Diesdorf II behält die Nase im Derby wieder vorn

5.03. Spiel 19 Diesdorf II gegen Ottersleben I

Auch wenn die Spannung um die Abstiegsränge schon erfreulicherweise sowohl für Diesdorf II als auch für Ottersleben entschieden war (die treuen Berichtleser werden sich an das Ende des letzten Spielberichts erinnern), ging es bei diesem Spiel stattdessen um etwas beinahe genauso Wichtiges wie den Klassenerhalt, die Ehre und den Derbysieg. Entsprechend vollständig und motiviert präsentierten sich auch die Mannschaften:

Diesdorf II: 1 – Rapp, 2 – Richter, 3 – Holze, 4 – Köhler, 5 – Haack, 6 – Bauer; D1 – Holze/Köhler, D2 – Rapp/Haack, D3 – Richter/Bauer

Ottersleben I: 1 – Akzinski, 2 – Gerloff, 3 – Pfeiffer, 4 – Laube, 5 – Zocher, 6 – Riedel; D1 – Akzinski/Gerloff, D2 – Laube/Pfeiffer, D3 – Zocher/Riedel

Die Partie war von Anfang an umkämpft. Dominik und Olaf hatten in den letzten Spielen zwar immer souverän gesiegt, aber Laube/Pfeiffer waren nicht zu unterschätzen, auch wenn die beiden Diesdorfer mit einem 11:9 und 13:11 zumindest eine komfortable Führung herausspielen konnten. Der Folgesatz ging verloren. Doch am Ende hielt der Vorsprung, womit sich die beiden ein 3:1 verdienten. Hannes und André hatten die undankbare Aufgabe dem Doppel 1 der Gegner Akzinski/Gerloff Paroli zu bieten. Spielerisch gelang es streckenweise ganz akzeptabel aber zählbares kam bei einem 0:3 natürlich nicht herum. Die klarste Angelegenheit in den Doppeln entschied sich dann wieder für Diesdorf. Robert und Philipp mussten sich in einem ersten knappen Satz noch finden, ehe sie sicher die folgenden Sätze gewannen. 3:0 auch hier und wieder eine Führung aus den Doppeln mitgenommen zum 2:1 Zwischenstand.

Diese Doppelführungen waren in den vorhergehenden Spielen immer Gold wert gewesen, da das obere Paarkreuz von Diesdorf II selten herausragte. Für einen Lichtblick sorgte Robert der gegen Akzinski zumindest die Spannung aufrechterhielt, nachdem er bei einem 0:2 Rückstand nochmal einen Satz in der Verlängerung holen konnte und auch im 4. Satz nicht schlecht da stand. Dort ging die Zugabe mit 12:14 dann aber zugunsten seines Gegners aus. Bei Hannes zeigte sich ein wahres Trauerspiel. Die klare 0:3 Niederlage war eher ein Einspielen als wirkliche Gegenwehr gegen den stark aufspielenden Gerloff. Der Wille stimmte zwar, aber die Koordination und das Ballgefühlen waren an diesem Tag einfach nicht vorhanden. Damit geriet das Team wieder mit 2:3 in Rückstand, doch das war man mittlerweile ja schon irgendwie gewohnt.

Gewohnt war dann auch der sofortige Rebound, wenn auch weniger sicher als gewohnt. Dominik leistete sich einige Unkonzentriertheiten und ließ phasenweise den nötigen Ernst vermissen, hatte seinen Gegner Pfeiffer aber mit 3:0 im Griff. Spannung kam bei Olaf auf, der in den knappen Sätzen zu oft das Zittern bekam. Zweimal musste er in der Verlängerung einen Satz gegen Laube abgeben, während seine eigenen beiden Satzgewinne immer mit deutlichem Vorsprung eingefahren wurden. Im 5. Satz zeigte er aber dann doch noch die nötige Coolness um diesen für sich zu entscheiden. 4:3 und die Führung wieder hergestellt.

