Tabellenführung vergeben

Am Samstag (13.02.) traten wir zum schweren Auswärtsspiel bei der 2. Vertretung des HSV Medizin an. Ziel war es, die Leistung aus der Vorrunde zu bestätigen, einen Sieg einzufahren und zusätzlich den ersten Tabellenplatz zu erobern.

Der Gastgeber, welcher in der Vorrunde oft personell geschwächt antrat, bot dieses Mal seine volle Kapelle um Neuzugang und Ex-Bundesliga-Spieler Mario Materne auf.

Um unsere 2. Mannschaft, welche gleichzeitig in Ottersleben antreten durfte, im Kampf gegen den Abstieg nicht zu schwächen, spielten wir mit Chris Peruth im oberen Paarkreuz.

So ging es auch gleich in die Doppel. Meik und Jens konnten einen ungefährdeten 3:1-Sieg gegen Futh/Bergner einfahren. Klein/Taetzsch konnten gegen Materne/Wallborn nur im ersten Satz mithalten, verloren diesen aber unglücklich und somit auch das Spiel mit 1:3. Olaf und Chris hatten, wenn man die Erfolge der Vergangenheit betrachtet, eine lösbare Aufgabe. Leider wurden zu viele leichte Fehler produziert und das Spiel ging mit 9:11 im Entscheidungssatz an Reif/Szydlowski.

Nun hieß es: „Aufdrehen und wach werden“. Mathias musste sich mit „Noppenmann“ Materne auseinandersetzen und fuhr einen 3:1-Erfolg ein. Chris spielte gegen „Trainingswunder“ Wallborn auch ohne Training sehr gut. Entgegen aller Erwartungen konnte er sogar mit 2:0 in Führung gehen, aber diese leider nicht über die Ziellinie bringen. Mit Matchball im Entscheidungssatz sollte es dann nicht reichen. Schade, aber damit kann und muss man leben.

Meik, welcher im Hinspiel noch klar die Oberhand gegen Szydlowski behielt, musste sich heute richtig strecken. Am Ende blieb aber doch ein klares 11:5 im 5. Satz und wieder mal der Ausgleich. Nun war es Jens, der die Wende einleiten konnte. Wie von einem anderen Stern ließ er Bergner in den ersten beiden Sätzen keine Chance, verlor dann aber Konzentration und Linie und somit leider auch noch das Spiel mit 2:3.

Matthias, welcher in letzter Zeit noch nicht so ganz auf der Höhe war, konnte an diesem Tag überzeugen und kämpfte Futh mit 3:1 nieder.

Sollte jetzt die Wende kommen? Leider nicht!!!

Olaf erwischte insgesamt keinen guten Tag und fand keine Einstellung zu seinem Spiel. Er musste dem „Angriffsspezialisten“ Reif zum 3:1 gratulieren.

4:5 zur Halbzeit. Nicht zufriedenstellend, aber immer noch alles machbar.

Mathias durfte gegen Wallborn ran und gleichzeitig ein relativ ungefährdetes 3:1 verbuchen. Chris fand gegen Materne nicht ins Spiel und verlor klar mit 0:3. Meik bestätigte seine Leistung aus dem Hinspiel und gewann gegen Bergner mit 3:0. Jens saß die Niederlage aus der ersten Einzelrunde noch im Kopf und so wurde auch das 2. Einzel abgegeben. Jetzt wurde es eng.

Ein förmlich endloses Duell fand nun zwischen Matze Klein und Reif statt. Mit ewigen Ballwechseln und der nötigen Disziplin konnte „Domieee“, wie er vom Kapitän des Gastgebers vor dem Spiel neu getauft wurde, verdient mit 3:2 gewinnen.

Tja, Olaf wollte und konnte eigentlich an diesem Tag nicht gewinnen, aber er tat es trotzdem. Er besann sich auf die einfachen Dinge und schupfte sich zum 3:1-Erfolg gegen Futh. Gott sei Dank.

Nun musste unser Topdoppel ran. Meik und Jens begannen wie die Feuerwehr. Im Folgesatz ein ähnlicher Verlauf beim Gegner. Wieder musste der Entscheidungssatz her. Leider verlief der Start hier nicht so gut und der Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden. Passiert. 8:8.

Ehrlich gesagt, waren wir am Ende schon ein wenig enttäuscht, da man mit einem Sieg die Tabellenführung übernommen und so wohlmöglich den Ausgang der Saison ein wenig spannender gestaltet hätte. Nach aktuellem Stand wäre ein Unentschieden im Spitzenspiel gegen Beendorf aufgrund des besseren Spielverhältnisses ausreichend gewesen und hätte den Druck auf den Favoriten erhöht. Realistisch gesehen, ist da nichts zu holen und wir müssten jetzt schon einen Sieg einfahren, um das Unmögliche zu schaffen. So stehen wir jetzt wieder vor der alten Ausgangssituation. Ziel ist es, den 2. Platz zu sichern und in der Relegation anzugreifen. Das wird noch ein steiniger und langer Weg. Daher weiter geht’s und Spaß haben.

von Mathias Taetzsch

Diesdorf II erwischt einen Sahne-Tag in Ottersleben

Am 13.02. stand das fällige Punktspiel in der Landesliga Magdeburg auf dem Plan. Die zweite Vertretung von Diesdorf trat beim Magdeburg-West-Derby gegen Ottersleben, die auch noch direkter Tabellennachbar waren (Diesdorf 2 als 7., Ottersleben als 6.), an. Nachdem die letzten beiden Spiele nur jeweils Punkteteilungen ergaben, wollte Diesdorf 2 in diesem Schlüsselspiel endlich einen Sprung aus der Abstiegsgefahrenzone machen. Dafür trat man mit voller Kapelle an, Ottersleben bot derweil auch die Stammtruppe, bis auf einen Wechsel an Pos. 6, auf. Da Diesdorf 2 nach bisherig katastrophaler Bilanz in den Eingangsdoppeln die Aufstellung hier etwas durchmischte, liest sich die Aufstellung somit wie folgt:

