelumstellung, die sich bei Börde bewährt hatte. Köhler/Holze, unsere aktuell formstärksten Spieler, sollten erneut als Doppel 1 brillieren, Bauer/Neu bekamen die undankbare Aufgabe gegen das Spitzendoppel der Gastgeber und Rapp/Haack sollten zumindest einen Punkt in Doppel 3 eintüten. Am Ende der Doppelrunde stand jedoch erneut nur ein gewohnt durchwachsenes 1:2 gegen die Diesdorfer. Henning und Philipp kamen nicht wirklich ins Spiel und mussten ein klares 0:3 gegen Bindemann/Obst einstecken, zu stark war vor allem Bindemann, der sogar in den starken oberen Paarkreuzen der Liga ein herausragend guter Spieler ist und hier im Doppel natürlich ein undankbarer Gegner. Nach dieser schnellen aber erwarteten Niederlage sorgte das Doppel Holze/Köhler aber nicht unbedingt für mehr Euphorie, beide konnten zwar einen knappen ersten Satz in der Verlängerung gewinnen, aber danach verloren beide den Faden und unterlagen 1:3. Zumindest Rapp/Haack lieferten, wenn auch spielerisch nicht unbedingt überlegender, aber mit dem nötigen Biss, um sich ein 3:1 zu sichern. 1:2 damit ein Start der besser hätte sein können, aber im Soll liegt.

Die folgende Einzelrunde im oberen Paarkreuz sollte nicht unbedingt besser werden, während Hannes sich von seinem technisch (klar der spielt ja auch keine Noppe), körperlich, konditionell usw. überlegenen Gegner abschießen lassen musste, hoffte man zumindest im Spiel Bauer gegen Bauer, dass man einen Punkt abernten könnte. Jedoch hatte Philipp ungewohnt große Probleme mit dem Materialspiel des Gegners und ließ sich ebenso wie Hannes relativ chancenlos zerstören. Bei beiden 0:3.

Mit einem 1:4 Rückstand wollte man am Ball bleiben, wie bereits in den letzten Spielen, waren die Hoffnungen ans mittlere Paarkreuz hoch, man durfte jedoch auch gespannt sein, wie Henning sich bei seinem ersten Saisonauftritt verkaufte. Der bekam es mit Haupt zu tun und konnte sich trotz Trainingsrückstand und langer Anreise aus Hamburg zumindest den ersten Satz sichern. Danach drehte jedoch auch sein Gegner auf und konnte die folgenden 3 Sätze mit knappen Spielständen gewinnen, wodurch Henning das Nachsehen hatte. Zu allem Überfluss gab es auch im Parallelspiel nichts Erfreuliches zu berichten. Dominik rief zu keiner Zeit seine Spielstärke ab, verfing sich in Nörgelei an den Hallen-Begebenheiten und benahm sich im Allgemeinen nicht sonderlich vorteilhaft. Dabei war gegen den Gegner Winckler durchaus unter normalen Umständen etwas drin, das 1:3 einfach unnötig verschenkt.

1:6 damit schwamm Diesdorf II schon in der frühen Phase eine mögliche Überraschung davon. Ab jetzt sollte jedoch zu einer überraschenden Aufholjagd angesetzt werden. Olaf präsentierte sich in gewohnt zuverlässiger Manier und sicherte sich den ersten Satz noch knapp zu 10, gefolgt von einem klareren 2. Satz. Kurz hatte man die Befürchtung, dass ab Satz 3 mit einem 3:11 der Faden verloren gegangen war, aber mit dem gleichen Ergebnis nur umgekehrt in Satz 4 stellte Olaf die Weichen zum 3:1 Sieg. André hatte gegen Obst ein sehr spannendes Spiel vor der Brust, El Capitano zeigte sich zwar gewohnt kämpferisch aber sein Gegner fightete ebenso verbissen gegen ihn. Nach 1:0 für Obst glich André 1:1 aus, ging wieder ins Hintertreffen und glich erneut zum 2:2 aus. Satz 5 musste die Entscheidung bringen und mit einem denkbar knappen 11:8 sicherte sich Haack diesen Punkt für sein Team.