Im unteren Paarkreuz wollte man nahtlos anknüpfen. André brauchte jedoch etwas Zeit um in Fahrt zu kommen und ließ die nötige Konstanz vermissen, was ihn in die unglückliche Lage eines 5. Satzes brachte. Aber seinem Gegner gingen die Nerven durch, während der Captain sein Spiel einfach durchzog und sich mit einem deutlichen 11:2 verdient einen knappen 3:2 Sieg sicherte. Philipp bekam es mit dem nominell stärkeren Kontrahenten Zocher zu tun, aber unser letztjähriger Unglücksrabe im oberen Paarkreuz zeigte auch in diesem Spiel, dass er mittlerweile wieder in der Spur war. Nach 2 klaren Sätzen nahm er sich nochmal etwas zurück und vergab Satz 3 ehe er den Sack zumachte. 6:3 Führung! Aber nicht für lang.

 

Denn oben war wieder nichts zu holen. Hannes kam gegen Akzinski schon etwas besser ins Spiel, doch bei der aktuellen Form war ein gewonnener Satz schon das höchste der erreichbaren Gefühle. Robert machte es nach einem 0:2 Rückstand gegen Gerloff nochmal spannend und erkämpfte sich ein 2:2. Ärgerlicherweise war es mal wieder statistisch an der Zeit, dass Diesdorf II ein 5-Satz-Spiel verlor und dafür musste Robert offensichtlich herhalten. Dieser konnte den Lauf aus den beiden vorangegangenen Sätzen nicht mitnehmen und musste sich schließlich 2:3 geschlagen geben. Nur noch 6:5.

Eigentlich lief das Spiel bisher wie gewohnt, aber ganz so erfreulich mochte es noch nicht ausgehen. Dominik gingen nämlich heute mal wieder die Nerven durch. Dabei machte er zum Anfang kein schlechtes Spiel, sein Gegner hielt aber mit und sicherte sich den 1. Satz. Nach 8:2 Führung für Dominik in Satz 2 schien der Turnaround geglückt, doch der Satz ging noch 10:12 verloren. Dem folgte dann eine eher unrühmliche „die-Luft-is-raus“-Spielweise welche folgerichtig zu einer 0:3 Niederlage führte. Spätestens hier ging das Zittern nochmal los, aber Olaf konnte dem Druck standhalten. Gegen Pfeiffer wirkte er zwar zuerst sehr unkonzentriert und verlor zu 4, aber die Unkonzentriertheit schüttelte der Routinier wieder ab und steigerte sich konstant, siegte zu 9, zu 7 und zu 5.

7:6 das untere Paarkreuz hatte jetzt alles in der Hand.

Das taten André und Philipp auch und beide sogar mit ausgesprochen guten Leistungen. André hatte den ersten Satz noch zu kämpfen ehe er gegen Zocher klar 3:0 gewinnen konnte. Philipps Ergebnis war sogar noch klarer, da er in allen Sätzen eine komfortable Führung für sich beanspruchen konnte. 9:6 somit der Endstand, mit der typischen Diesdorf II-Strategie zum Sieg.

 

Spieler des Spiels: Olaf, André, Philipp

Verbesserungsbedarf: Hannes, Dominik

Fazit des Spiels: Ottersleben liegt uns einfach besser als der Ersten

 

von Hannes Rapp

 

Diesdorf II entführt 2 Punkte aus Altenweddingen

18.03. Spiel 18 Altenweddingen I gegen Diesdorf II

In der Hinserien ging dieses Spiel in Diesdorf noch vollkommen überraschend mit 8:8 aus und bescherte den Diesdorfern einen begeherten Bonuspunkt. Jedoch konnte Altenweddingen bekanntlich immer auf die gute Stimmung in der eigenen Halle zählen, weshalb eine Wiederholung des Hinspielergebnisses schon das Höchste der Gefühle gewesen wäre. Doch, dass es noch besser kam, war mal wieder einer geschlossenen und engagierten Mannschaftsleistung zuzuschreiben.