Diesdorf 2: Neu, Bauer, Rapp, Richter, Haack, Hannemann; D1 Bauer/Richter, D2 Neu/Hannemann, D3 Rapp/Haack

Ottersleben: Akzinski, Pfeifer, Wege, Gerloff, Rösel, Zocher; D1 Akzinski/Gerloff, D2 Pfeifer/Rösel, D3 Wege/Gerloff

Die ersten Paarungen im Doppel lauteten somit Bauer/Hannemann gegen Akzinski/Gerloff und Neu/Richter gegen Pfeifer/Rösel. Neu/Richter gaben gehörig Gas und sicherten sich schnell die ersten beiden Sätze. Nachdem die Ottersleber nochmal einen Satz für sich entscheiden konnten, machten Philipp und Robert den Sack zu und tüteten wie geplant ein 3:1 ein. Ähnlich, nur mit positivem Ausgang für die Heimmannschaft, ging es bei Heiko und Henning weiter, hier wurde auch nach 0:2 Rückstand noch ein Achtungssatz erkämpft, ehe das Doppel 1 der Hausherren den Sieg einfuhr. Ob die Doppeländerungen fruchten sollten, entschied sich jetzt beim Spiel Rapp/Haack gegen Wege/Zocher und das tat es auch. Trotz eigener beschaulicher Leistung nutzen die beiden die Schwäche ihrer Gegner aus, um 3 ungefährdete Sätze mitzunehmen. Damit also 2:1 Führung für Diesdorf 2, das erste Mal in der Rückrunde.

Angespornt von diesem Novum ging es dann ins obere Paarkreuz, hier hofften die Diesdorfer zumindest ihre Führung verteidigen zu können. Da Philipp es wohl gegen Akzinski schwer haben würde, bauten wir auf Henning und dieser enttäuschte nicht. Denn obwohl er den ersten Satz verloren geben musste, lief seine Topspin-Schuss-Maschine erst richtig heiß und den defensiv starken Pfeifer wurden einige Granaten um die Ohren geprügelt, sodass Henning mit 3:1 als Sieger vom Tisch ging. Dem Wunsch nach Erhalt des Vorsprungs war also entsprochen worden, doch dann sorgte Philipp für eine Überraschung. Konnte er die ersten beiden Sätze jeweils durch eine konzentrierte Vorstellung 12:10 gewinnen und hielt eine passable 2:0 Satzführung, wurde auch Akzinski gefährlich spielfreudiger und riss das Spiel im 3. Satz an sich. Durch einen kühlen Kopf und Siegeswillen holte sich Philipp aber den 4. Satz denkbar knapp mit 11:9 und somit diesen Bonuspunkt. Einfach super!

4:1 aus Diesdorfer Sicht.

Jetzt hieß das Motto nicht überheblich werden, aber andererseits hatte das mittlere Paarkreuz von Ottersleben in dieser Rückserie bisher keinen Punkt erringen können und auch die Diesdorfer wollten nicht die ersten sein, die dies zuließen. Und auch hier ging der Plan voll auf. Richter gegen Wege war eine klare Angelegenheit, denn Robert spielte einfach vom Start weg clever und souverän, ließ seinen Gegner gar nicht wirklich ins Spiel kommen und holte sich ein ungefährdetes 3:0. Rapp gegen Gerloff lieferten sich dann ein sehr merkwürdiges Spiel, der erste Satz ging klar an den Diesdorfer, der dann dafür den Start des zweiten Satzes komplett verschlief. Mit viel Mithilfe seines Gegners (darunter 2 Fehlaufschläge in der Verlängerung) ging dann trotzdem der 2. Satz an Rapp der somit verkraften konnte den 3. Satz zu verlieren, um dann einen 3:1 Sieg zu holen, wenn auch mit einem wenig anschaulichen Spiel. 6:1 das Spiel war zwar noch nicht entschieden aber Diesdorf 2 hatte definitiv einen Lauf, den man gerne fortsetzen konnte.

Dafür sorgten dann Heiko und André. Heiko spielte gegen Rösel einfach befreit auf und konnte seine Fähigkeiten gut abrufen, während sein Gegner noch mit der Motivation haderte. So sicherte sich Heiko ein krachendes 3:0 indem sein Gegner in den 3 Sätzen zusammen gerade mal 13 Punkte holte. Etwas schwerer hatte es André, der knappere Sätze spielte, aber eigentlich immer genug dominierte, um dem Gegner nicht die Chance zu lassen einen Satz zu stibitzen. Auch hier 3:0. Somit 8:1. Es war beinahe zynisch zu erwähnen, dass damit das Minimalziel von einem Punkt erreicht war. Aber die Mannschaft wollte an diesem Tag natürlich 2 Punkte und vorallem auch die Gelegenheit nutzen, ihr Konto bei den kleinen Punkten auszubauen.

Im oberen Paarkreuz war wieder die gleiche Erwartungshaltung vorhanden, gegen Pfeifer sollte gewonnen werden, gegen Akzinski eher ein Zusatzpunkt zu holen. Und auch hier lief es wie geplant, Philipp gewann gegen Pfeifer den ersten Satz deutlich, musste im zweiten Satz dann wieder die Nerven behalten um in der Verlängerung zu gewinnen und holte dann den dritten Satz kampflos weil sich sein Gegner bei einem langen Ballwechsel eine Verletzung zuzog. Somit 3:0 und der Siegpunkt! Dieser tröstete darüber hinweg, dass Henning hier keine Überraschung gelingen konnte. Zwar erkämpfte er sich einen Satz, aber im Endeffekt war diesmal Akzinski der Sieger mit 1:3. Im mittleren Paarkreuz gab es bei Rapp gegen Wege eine Fortsetzung, des bereits gegen Gerloff begonnenen Krepel-Spiels. Mehr durch die Fehlerquote des Gegners als durch eigenes Können fiel der Sieg an Rapp mit einem 3:1. Hingegen bot das Spiel Richter gegen Gerloff eine unerwartete Spannung. Robert konnte zwar 2:0 in Führung gehen, ab Satz 3 wurde aber Gerloff sicherer und fing an unseren Jugendspieler hinter der Platte hin und her zu scheuchen und arbeitete sich auf ein 2:2 heran. Jedoch biss sich Robert nochmal rein, vielleicht aus der ständigen Furcht vor dem Super-Gau im Bilanzwert, legte er noch einen Gang zu und gewann den 5. Satz ungefährdet. 11:2 somit der Spielstand.