3:6 der Rückstand wurde verkürzt, aber das obere Paarkreuz der Diesdorfer musste jetzt schleunigst zeigen, dass sie sich zur ersten Runde verbessern konnten. Philipp zeigte eine deutliche Steigerung aber im Endeffekt war gegen Bindemann nicht mehr als ein Achtungspunkt drin 3:1. Das Spiel Rapp gegen Bauer wurde dann der Schrecken jedes Fans von sauberem Tischtennis, da sich zwei Materialspieler gegenüberstanden (wobei ich persönlich das Spiel eigentlich ganz ansprechend empfand, ist wohl Geschmackssache). Mit 2:0 konnte Hannes in Führung gehen, aber verlor mit fortschreitendem Spielverlauf immer mehr an Tempo, wodurch die Fehlerquote stieg und Bauer sich den 3. Satz sicherte. Zu aller Erleichterung und mit viel Glück konnte aber der 4. Satz den entscheidenden Punkt für Hannes bringen womit ein 3:1 Sieg zu Buche stand.

Zumindest hielt man einen Punktgewinn offen, aber dazu musste auch die Mitte endlich liefern. Zuerst war Henning dran. Dieser akzeptierte offensichtlich nach dem ersten Satz der 11:2 gegen ihn lief, dass heute mit seinem üblichen Spiel nichts zu gewinnen war, also bewies unser kühler Nordmann Köpfchen und stellte sein Spiel um, sodass sein Gegner sich eigentlich selbst schlug. Mit Tischtennis á la Ballonabwehr konnte Henning die folgenden drei Sätze einsammeln und ließ seinen Gegner verzweifeln. 3:1 und damit 4:7, da war noch was drin, zumindest bis zu diesem Moment. Dominik zeigte sich zu Anfang besser als im ersten Spiel, doch es sorgte für ziemliche Verwirrung, dass sich unser junger Hitzkopf trotz einem guten Sieg in Satz 1, nicht so recht motivieren oder freuen konnte. Nach einem verlorenen 2. Satz sollte der Sieg in Satz 3 zumindest für Nervenstärke sprechen aber in Satz 4 und 5 berührten sich im Kopf wieder irgendwelche Drähte, die das besser nicht tun sollten. Die 2:3 Niederlage war vielleicht spielerisch durchaus möglich und akzeptabel, die Art und Weise wie diese zustande kam aber durchaus mangelhaft.

Die Stimmung in der Mannschaft litt zusätzlich unter dem schwachen Auftritt, Olaf war in der Anfangsphase seines Spiels gegen Obst mit dem Kopf und den Augen eher beim zeitgleichen Spiel von Dominik. Dass man so nicht unbedingt gutes Tischtennis spielen kann, bewies die Niederlage im 1. Satz. Nach einem umkämpften Sieg von Olaf im zweiten Satz und einem relativ klaren Sieg in Satz 3 hätte das Spiel hier schon vorbei sein können. Jedoch rächte sich der vergeikelte erste Satz bitterlich, denn Obst kämpfte verbissen in den noch offenen Sätzen und gewann 3:2. Damit stand die Niederlage fest, für Ergebniskorrektur sorgte nochmal der Chef mit einem 3:1 über Rogowski, bei dem André nochmal die Moral hoch hielt.

Spieler des Spiels: André

Verbesserungsbedarf: Philipp (nur in Spiel 1), Dominik (2 ½ traurige Smileys ins Hausaufgabenheft und setzen!)

Fazit des Spiels: Gegen die Tangermünder die um den Aufstieg mitspielen ist 9:6 ein durchaus passables Ergebnis, aber natürlich steigt der Druck für die Spiele gegen die direkten Abstiegskonkurenten, wenn man in solchen Spielen nicht mal einen überraschenden Bonuspunkt mitnimmt, der sich durchaus angeboten hat. Die Erkenntnis bleibt, dass alle Teammitglieder zeitgleich ihre Leistung abrufen müssen, um Punkte in dieser starken Liga zu ergattern.

von Hannes Rapp

Sieg gegen den 2. Stadtklasse-Dino Lok Südost mit 13:2

Auch diesmal kommt der Gast nicht mit kompletter Mannschaft zum Punktspiel. Als Aufsteiger nehmen wir die geschenkten Punkte natürlich gern an, obwohl die Spieler im unteren Paarkreuz lieber spielen würden. Wir mussten auch umstellen, da das mittlere Paarkreuz durch Urlaub und Arbeit fehlte. So spielten als Doppel 1 Gerlach/Höbel gegen Spangenberg/Wolf M. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem kurzzeitigen Spielstand von 1:1 setzte sich das Diesdorfer Doppel in den folgenden Sätzen knapp durch, zum 3:1 Sieg. Unser eingespieltes Doppel 2 Szwillus/Bogott musste nach einer 2:1 Führung die Gäste Kauczor B./Brehm zum 3:2 Sieg gratulieren. Doppel 3 Haensch/Dreyse siegen kampflos 3:0.