Altenweddingen I: Hinz,Wallborn,Ramisch,Welsch,Pingel,Hartung
D1 Hinz/Wallborn, D2 Ramisch/Welsch, D3 Pingel/Hartung

Diesdorf II: Rapp, Neu, Richter, Holze, Köhler, Haack
D1 Holze/Köhler, D2 Neu/Richter, D3 Rapp/Haack

Die Marschroute des Tages war klar: Im oberen Paarkreuz konnte man gegen Altenweddingen höchstens Überraschungspunkte erwarten, darum mussten in allen anderen Paarkreuzen und in den Doppeln die Punkte her. Dieser Plan sollte ganz gut gelingen. Zwar blieben Henning und Robert unterm Strich gegen Wallborn/Hinz chancenlos aber gaben sich zumindest nicht auf und konnten durchaus auch eigene Akzente im Spiel setzen. Trotzdem stand zum Schluss nur ein 0:3 zu Buche. Besser machten es die Doppel, die auf Augenhöhe stattfanden. Bis auf einen knappen Satz den Olaf und Dominik verloren gaben, fuhren sie einen ungefährdeten 3:1 Sieg ein, ebenso leisteten sich Hannes und André nur einen Schwächesatz und beendeten das Spiel mit dem gleichen Ergebnis. Die 2:1 Führung war also schon einmal im Sack.

Diese sollte jedoch nicht lange Bestand haben. Henning machte zwar bei seinem Comeback gegen Hinz mal wieder ein starkes Spiel, am Ende blieb es jedoch bei einem 2:3, weil der Altenweddinger einfach eine bessere Konstanz abrufen konnte als Henning. Hannes bekam es mit seinem Lieblingsgegner Wallborn zu tun. Nachdem ihm im ersten Satz noch alles gelungen war, ließ er sich jedoch von der bereits aufkochenden Stimmung in der Halle in seiner Euphorie ausbremsen worunter auch sein Spiel litt. Wallborn nutze die Gelegenheit und holte sich nach einem Satz in der Verlängerung noch einen relativ kampflosen Satz dazu. Mit einem 1:2 Rückstand ging es im vierten Satz nochmal in die Verlängerung, in der Hannes noch freiwillig einen Stoppball ablehnte und stattdessen dem Gegner den Punkt ließ (Fairplaypreis ich komme). Natürlich honorierte sich die großmütige Geste nicht und der Satz ging verloren.

Damit war die Führung wieder dahin 2:3.

Im mittleren Paarkreuz sah es dann wieder gleich erfreulicher aus. Robert hatte wenig Mühe gegen den verletzt antretenden Welsch und sicherte sich ein 3:1 in einer routinierten Leistung. Dominik blieb erfreulich in cool trotz der hitzigen Stimmung und dem durchaus nervlich anspruchsvollen Spiel gegen Ramisch. Nachdem er 0:1 in Rückstand geriet, entschied er die folgenden 3 Sätze knapp für sich (zu 9, zu 9, zu 10). Damit auch wieder 4:3 vorn.

Im unteren Paarkreuz war dann Olaf als Punktegarant gefragt und André hatte gegen Pingel ein wirklich herausforderndes Spiel zu bestreiten. Olaf lieferte wie immer saubere Arbeit mit einem 3:0 und überforderte seinen Gegner sichtbar mit der köhlerschen Spielweise. Bei André entwickelte sich ein spannendes Spiel. Satz 1 ging noch an Pingel ehe der Captain 2 Sätze in folge holte. Der Gegner kam dann nochmal heran, weswegen der 5. Satz die Entscheidung bringen musste. Die Entscheidung ging zugunsten des Diesdorfers aus. Die Führung wurde auf 6:3 ausgebaut, was auch bitter nötig war bei dem anstehenden oberen Paarkreuz.

Hier wiederum keine Überraschungen. Henning konnte den euphorisch aufspielenden Wallborn nur phasenweise Paroli bieten. Die letzten beiden Sätze gingen dann noch ärgerlich knapp zu 9 an den Altenweddinger womit am Ende ein 1:3 stand. Hannes bewies mal wieder, dass er gegen Hinz nichts holen konnte und ließ sich mannhaft 0:3 abschießen.

6:5, es wurde damit wieder knapp.

Doch knapp war es nicht lang. Dominik lieferte sich ein eher entspanntes Spiel gegen Welsch und gab wie Robert zuvor nur einen Satz ab. Robert hielt sich gegen Ramisch schadlos und gewann auch hier 3:0.

8:5 somit war ein Punkt sicher.