Wie bereits erwähnt, wollte man so viele kleine Punkte mitnehmen wie möglich. Der Captain machte es vor. Hatte Heiko Rösel noch 13 Punkte in 3 Sätzen gegönnt, reduzierte André die Punktausbeute seines Gegners auf 11 Punkte…erneut in 3 Sätzen, somit ganz klare Sache 3:0 für Haack. Bei Heiko gegen Zocher entwickelte sich zum Abschluss nochmal ein Achterbahnspiel, mal schien Heiko ins Spiel zu kommen und seinen Gegner nach Belieben dominieren zu können, dann aber stieg wieder die Fehlerquote und sein Gegner machte einfache Punkte. Somit ist auch symptomatisch, dass nach einer 2:0 Führung für Heiko noch der 5. Satz die Entscheidung bringen musste. Passend zum Tag, der einfach im Zeichen von Diesdorf 2 stand, konnte aber auch Heiko das knappe Spiel für sich entscheiden. 13:2 Endstand. Endlich 2 wichtige Punkte gegen den Abstieg aufs Konto gutgeschrieben, aber vielmehr noch war dieses Spiel ein Ausrufezeichen, dass man als Aufsteiger auch mal deutlich gewinnen kann.

von Hannes Rapp

Die Fünfte kommt in Mahlwinkel unter die Räder

Am vergangenen Samstag stand für die fünfte Mannschaft ein Auswärtsspiel bei unseren Sportfreunden vom SV Mahlwinkel auf dem Plan. Sascha und Mini waren dieses Mal nicht mit von der Partie, weshalb wir Ingo recht herzlich an Bord willkommen hießen.

Die Doppel verhießen leider nichts Gutes. Kai und Erik gingen das erste Mal nach gefühlt mehreren Jahren komplett leer aus. Gegen Prigge/Ernst war an diesem Tag nichts auszurichten – 0:3. Ulli/Ingo kamen gegen Reinke/Grieß, wie auch Yogi/Dominik gegen Woost/Schiller auf immerhin einen Satzgewinn, aber mehr dann leider auch nicht. Demzufolge 0:3 nach Doppeln.

Die Einzel sahen zunächst etwas besser aus. Yogi erspielte sich gegen Reinke die 2:1 Führung, war dann aber in den folgenden Sätzen unterlegen und musste sich mit 2:3 geschlagen geben. Ähnlich bei Ulli, der gegen den angriffsstarken Prigge ein gutes Spiel ablieferte, aber auch im fünften Satz den Kürzeren zog. In der Mitte konnte dann der erste Punkt ergattert werden. Erik wusste zwar im ersten Satz gegen Grieß und seinen Anti überhaupt keinen Rat, aber wir hatten ja unseren Starcoach Ingo mit, der zum Glück ein paar Tipps parat hatte 😉 Diese führten letztlich zum 3:2 Sieg. Danke nochmal Ingo 😉 Kai hingegen musste sich leider dem mächtigen Unterschnitt von Benecke beugen und eine 1:3 Niederlage einstecken. Im unteren Paarkreuz kam es ebenfalls zu zwei knappen Spielen. Ingo sammelte sich nach einem 0:2 Rückstand nochmal und konnte sein Spiel gegen Schiller zum 3:2 Sieg drehen – starke Leistung! Dieses Kunststück gelang Dominik leider nicht. Es entwickelte sich ein sehr verhaltenes Schupfspiel zwischen ihm und dem Jugendspieler Kummerow, welches stets auf Augenhöhe stattfand. Am Ende waren es nur ein paar kleine Fehler mehr von Dominik aus denen die 2:3 Niederlage resultierte. Damit lautete der Zwischenstand 2:7 – von einem Erfolg also weit entfernt. Nach den beiden Spielen des oberen Paarkreuz war die Niederlage dann auch schon besiegelt. Yogi sah gegen Prigge an diesem Tag leider keinen Stich und musste eine klare 0:3 Niederlage einstecken. Und auch Ulli verlor trotz Satzgewinn relativ deutlich mit 1:3 gegen Reinke. Damit war alles Weitere nur Ergebniskosmetik und die betrieben wir dann auch 😉 Immerhin konnten von den verbliebenen vier Spielen noch drei gewonnen werden. Kai kam gegen Grieß nicht so wirklich ins Spiel, sodass er diesem zum 3:1 Sieg gratulieren musste. Erik, Dominik und Ingo zogen jedoch ihre Spiele gegen Benecke, Schiller und Kummerow dann jeweils 3:0 durch, sodass wir immerhin noch auf fünf Punkte kamen.

Am Ende also 5:10 verloren. Schade, mit einer etwas besseren Fünfsatzstatistik und einem gewonnenen Doppel wäre die Geschichte natürlich knapper gewesen. Aber gut, mit 8:10 Punkten stehen wir weiterhin solide im Mittelfeld unserer Spielklasse. Am 13.2. haben wir dann endlich mal wieder ein Heimspiel. Vielleicht ist gegen Tangermünde dann was drin 😉

von Erik Jürgens

Die Dritte auf dem Vormarsch

Am vergangenen Wochenende reiste unsere dritte Vertretung ohne Knobi, dafür mit Robert Witte zum bis dahin viertplatzierten Bismark III. Im Hinspiel gab es noch eine deutliche Klatsche für
Diesdorf (4:11), dies sollte im Rückspiel wieder ausgebügelt werden.