Von der Pole mit 2:1 geht es dann in die heiße Phase der Einzelspiele.

Im oberen Paarkreuz gewinnt Jürgen gegen Kauczor B. glatt und überzeugend mit 3:0. Auch Herbert vermeidet krasse individuelle Fehler und gewinnt 3:1 gegen Spangenberg. Dann folgt die kürzeste Horrorgeschichte – Niederlage. Total harmlos verliert Volker gegen Wolf M. mit 1:3. Spannend machte es Dietrich beim 3:2 Sieg gegen Brehm. Uwe bleibt ebenfalls 3:0 Sieger beim geschenkten Spiel. Auch Stefan gewinnt gegen einen überforderten Tuchen überzeugend mit 3:0.

Halbzeitstand 7:2 für Diesdorf

Mit seinem Sieg von 3:1 gegen Spangenberg bleibt Jürgen weiterhin als alter Fischkutter im oberen Paarkreuz mit weißer Weste. Herbert kommt ohne Negativphase zum 3:1 Sieg gegen seinen (Angstgegner) Kauczor B. Brehm von Südost geht auch in seinem zweiten Spiel über die volle Distanz von fünf Sätzen und verliert auch diesmal gegen Volker. Dietrich  macht seine Sache diesmal im mittleren Paarkreuz ordentlich mit seinem zweiten Sieg, gegen Wolf M. Eine herbe Brise Gegenwind gab es auch für Uwe nicht im Spiel gegen Tuchen – locker 3:0. Ohne Schweiß kommt im letzten Spiel auch Stefan durch, beim geschenkten Spiel. 13:2 ein großer Fang.

von Herbert Gerlach

Gute Performance der Ersten

Immer wieder sonntags, wie es so schön heißt, trafen wir auf die vierte Vertretung des TTC Börde. Der Gastgeber war wie immer hoch motiviert, trat zum ersten Mal in dieser Saison mit voller Kapelle an und erhoffte sich nach eigener Aussage einen Punktgewinn. Wir machten schon bei der Begrüßung klar, dass wir alles dafür tun werden, zwei Punkte zu entführen.

So ging es in die Doppel. Meik und Jens lösten ihre Aufgabe tadellos und gewannen mit 3:0 gegen Marmodee/Panzer. Tim und Mathias gelang ein völliger Fehlstart. In den ersten Bällen noch gut, konnte man sehen, wie sehr der Kopf eine Rolle im Tischtennis spielt. Nicht wahr Tim?  Schwamm drüber. 0:3 gegen Junge/Bauske. Matze und Robert spielten taktisch, bis auf kleine Ausreißer, sehr gut und konnten 3:0 gewinnen. Diese Führung galt es nun zu halten.

Mathias konnte den Reaktor langsam hochfahren und gewann gegen Bauske 3:0. Meik kämpfte gegen Marmodee wie ein Irrer und wehrte sich gegen die gefährlichen Schüsse seines Gegners. In knappen Sätzen hieß es 3:1 für Meik und somit die 4:1 Führung.

Tim spielte gegen Junge zwei sehr gute Sätze. Dann fehlte ein wenig die Disziplin und sein Kontrahent konnte ausgleichen. Er bewies Nervenstärke und fegte Junge förmlich mit 11:4 vom Tisch. 5:1.

Robert konnte seine 2:0 Führung leider nicht verteidigen. Er verlor ein wenig seine Linie und musste sich mit 11:13 im 5. Satz geschlagen geben. Macht nichts.

Matze erwischte nicht unbedingt seinen besten Tag. Im ersten Satz noch souverän, lief es danach nicht mehr so rund. Beim 1:3 gegen Panzer war zum Schluss das Glück auch nicht auf seiner Seite.

Jens startete gut gegen Kuhnert und konnte in knappen Sätzen mit 3:1 gewinnen. 6:3 zur Halbzeit.