Natürlich sprang noch mehr an diesem Tag raus. Olaf hatte Pingel sehr routiniert im Griff, vergab aber im dritten Satz eine klare Führung wodurch es nochmal spannend wurde. Doch der Oldie bewies wie gewohnt Nervenstärke und sicherte sich den 4. Satz und Diesdorf II damit den Sieg. André hatte die undankbare Aufgabe das „Restspiel“ zu bestreiten. Sein Gegner wirkte dabei recht unmotiviert nochmal um einen kleinen Punkt zu streiten und überließ, nach Sieg im ersten Satz, André das Feld, der das 3:1 dankend annahm.

10:5 wie bereits im vorhergehenden Spiel gegen Bismark kompensierte das komplette Team der Diesdorfer den Ausfall des oberen Paarkreuzes, auch wenn Henning und Hannes sich trotz ihrer Niederlagen nicht schlecht verkauft hatten.

Spieler des Spiels: Dominik, Olaf, André, Robert

Verbesserungsbedarf: –

Besondere inoffizielle Auszeichnung: Die imaginäre „Merry-Poppins Medaille“ für vorbildlich artiges Verhalten eines Jugendspielers für: Dominik Holze

Fazit des Spiels: Läuft bei der Zweiten

Fröhliche Kunde: Durch den Sieg und dem bestätigten Wegfallen des 4. Abstiegsplatz hat Diesdorf II den Klassenerhalt geschafft. Zu diesem Anlass (auch wenn die Saison nicht vorbei ist): Danke an alle, die das möglich gemacht haben insbesondere:

– allen Ersatzspielern der Saison für das Opfern von Zeit und Schweiß (und je nach Spielausgang auch Tränen) für die 2. Mannschaft

– der 1. Mannschaft und Vereinsleitung für das mehrmalige Entgegenkommen in Fragen der Mannschaftsaufstellung

– der Kantine in personifizierter Form von Steffen und Erik für die Verpflegung mit den Grundnahrungsmitteln Bockwurst und Bier in allen Heimspielen

– allen Fans und Zuschauern, egal ob sie geplant oder nur zufällig einem Spiel der 2. Mannschaft beigewohnt haben

…und nicht zu vergessen

– den Spielern der 2. Mannschaft

…und ganz besonders nicht zu vergessen

– dem tollsten Verein ever

 

von Hannes Rapp

 

Bezirkspokal Herren B wieder in fester Diesdorfer Hand

Am vorletzten Sonntag durften wir nach Stendal zum Bezirkspokal Herren B fahren. Sonntags lässt sich ja bekanntlich am besten spielen…nicht. Unsere Gegner sollten nun Gardelegen, Stendal und Beendorf sein. Jedoch hatten die Beendorfer wohl keinen Bock auf Pokal und sagten alle drei Konkurrenzen ab. Stark! Sodass Heiko, Danny, Robert und Bochi sich als Favoriten durchs Feld quälen mussten.

Im ersten Spiel stand man sich gleich gegen den vermeintlich stärksten Gegner gegenüber mit Gardelegen. Immerhin waren sie mit voller Kapelle und ihrem Einser Müller da. Einzel spielten Heiko, Danny und Robert. Doppel spielten Bochi und Danny.

So konnten wir nach den Einzeln erstmalig in Führung gehen. Danny verlor relativ klar (und kalt) gegen einen gut aufgelegten Müller. Heiko konnte sich klar gegen Jörg Markus durchsetzen und Robert „zitterte“ sich quasi zum Sieg gegen Schulze. Im Doppel liefen wir gegen Müller/Schulze ständig Rückständen hinterher, konnten aber mit viel Glück und „Können“ am Ende knapp 3:2 gewinnen. Dies war sehr wichtig für den weiteren Verlauf des Spieles. Heiko lieferte sich dann ein starkes Spiel gegen Müller, verlor jedoch recht knapp mit 2:3. Danny setzte sich gegen Schulze durch, sodass der 4:2 Sieg feststand. Ist das schon die Vorentscheidung für den Pokal?

Nein! Stendal kam ja noch. Glücklicherweise bescherte uns die Losfee direkt das zweite Spiel, sodass wir mit Danny, Robert und Bochi ins Einzel gehen konnten. Im Doppel spielten nun Heiko und Robert.