Bei Bismark fehlte nur Holst, der durch Bremer ersetzt wurde. Aus den Doppeln gingen wir dieses Mal mit einer 2-1 Führung heraus. Bochi und Witte unterlagen dank unintelligentem Spiel mit 1-3 gegen Motejat/Stoll. Danny und Sascha gewannen auch ihr zweites Doppel in Folge mit 3-1 gegen Kersten/Bremer. Uwe und David, in den ersten beiden Sätzen ohne große Probleme gegen Hoffmann/Siedentop, G., stellten sich in den darauffolgenden Sätzen immer schlechter auf das gegnerische Spiel ein. Der 5. Satz musste her und konnte zum Glück knapp in der Verlängerung entschieden werden.

In der ersten Einzelrunde konnte dann Sascha an seiner starken Hinrundenform anknüpfen und überraschte trotz schlechter Einstellung zum gegnerischen Spiel mit einem „klaren“ 3-0 gegen Steven Kersten. Danny hatte seinen Lieblingsgegner Motejat vor der Brust. Nach klarem ersten Satz lief der zweite Satz nach motejatischen Verhältnissen (in Verlängerung gegen Danny). Der als Ausrutscher geplante Satz war aber kein Ausrutscher, sodass auch der vierte und fünfte Satz verloren ging und Danny seit einer gefühlten Ewigkeit wieder einmal gegen Motejat verloren hat.

Bochi setzte sich im mittleren Paarkreuz mit 3-1 gegen Hoffmann durch, David gewann aufgrund taktischem Spiel klar mit 3-0 gegen Stoll.

Robert Witte wusste in seinem ersten Einzel immer einen Fehler mehr als sein Gegner zu produzieren, sodass er klar mit 0-3 gegen Georg Siedentop unterging. Uwe spielte stark, verlor aber in Verlängerung des fünften Satzes knapp gegen Bremer.

Damit ein 5-4 für uns nach der ersten Einzelrunde.

In der zweiten Einzelrunde folgten dann nur noch Siege für uns. So eine Einzelrunde wünsche ich mir gerne öfter. Danny konnte mit Kersten an diesem Tag machen was er wollte (3:0), Sascha spielte seinen Stiefel gegen Motejat super sauber durch (3:0). Bochi brauchte etwas länger, weil sich Stoll schön auf das Spiel von ihm eingestellt hatte, dennoch gelang in einem gutklassigem Spiel ein 3-0 Sieg. David holte an diesem Tag seinen zweiten Einzelpunkt gegen Hoffmann (3-2). Im unteren Paarkreuz kam dann die Wiedergutmachung durch Robert und Uwe. Robert schoss sich seinen Frust gegen Bremer von der Seele (3-1) und Uwe machte kurzen Prozess mit Youngster Siedentop (3-0).

Damit eine Punktlandung im Sinne der Revanchennahme. Endstand 11-4 für Diesdorf III. Damit ist das Hinspieldebakel ausgemerzt und der dritte Platz in der Liga vorerst von uns besetzt. Unsere Zielstellung ist klar.

Punkte: Mack 1,5, Behrens 2,5, Bochmann 2, Wolff 2,5,  Peruth 1,5, Witte 1

Das Spiel am Sonntag bei der dritten Vertretung von Medizin fällt aus, da diese Mannschaft mit sofortiger Wirkung zurückgezogen wurde. Damit steht Medizin III als 1. Absteiger fest (vorher aber auch schon….).

von Christian Bochmann

Nächstes Unentschieden beschert den 10. Saisonpunkt

Am Sonnabend stand das 2. Heimspiel des Jahres gegen die Mannschaft aus Altenweddingen auf dem Programm. Für beide ging es wieder darum, den Abstand nach unten weiter zu vergrößern. Während Diesdorf auf Henning verzichten musste und dafür Bochi in das Rennen schickte, konnte Altenweddingen nahezu aus dem Vollen schöpfen. Die Nummer 6 mit Hartung fehlte, dafür wurde Klemme mitgenommen.

Die Doppel liefen WIEDER ernüchternd für Diesdorf 2. Da muss sich dringend etwas tun, denn einem ständigen Rückstand hinterherlaufen, ist nervig und anstrengend zugleich. In diesem Punktspiel aber nicht 0:3 sondern „nur“ 1:2. Hannes und Andre konnten vor allem den starken Miska nicht bremsen und konnten auch ihre Normalform nicht erreichen. Phlipp und Heiko verloren 0:3 gegen Ramisch/Pingel. Wenigstens Robert und Bochi konnten das erste Eingangsdoppel der Rückrunde gewinnen und schafften so den Anschluss für Diesdorf.

Nun standen die ersten sechs Einzel auf dem Programm. Im oberen Paarkreuz hieß die Aufgabe einen Punkt zu holen und diese wurde erfüllt. Philipp konnte Pingel in Satz 1 deklassieren, doch Satz 2 war überaus spannend (18:16) und an dieser Stelle hätte das Spiel auch kippen können, aber durch den Satzerfolg war Satz 3 ebenfalls wieder sehr deutlich. Hannes hatte hingegen keine Chance gegen Hinz.

In der Mitte dann zwei enge Spiele. Robert verspielte gegen Ramisch fast eine 2:0 Führung, um dann doch 3:2 zu gewinnen. André konnte wieder mal einen Vorsprung nicht nach Hause bringen, weder eine 2:1 Satzführung noch ein 10:7 im 5. Satz, so dass ein 11:13 im Protokoll stand.

Im unteren Paarkreuz ging es dann genauso weiter. Bochi war keinesfalls schlechter als Miska, doch er spielte zu inkonstant und ließ seine Chancen ungenutzt. Da Bochi noch nach Bismark musste, um dort mit der 3. Mannschaft aufzuschlagen, spielte er auch sein 2. Einzel in der ersten Einzelrunde. Gegen Klemme tat er sich deutlich leichter, konnte Offensivdruck erzeugen und spielte es in 3 Sätzen nach Hause. Heiko spielte in Runde 1 gegen Miska und konnte sein eigenes Spiel durchsetzen und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein.