Mathias wollte seine Niederlage gegen Marmodee aus der letzten Saison wettmachen. Dies gelang auch vollends. Nach unglücklichem Start und Konzentrationsschwäche im zweiten Satz konnte er die gewonnenen Sätze deutlich für sich entscheiden und mit 3:1 gewinnen. Die Weichen waren somit weiterhin auf Sieg gestellt.

Meik musste sich im Spiel gegen Bauske ganz schön strecken. Es entstand ein enges Match, bei dem um jeden Ball gefightet wurde. Er konnte dabei einen 1:2 Rückstand in einen 3:2 Erfolg drehen. Wichtiger Punkt.

Robert haderte immer noch ein bisschen mit sich selbst, spielte aber zwischenzeitlich sehr gut gegen Routinier Junge. 2:2 und somit stand mal wieder der fünfte Satz an. Eigentlich schon vergebens mit 6:9 im Rückstand, setze er endlich auch die taktischen Vorgaben perfekt um und drehte die Partie noch zum 11:9 Erfolg. Damit hat er bestimmt selber nicht mehr gerechnet.

Der Sieg war uns nicht mehr zu nehmen und somit ging es noch um die kleinen Punkte.

Tim konnte seine „Plasteballphobie“ nun endgültig ablegen und Homburg mit 3:0 vom Tisch schicken. Man kann also doch mit der Rückhand spielen. Gucke an. 😉

Jens ließ gegen Panzer nur im 3. Satz Luft ran und gewann relativ sicher mit 3:1. Top.

Matze durfte das letzte Spiel gegen Kuhnert bestreiten. Genervt von den eigenen Fehlern zog er aber selbst den Kopf aus der Schlinge und konnte sich in einem hart umkämpften Spiel noch den Sieg sichern. Das freut uns.

Ein in dieser Höhe nicht immer zu erwartendes 12:3 und eine geile „Mannschaftsperformance“ waren das Ergebnis dieses Spieltages. Mit diesem Erfolg konnten wir gleichzeitig die Tabellenführung übernehmen, welche wir selbstverständlich mit aller Macht verteidigen werden.

Gleich die nächste Begegnung gegen den Verbandsligaabsteiger und Aufstiegsaspiranten TuS Haldensleben wird uns alles abverlangen. Los geht´s am 15.10. um 17:30 Uhr und wir würden uns über tatkräftige Unterstützung aus den eigenen Reihen freuen.

In diesem Sinne. Sport frei und ein kräftiges Dieeeeeeesdorf..

von Mathias Taetzsch

 

Überzeugender Auswärtssieg mit 12:3 gegen Aufbau Elbe

Diesdorf VII in Bestbesetzung und Aufbau Elbe mit 2 Ersatzspielern.

Nach den Doppeln hatten wir schon ca. 33 % der Miete eingefahren. Alle 3 Doppel verliefen spannend und gingen über die volle Distanz von 5. Sätzen.

Doppel 1 Gerlach/Witte gegen Moser/Winkelmann nach einer 2:0 Führung gewinnen wir im 5. Satz 11:7.

Doppel 2 Szwillus/Bogott gegen Kliem/Walter im 5. Satz 11:9.

Doppel 3 Ganzer/Höbel gegen Pösl/Böheim im 5. Satz 11:9.

Im oberen Paarkreuz spielte Gerlach gegen Kliem und musste beim 3:1 Sieg nur den ersten Satz in der Verlängerung abgeben. In überzeugender Manier gewinnt Szwillus gegen Moser glatt mit 3:0. Auch Ganzer holt mit einem 3:0 Sieg gegen den unbequem zu spielenden Walter den nächsten Punkt. Auch Witte punktete weiter mit einem 3:1 Sieg gegen Winkelmann. Höbel verliert ungefährdet gegen Pösl und das ziemlich neben der Spur mit 0:3. Auch Bogott verliert gegen Böheim mit 1:3, wobei er immer hilflos zur Spielerbank schaute, weil er mit der Noppenseite von Böheim nicht klar kam.

Halbzeitstand 7:2 für Diesdorf.