Danny kam dieses Mal deutlich besser mit Stegmanns Spiel klar und gewann dieses, ebenso wie Robert. Bochi durfte gegen Hille ran und konnte sich knapp mit 3:1 durchsetzen, ebenso wie gegen Metz (3:0). Danny gewann im ersten Spiel schon gegen Metz 3:0, sodass Robert nicht nochmal spielen brauchte. Das Doppel ging nämlich leider glanzlos verloren. Am Ende stand ein 4:1 Sieg fest und damit auch der Bezirkspokal für Diesdorf und damit die Qualifikation zum Verbandspokal in Riestedt! Letztes Jahr haben wir damit noch pausiert, dieses Jahr sind wir wieder dabei.

Wer Pokal sagt, meint Diesdorf.

 

von Christian Bochmann

Diesjährige Stadtrangliste in Diesdorfer Hand

Am Sonntag vor knapp 3 Wochen wurde die diesjährige Stadtrangliste mit insgesamt 18 Spielern ausgespielt. Nachdem Sascha Behrens sich überragend in der Quali durchsetzen konnte, und auch Robert Schröpl und Kai Becker als Nachrücker sich qualifizieren konnten, erinnerte diese Rangliste eher an Vereinsmeisterschaften am Neuber. Ob wir auch so erfolgreich sein konnten, sehen wir noch.

Die Gruppen waren wie folgt:

Gruppe A:

Haase (TTC Börde)
Richter
Behrens
Bochmann
Frankenfeld (TTC Börde)
Urbanek (USC)
Oberheu (TTC Börde)
Becker

Gruppe B:

Holze
Zeltmann (TTC Börde)
Zocher (VFB Ottersleben)
Hannemann
Jung (TTC Börde)
Schwark (WSG Reform)
Schröpl
Mösken (HSV Medizin)

 

Wie zu sehen war, waren es keine unmachbaren Gruppen, aber durchaus interessante Begegnungen dabei. Robert R. hat sau stark den Tag gespielt und konnte sich tatsächlich mit 7:0 Spielen und vor allem 21:2 Sätzen an Position 1 vor Haase setzen. Bestes Spiel von Robert war das 3:0 gegen Haase selbst. Sehr stark! Damit stand die Qualifikation für Robert R. bereits fest.  Sascha konnte sich insgesamt wie erwartet den 3. Platz in der Gruppe erspielen (5:2 Spiele und 15:10 Sätze). Gegen Richter und Haase setzte es jeweils deutliche 0:3 Niederlagen. Gegen Oberheu hatte Sascha an dem Tag die meisten Probleme (3:2). Insgesamt sicher runtergespielt. Aber auch bei Sascha hat etwas Kraft gefehlt an dem Tag, da man am Vortag bereits gespielt hatte. Bei Bochi sah es leider noch schlechter aus. Geschwächt durch Krankheit und zwei Spielen am Vortag raffte er sich sonntags auf, um noch irgendwie in der Stadtrangliste zu bleiben. Insgesamt gelang ihm das als 6. in seiner Gruppe gerade so. Siege gegen Kai (3:0) und Frankenfeld (3:1) standen heftige Niederlagen gegen Haase und Behrens (jeweils 0:3) gegenüber. Gegen Robert R. machte Bochi ein ganz gutes Spiel, verlor aber 1:3. Gegen Oberheu nach 0:2 knapp im fünften Satz verloren. Genau andersherum war es gegen Urbanek, 2:0 geführt und dann die Kraft verlassen. Demnach Platz 6 mit 2:5 und 11:16 Sätzen. Kai gelang insgesamt ein guter Turniertag. Er konnte sich einen Sieg gegen Frankenfeld ergattern (3:0) und kam somit trotz seiner Außenseiterrolle nicht auf den letzten Platz. Weitere gute Spiele waren gegen Sascha, Urbanek und Oberheu (jeweils 1:3). Der Abstieg muss zwar dennoch sein, aber ich denke er kommt gerne wieder.  Also insgesamt Platz 7 mit 1:6 und 6:18 Sätze.

Demnach Robert Richter in dieser Gruppe bereits qualifiziert für die Bezirksranglistenqualifikation und im „Finale“ um Platz 1-2. Sascha darf nun im Spiel um Platz 5-6 ran. Bochi blieb drin, Kai stieg leider ab.