Zwischenstand 5:5

In Runde zwei nun nur noch 5 Spiele durch das vorgezogene Spiel von Bochi. Philipp mühte sich gegen Hinz, doch auch er war praktisch chancenlos. Egal was er versuchte, Hinz hatte die noch besseren Grundschläge. Hannes hingegen musste uns im Spiel halten. Dafür war ein Erfolg gegen Pingel notwendig. Nachdem im ersten Satz Pingel überraschend gut mit der Noppe klar kam und sich diesen auch sicherte, konnte Hannes ab Satz 2 das Zepter übernehmen und holte sich die folgenden Sätze. Eine sehr solide Partie mit einigen tollen Ballwechseln.

In der Mitte war es so, wie bereits in Runde 1. Robert gewann wieder 3:2, tat sich aber gegen Welsch sehr schwer und kassierte bei den Satzverlusten herbe Klatschen (je 3:11). André benötigte 2 Sätze um sich auf die Noppe von Ramsich einzustellen, kam nach 0:2 zurück um im 5. Satz beim Stand von 9:9 u.a. einen Aufschlagfehler zur Niederlage zu produzieren. Ich sollte mir wohl nicht so viel von Mini Weiß abgucken… .

Nun lag es an Heiko uns mit einer Führung in das Entscheidungsdoppel zu bringen. Leider gelang dies nicht – 1:3 gegen Klemme. Nach Gewinn des ersten Satzes baute Heiko leicht ab bzw. Klemme wurde besser und sicherte Altenweddingen Punkt 8.

Somit musste wieder das Entscheidungsdoppel ran. In Altenweddingen gab es in gleicher Konstellation eine Niederlage. Doch Hannes und André drehten dieses Mal den Spieß um und konnten sich relativ ungefährdet mit 3:1 durchsetzen.

Auch nach diesem Spiel weiß man wieder nicht so Recht, ob es ein gewonnener oder verlorener Punkt ist. Immerhin ist es einer mehr als noch im Hinspiel und Altenweddingen steht in der Tabelle weiter hinter uns. Je nach weiteren Saisonverlauf sind aber noch 2 eher 3 Punkte notwendig um sicher in der Liga zu bleiben. Die nächste Chance besteht in 2 Wochen in Ottersleben.

von André Haack

Fesselndes Seherlebnis endet für die Sechste 8:8

Dass es ein schweres und heißes Spiel werden würde, wussten wir, zumal sich Aufbau Elbe mit einer neuen Nummer 1 verstärkt hat. In der 1. Stadtklasse wird kein Meter verschenkt, außer es treten Widerstände auf, in dem man die Doppel falsch aufstellt. Trotz dieses Desasters geben wir nicht auf und nehmen Teil am Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitze.

Nachdem wir im Hinspiel nach den Doppeln mit 2:1 in Führung gingen, wollten wir dieses kleine Polster auch diesmal schaffen. Intern entschieden wir uns dann unsere Youngsters als Doppel 1 aufzustellen gegen Doppel 2 der Gäste Freund/Freund. Eric und Tim erfüllten unser Vertrauen und gewinnen klar mit 3:0 !!!! Bei Doppel 2 entschieden wir uns für Ingo und Dirk gegen Moldenhauer/Schlee. Zwei Sätze waren sehr knapp, aber Aufbau Elbe gewinnt mit 3:0. Diesmal Doppel 3 spielend, gewinnen Friedbert und Herbert mit 3:1 gegen Moser/Eikholt.

Bevor ich zu den Einzeln komme, eine kleine Q-TTR Wertung der Plätze 1 bis 4. Hier hatten wir in der Vorrunde ein Plus von 117 Punkte. In der Rückrunde hat Aufbau Elbe ein Plus von 175 Punkte!

Ingo: Im Hinspiel 1:1 und diesmal auch. Aber diesmal mit ganz anderen Vorzeichen. Wichtig für Ingo und die Mannschaft, der Sieg gegen Schlee im fünften Satz mit 11:8, nach einer 6:0 Führung. Moldenhauer war ein unbeschriebenes Blatt für Ingo. Zweimal hat ein Millimeter gefehlt, aber leider 0:3. Selbstbeherrschung ist einzig und allein eine Frage der Gedankenkontrolle, bei Noppe, oder?

Eric: In der Rückrunde mit an vorderster Front spielend, schlägt sich ausgezeichnet gegen Moldenhauer und verliert im fünften Satz mit 9:11. Mit der Personalie Moldenhauer (Zugang von Ebendorf) dürfte die Euphorie groß sein für die anstehenden Spiele. Auch im Spiel gegen den erfahrenen Schlee macht Eric ein starkes Spiel und wird leider auch hier nicht belohnt beim erneuten 9:11 im fünften Satz.

Friedbert: Im Spiel gegen J.U. Freund geht Friedbert mit 1:0 in Führung und verliert leider mit 1:3. Im Hinspiel hat er es besser gemacht, liegt hier 0:2 zurück und gewinnt dann noch mit 3:2. Ja, so ist Tischtennis. Gegen Freund liegt Friedbert mit 0:2 zurück und verliert in seiner Paradedisziplin, den fünften Satz, mit 11:13. Aber zaubern kann auch Friedbert nicht.

Übrigens, die Zauberflöte ist von Mozart und nicht von Beate Uhse.

Robert: Gegen M. Freund macht Robert ein starkes Spiel und gewinnt mit 3:1.. Es kommt darauf an, dass man sein Vorhaben in eine gute Geschichte packen kann. Im Spiel gegen J.U. Freund ging es bis in den fünften Satz, leider riss da der Faden und Robert muss J.U. zum 5:11 gratulieren.

Tim: Im unteren Paarkreuz waren wir eine Macht und holten alle Punkte. 3:0 gegen Eikholt und 3:1 gegen Moser. Top Tim!!!!

Herbert: 3:0 gegen Moser und 3:2 gegen Eikholt nach Coaching von Hummel. Dieser Sieg war wichtig und wir gingen mit 8:7 in Führung.