Auf Szwillus ist eben Verlass, er meisterte wieder alle Anforderungen souverän und gewinnt 3:0 gegen Kliem. Der hat was, was ich nicht habe. Gerlach 1:3 gegen Moser, dieses Ergebnis war allerdings in erster Linie meinem spielerischen Totalausfall geschuldet, den ich mir pro Halbserie mindestens einmal gönne. Witte gewinnt gegen seinen Angstgegner Walter klar mit 3:0. Eine wichtige Komponente im mittleren Paarkreuz Ganzer, gewinnt auch sein zweites Spiel mit 3:0 gegen Winkelmann. Auch im unteren Paarkreuz wurden jetzt Punkte eingefahren. Bogott gewinnt klar gegen Pösl mit 3:0 und Höbel gewinnt mit dem gleichen Ergebnis gegen Böheim.

Am Mittwoch haben wir wieder ein Heimspiel gegen Südost. Da fällt unser komplettes mittleres Paarkreuz aus. Da setzen wir Haensch und Dreyse ein, damit sie in der Q-TTR- Weltrangliste Punkte machen können. A bissel Hopfen ist dann auch da.

von Herbert Gerlach

Spannender Endspurt bringt einen Punkt für DIE SECHSTE

Mit dem jüngsten Erfolgserlebnis im Rücken sollte das zweite direkt folgen.

Vor heimischer Kulisse bat DIE SECHSTE die zweite Vertretung des USC Magdeburg am Mittwoch den 15.09.2016 zum Tanz. Zwei spannende Stunden Tischtennis folgten.

Wie beim Auswärtssieg wollte man gut in die Einzelrunde starten.

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Doch der perfekte Start blieb aus. Hellmuth/Becker verloren ihr Spiel 0:3 gegen Müller/Schönfeld. Auch Weiß/Mersch verloren ihr Doppel gegen Gabriel/Rönnicke (0:3). Doppel 1 Körner/Osterwald setzten sich gegen Köhler/Lemin mit 3:2 durch

Mit einem 1:2-Rückstand gingen also die rot-grünen Krieger nun einzeln an den Tisch.

Christian lieferte sich mit Köhler wahrlich einen Kampf und gewann 3:1. Eric kam mit dem Spiel von Müller überhaupt nicht klar, die Sätze endeten zwar knapp, aber am Ende stand ein 0:3 auf dem Papier. Kai gewann sein Einzel klar und deutlich mit 3:0 gegen Lemin. Auch Tim holte einen weiteren Punkt mit einem 3:1 gegen Schönfeld. Michael „Miguel” kämpfte gegen Rönnicke und auch gegen den rutschigen Boden an. Am Ende schlidderte er klar 0:3 am Ziel vorbei. Robert kam gegen Gabriel nicht an und musste nach 0:3 einen Punkt abgeben.

Zur „Halbzeit” stand es 4:5 und alles deutete auf ein spannendes Ende hin.

Auch Christian kam mit dem Spiel von Müller nicht klar, kämpfte aber wie gewohnt bis zum Ende. Leider musste er eine enge 2:3 Niederlage hinnehmen. Eric gewann sein zweites Einzel gegen Köhler mit 3:2. Auch Kai ließ sich fünf Sätze gegen Schönfeld Zeit um den zwischenzeitlichen Ausgleich zu erzielen (6:6).  Tim gab sein Spiel leider aus der Hand, nachdem er es anfangs noch voll unter Kontrolle hatte, gegen Lemin (1:3). Für Miguel war es ein gebrauchter Tag. Erst der neue Spitzname, dann die zweite Niederlage im Einzel mit 0:3 gegen Gabriel. Aber Kopf hoch, immer kämpfen, immer SIEGEN! Robert zeigte Miguel dann was damit gemeint ist und setzte sich mit 3:1 gegen Rönnicke durch.

Somit stand es 7:8 aus rot-grüner Sicht.

Damit ging es für Tim und Eric ins Entscheidungsdoppel um einen Punkt am Neuber zu lassen. Mit den Diesdorfern im Rücken setzten sich die beiden am Ende verdient mit 3:1 durch und der Punkt wandert auf das Konto DIE SECHSTE.

Schon im ersten Heimspiel wurde einem alles geboten und das Ziel für das nächste Heimspiel bleibt bestehen.

Am 28.09.2016 tritt DIE SECHSTE dann gegen den KSC an und da sollen es zwei Punkte sein, die am Neuber bleiben.

Dankeschön an alle Zuschauer und Trainer Ingo!

Diesdorf macht einfach Bock!

von Eric Körner