Endscheidungsdoppel: Eric/Tim gegen Moldenhauer/Schlee, Jugend gegen Erfahrung, hier musste die Jugend trotz starker Gegenwehr, der Erfahrung den Vortritt lassen mit 1:3.

Noch benötigen wir kein Fernglas um uns die Plätze 1 und 2 anzuschauen. Die Rückrunde hat erst begonnen.  Wichtig ist, dass wir weiter unsere Hausaufgaben machen.

von Herbert Gerlach

Vier Stunden Abstiegskampf sorgen für ein 8:8 in Mieste

Am vergangenen Sonntag, 24.01.16, stand für die zweite Mannschaft die Reise zu Chemie Mieste auf dem Programm. Zu der wie immer unfreundlichen Uhrzeit 10 Uhr auf einem Sonntag traten beide Teams mit allen sechs Stammspielern an. Für Mieste bedeutete dieses Spiel schon so etwas wie der letzte Strohhalm Richtung Klassenerhalt. Diesdorf hingegen wollte sich mit den Punkten 9 und 10 von der Abstiegszone ein wenig weiter entfernen.

Auf der knapp einstündigen Reise nach Mieste wurde noch gefachsimpelt, wie viele Doppel zum Beginn notwendig sind, um eine Chance auf den Sieg zu haben. Man einigte sich auf mindestens eines und bestenfalls sogar zwei Doppel. Dass Theorie und Praxis immer mal wieder weit auseinander liegen können, zeigte sich um 10.45 Uhr. Diesdorf lag zu diesem Zeitpunkt mit 0:3 zurück. Während Philipp und Robert gegen Melzer/Beier gar keine Chance hatten, konnten Hannes und André mithalten, doch ein gut aufspielender Jens Nielebock war nicht zu bremsen (2:3). Und da auch Doppel 3 seine Chancen nicht nutzen konnte, sah es nach den Doppeln echt schlecht aus.

Nun musste die erste Aufholjagd her! Und diese begann tatsächlich mit den doch eher überraschenden Siegen des oberen Paarkreuzes. Philipp konnte Nielebocks Lauf aus dem Doppel stoppen, war selbst sehr sicher und wenig fehlerbehaftet und konnte deutlich gewinnen. Henning musste gegen den Noppenmann Melzer ran. Beide schenkten sich nichts, klasse Ballwechsel waren zu bestaunen und am Ende hatte Henning ganz knapp die Nase vorn – gut so! Robert konnte im Gleichschritt nachsetzen und brauchte gefühlt keine 5 Minuten um den formschwachen Glaue vom Tisch zu weisen. Besonders bemerkenswert waren aber die Sätze 2 und 3 – jeweils 11:0. Als Diesdorfer gibt man zwar aus Gründen der Fairness eigentlich einen Punkt pro Satz ab, aber Robert war im Rausch…somit 3:3 und alles wieder offen. Und da auch die kommenden Spiele zumindest machbar schienen, keimte bei Diesdorf die Hoffnung, dieses Spiel komplett zu drehen. Anstatt der Hoffnung auch Taten folgen zu lassen, begab man sich in die nächste Krise dieses Spiels. Hannes kam mit dem Blockspiel von Beier nicht klar und tat sich im Vorhandtopspin enorm schwer, so dass ein Sieg kaum möglich war. André verlor mal wieder in Mieste gegen Kufky, weil die eigene Fehlerquote zu hoch war und er genau so spielte, wie es Kufky mag. Da auch Heiko zur Überraschung aller gegen Lorang verlor, stand es 3:6. Heiko spielte zwar durchgängig vernünftig, aber taktisch nicht zielstrebig genug und so konnte auch Lorang seine Stärken ausspielen.

Wer nun dachte im oberen Paarkreuz wird alles gut, sah sich eines Besseren belehrt. Philipp und Henning kamen mit den Spielsystem leider nicht wie in der ersten Einzelrunde zu Recht, so dass relativ klare Niederlagen zu verzeichnen waren. Bei einem Stand von 3:8 glaubten nur noch die kühnsten Optimisten an einen Punktgewinn. Aber Diesdorf wäre nicht Diesdorf, wenn nicht zumindest gekämpft werden würde. Hannes zeigte sich zwar immer noch nicht in Topform, doch Glaue konnte deutlich weniger gegen Hannes Spiel ausrichten, so dass Hannes 3:1 gewann. Auch Robert überzeugte ein weiteres Mal. Er tat sich zwar ein wenig schwerer, doch der Sieg war nicht annährend gefährdet, solange er sein Potential abrief. André spielte weiterhin durchschnittlich in manchen Phasen sogar ganz gut und dennoch war es eher glücklich, den an diesem Tage wirklich guten Lorang, mit 3:1 zu besiegen. Heiko hatte somit die Chance uns in das Entscheidungsdoppel zu bringen. Bei 2:1 und 9:3 bereitete sich Doppel 1 schon auf das Match vor, mussten dann aber zur Überraschung doch noch warten. Heiko spielte plötzlich zu passiv, es gab lange Ballwechsel, die Kufky in der Mehrzahl gewann. Dadurch ging Satz 4 noch verloren und auch Satz 5 startete mit 0:4. Doch Heiko wurde wieder aggressiver und sicherte sich am Ende auch verdient diesen Satz und damit auch das Spiel.

Es musste also das Entscheidungsdoppel mal wieder gespielt werden. Dabei waren Hannes und André nicht unbedingt die Favoriten. Im Hinterkopf war zudem die bisher schlechte Entscheidungsdoppelbilanz von 0:3…im 1. Satz spielte man klasse mit und dennoch vermochte man es (mal wieder) nicht den Satz nach 10:8 Führung auch zu gewinnen. Glücklicherweise konnten die Ereignisse in Satz 2 genau umgedreht werden, bevor Melzer/Beier ihre beste Phase in Satz 3 hatten und mit 2:1 in Führung gingen. Doch Hannes und André wollten nicht nur (wie im Eingangsdoppel) sondern sie konnten auch! In einem nervenaufreibenden vierten und fünften Satz wurde die Doppelüberraschung perfekt gemacht. Im 5. Satz wurde dabei sogar eine zwischenzeitliche 10:6 Führung vergeben, doch mit Kampf und Willen reichte es zum Sieg, obwohl Mieste sich im Verlauf des Spiels mit Fortuna verbündet hatte.

Am Ende ein 8:8 Unentschieden, was wohl in der Endabrechnung eher uns Diesdorfern helfen wird, um die Klasse zu halten. Die angestrebten zwei Punkte wurden dennoch verpasst und so müssen die Punkte in den nächsten Wochen gesammelt werden. Bereits am nächsten Wochenende ist Altenweddingen zu Gast, wo man nach dem 7:9 im Hinspiel noch eine Rechnung zu begleichen hat.

von André Haack

Achtungserfolge in Biederitz………

Am vergangenen Wochenende fanden die Landesmeisterschaften der Damen und Herren in Biederitz statt. Für unseren Verein starteten Robert Richter und Mathias Taetzsch.

Robert, in der Gruppe mit dem späteren Finalisten und Ex-Landesmeister Robert Roß, zeigte eine ansprechende Leistung und konnte sogar für eine kleine Überraschung sorgen. Nach relativ klaren Niederlagen gegen Roß (0:4) und Christ (0:4) konnte er einen starken 4:2-Erfolg gegen Sebastian Dorn aus Dessau (Verbandsliga) erspielen. Damit kann man leben. Weiter so…!!!

Mathias hatte ebenfalls eine schwere Gruppe erwischt und so ging es im ersten Spiel gegen Oberligamann Marcel Börner aus Biederitz direkt um die Chance auf das Achtelfinale zu wahren. Es entstand ein Match auf Augenhöhe, welches Mathias nach vielen knappen und hart umkämpften Sätzen mit 4:2 für sich entscheiden konnte. Ein Erfolg mit dem nur wenige gerechnet haben.

Als nächstes stand das Match gegen Richard Köhler an. Mathias verpasste es, den ersten Satz zuzumachen und musste nach 2 weiteren verlorenen Sätzen einem 0:3 Rückstand hinterherlaufen. Trotzdem war an ein Aufgeben nicht zu denken. Die Sätze 4 und 5 konnten gewonnen werden. Leider reichte es am Ende nicht Junior Köhler in den Entscheidungssatz zu zwingen und so wurde es ein 2:4. Trotzdem gut.!!!

Danach galt es, gegen Sauer aus Gröningen einen Sieg einzufahren und das Ticket fürs Achtelfinale zu sichern. Gesagt, getan. 4:2 hieß es am Ende und das Tagesziel war erreicht.

In der Hauptrunde wartete dann leider der spätere Landesmeister Marin Kostadinov vom TTC Börde. Eine unlösbare Aufgabe. Mehr als ein Satzgewinn wäre dort nicht drin gewesen und am Ende ein klares 0:4.

In den Doppeln spielte Robert mit Darius Heyden und Mathias mit seinem „Doppelpartner des Herzens“ Ole Herbst.

Robert und Darius hatten keine wirkliche Chance gegen Kollatsch/Schüttig und verloren 0:3. Ole und Mathias schafften es leider nicht, eine 2:1 und 6:2 Führung gegen Hoffmann/Mechau nach Hause zu bringen. Ein vermeidbares und ärgerliches 2:3, wobei ein kleiner Wermutstropfen bleibt, denn danach wäre gegen die späteren Landesmeister Köhler/Kostadinov wohl Schluss gewesen.

Insgesamt können wir als Verein mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein, denn man sieht weiterhin, dass der Trend nach oben geht.

von Mathias Taetzsch

Erfolgreicher Rückrundenstart für Diesdorf V

Zum Auftakt der Rückrunde in der Bezirksklasse Altmark/Magdeburg ging es für die fünfte Mannschaft letzten Samstag zum HSV Medizin IV. Dieses Mal waren wir im Gegensatz zur Hinrunde bis auf Ulli vollständig, was Medizin nicht von sich behaupten konnte. Diese griffen auf gleich drei Ersatzspieler zurück. An dieser Stelle witterten wir unsere Chance…

Dank drei gewonnener Doppel, kann man durchaus von einem Auftakt nach Maß sprechen. Becker/Jürgens verpennten zwar den zweiten Satz gegen Koch/Schaal komplett, siegten aber dennoch sicher mit 3:1. Hildebrandt/Höber hingegen ließen nichts anbrennen und lieferten ein glattes 3:0 gegen Speetzen/Köhler ab. Doppel 3 mit Dzyk/Weiß brannten im ersten Satz (11:2) ein regelrechtes Feuerwerk ab, gerieten dann aber 1:2 in Rückstand gegen Otto/Nguyen. Nachdem man sich nochmal gesammelt hatte, konnte man das Spiel jedoch wieder drehen und somit verdient mit 3:2 gewinnen. Ganz wichtig, denn die 3:0 Führung nach Doppeln war das Fundament auf dem der spätere Sieg gebaut wurde.
Oben hagelte es dann zwei Niederlagen. Kai musste aufrutschen und sich im ersten Durchlauf mit dem unangenehmen Spiel von Markus Koch rumschlagen. Er machte seine Sache auch gut, aber letzten Endes hatte Koch doch die Nase vorn – 1:3. Und auch bei Yogis Spiel gegen Speetzen war mehr drin. 2:0 führte er schon, traf in den folgenden Sätzen aber immer ein paar Vorhände zu wenig und musste sich nach fünf Sätzen mit 2:3 geschlagen geben. In der Mitte kam es ebenfalls zu zwei Fünfsatzspielen. Leider kam dabei aber nur ein Sieg zustande. Während Erik nach einer 2:1/9:4 Führung gegen Gunnar Köhler eine ganz bittere Pille schlucken musste (Endstand 2:3), behielt Sascha die Nerven und konnte Otto durch viel Ballsicherheit letztlich niederringen. Im unteren Paarkreuz ließen anschließend beide Diesdorfer nichts anbrennen. Mini fegte den betagten Günter Schaal ganz klar mit 3:0 vom Tisch und auch Dominik setzte sich mit 3:0 gegen Nguyen durch. Die zweite Runde war dann exakt das Spiegelbild der ersten. Kai musste sich Speetzen, genau wie Yogi, denkbar knapp im fünften Satz mit 10:12 beugen. Yogi konnte im Gegensatz ebenfalls gegen Koch nicht allzu viel ausrichten – 1:3 Endstand. Das mittlere Paarkreuz bestritt erneut zwei Fünfsatzspiele und erneut war Erik der angearschte…wieder 2:1 geführt und 2:3 verloren. Man Man…Von solchen Problemen wollte Sascha an dem Tag anscheinend nichts wissen 😉 Nach 0:2 Rückstand, konnte er das Spiel gegen Köhler noch 3:2 für sich entscheiden – ganz starke Leistung! 😉 Entsprechend mussten unten zwei Punkte her, oder zumindest einer um die Führung mit ins Entscheidungsdoppel tragen zu können. Aber dazu kam es nicht. Dominik wusste zwischendurch zwar nicht so richtig wie ihm geschieht, fand dann aber wieder seine Form und gewann 3:2 gegen Schaal. Mini, mit einer souveränen Tagesleistung, machte dann mit einem 3:1 über Nguyen den Deckel drauf. Eigentlich war der Plan nach der Doppelführung jeder noch ein Einzel und gut ist, aber es geht eben auch anders – drei Leute holen alles und die anderen gar nichts. Funktioniert anscheinend auch 😉
Damit stand es zum Ende 9:6 für uns – Auswärtssieg! Und zudem kein unwichtiger. Da sich Fermersleben II und Ottersleben III verstärkt haben, werden diese Spiele vermutlich schwerer als in der Hinrunde. Von daher zwei wichtige Punkte für uns 😉

Diesdorf 2 verdoppelt Punktausbeute aus der Hinrunde – 4:11

An eigenen Tischen trafen sich am vergangenen Freitag die 1. und 2. Mannschaft von Eintracht Diesdorf um die Rückrunde einzuleuten. Immerhin 10 Spieler der Stammformationen fanden sich für dieses Duell, einzig Peruth (aus bekannten Gründen) und Richter (Urlaub) fehlten. Somit erhielten Danny und Bochi ihre Chance sich zu beweisen.

Die Eingangsdoppel verliefen zur Ernüchterung der 2. Mannschaft. Gab es im Hinspiel dreimal eine 2:3 Niederlage, waren es dieses Mal noch deutlichere Niederlagen und wieder ein 0:3. Einzig Rapp/Haack waren nahe an einem Doppelsieg dran.
Im oberen Paarkreuz dann das gewohnte Bild der Saison. Die erste Mannschaft zog frühzeitig weg und gewann beide Einzel doch souverän. In der Mitte gab es dann den ersten Punkt für die 2. Mannschaft, weil Haack ein 3:2-Sieg gegen Klein gelang, obwohl Klein im Gegensatz zum Hinspiel mehr als nur dran war, aber bei 2:1 und 10:8 vergaß den Sack zuzumachen. Heiko quälte sich trotz schwerer Erkältung vorbildlich gegen Jens, musste aber ihm dennoch zum Sieg gratulieren. Im unteren Paarkreuz war Bochi drauf und dran den Altmeister Olaf zu schlagen. Er führte 2:0, doch die Pumpe lief leider auf Hochtouren und Olaf fing sich auch ein wenig und konnte deshalb dieses Spiel noch zu seinen Gunsten drehen. Danny hatte Hoffnungen die eigentliche Nr. 1 der 2. Mannschaft Henning (dieses Mal an Position 1.6) zu schlagen, doch Hennings Trefferquote wurde immer höher, so dass er es hinten raus verdient gewann. Mit einem 1:8 ging es in die 2. Einzelrunde und die verlief aus Sicht der 2. Mannschaft deutlich freundlicher. Immerhin konnten drei weitere Punkte dem Konto gut geschrieben werden. Hannes gewann doch ein wenig überraschend gegen Meik, der im Nachhinein feststellte, dass mal wieder die Spannung im 2. Einzel fehlte. Hummel spielte erst mit dem Gegner und verlor Satz 1 und 2, doch Hummel kann bekanntlich (wenn er will) und gewann Satz 3 bis 5 und sicherte Diesdorf 1 den 9. Punkt. In der Mitte dann wieder zwei ganz ganz enge Spiele. Während Matze immer noch ein wenig geschädigt von Spiel 1 am Tisch stand, konnte Heiko die letzten Kraftreserven mobilisieren und drehte einen 1:2 Rückstand in einen Sieg. André verlor danach trotz guter Leistung und 2:0 Führung gegen Jens, der damit weiter ungeschlagen durch die Liga marschiert – Glückwunsch dazu. Im unteren Paarkreuz holte Danny den 4. Punkt für Diesdorf 2, indem er offensiv gegen Olaf agierte und so auch verdient den Kapitän niederrang. Bochi schloss das Punktspiel wieder mit einer knappen Niederlage ab. Trotz teilweise hervorragenden Ballwechseln musste er Henning zum zweiten Einzelpunkt des Tages gratulieren.

Im Hinspiel mit 2:13 unterliegend, kann man das 4:11 durchaus als Erfolg für Diesdorf 2 werten. Es wäre natürlich sogar noch mehr drin gewesen, doch in Anbetracht der geschlossenen Mannschaftsstärke der 1. Mannschaft geht dieser Sieg so in Ordnung. Während die 1. Mannschaft nun bis in den Februar frei hat, muss die 2. Mannschaft in zwei Wochen zu Chemie Mieste. Dort heißt es dann bestenfalls die nötigen Punkte für den Nichtabstieg zu sammeln, nachdem der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf 5 Punkte geschrumpft ist.