In der Gruppe B hatte Dominik ein wenig zu tun. Er konnte sich aber verdientermaßen mit 7:0 und 21:4 Sätzen in der Gruppe durchsetzen. Nur gegen Mösken und Zeltmann musste Dome 2x in den fünften Satz. Starke Performance. Damit sicher qualifiziert und im „Finale“ gegen Robert. Heiko spielte meines Erachtens gerade am Anfang stark auf. Gegen Jung und Zeltmann setzte es gleich zwei 3:0 Siege. Gegen Mösken hatte er es zwar besonders schwer, setzte sich aber dann noch durch (3:2). Gegen Schröpl ähnliches Bild, jedoch kennt man sich eben sehr gut aus dem Training. Insgesamt leider nur Platz 4, trotz 5:2 Spielen und 15:11 Sätzen. Denn Zocher und Mösken hatten selbiges Ergebnis, leider jedoch nur ein besseres Satzverhältnis. Robert S. konnte phasenweise ganz gut mithalten und sich Achtungserfolge sichern.  So gewann er zwar nur gegen Schwark 3:2, blieb aber trotz gleichen Spiel- und Satzverhältnisses (1:6 und 9:20 Sätze) vor Schwark und wurde damit wenigstens nicht letzter Platz. Nun muss er aber wieder über die Qualifikation ran.

Im Spiel um Platz 1 gab es ganz große Ballwechsel zu sehen. Dome konnte sich am Ende verdient mit 3:1 durchsetzen. Glückwunsch an beide für die Qualifikation und das hervorragende Turnier!

Im Spiel um Platz 5 gewann Sascha gegen einen gut aufgelegten Mösken mit 3:1 und ist damit Nachrücker.

Heiko spielte noch Platz 7 aus und gewann dieses Spiel gegen Urbanek mit 3:1. Damit ein versöhnlicher Abschluss des Tages.

Bis zum nächsten Jahr 😉

 

von Christian Bochmann

Talentsichtung in Ottersleben

Am Samstag, den 18.03.2017, fand in Magdeburg-Ottersleben ein Sichtungslehrgang für Kinder unter 10 Jahren statt. Durchgeführt wurde dieser von unserer Landestrainerin Linda Renner mit weiteren Trainern und Übungsleitern.

Am Start waren 14 Jungen und 2 Mädchen. Eintracht Diesdorf wurde von Johan Hildebrandt (leicht aufgeregt) vertreten. Es ging ohne viel Gerede sofort los mit einer Erwärmung und kurzen Sprint- und Bewegungstests. Linda schrieb die Zeiten auf und vergab Punkte.

Im Anschluss wurde im Einzeltraining Vorhand und Rückhand gespielt. Hier wurde auf richtige Schlägerhaltung und Beinarbeit geachtet. Auch wurden die verschiedenen Schnittarten ausprobiert. Wieder gab es Punkte.

Zum Abschluss wurde noch ein Turnier gespielt. Hier setzten sich die drei Ottersleber Jungs durch. Die spielten allerdings auch schon Punktspiele und haben dort erste Wettkampferfahrung gesammelt. Johan wurde am Ende Achter. Er hat einige Spiele gewinnen können und lernte auch mit Niederlagen umzugehen. Dennoch hat ihm der Tag Freude bereitet und er kann es kaum abwarten, am nächsten Samstag bei den Mini- Meisterschaften in Olvenstedt zu starten.

 

von Jens Hildebrandt

Seniorenrapport Spieljahr 2016/2017

Hallo Sportfreunde,

wie ja alle wissen, gehört man mit 40 Jahren zu den Senioren, die in diesem Spieljahr in allen Mannschaften mit Bravur Ihren Mann gestanden haben.

Auch in diesem Spieljahr gab es für diese Sportfreunde Bezirks-/Landes- und Mitteldeutsche Meisterschaften, bei denen Diesdorfer Sportfreunde recht aktiv und vor allem auch sehr erfolgreich waren. Leider muss man aber auch die geringe Beteiligung seitens vieler Sportfreunde mit diesen Altersstrukturen ansprechen und damit die Hoffnung auf Besserung im nächsten Spieljahr verbinden. Doch nun zu den wahren Helden der Diesdorfer Tischtennisszene:

Schon im Dezember 2016 fanden die Bezirkseinzelmeisterschaften in Stendal statt. Mit den Sportfreunden Jens Hildebrandt (40), Olaf Köhler (50), Herbert Gerlach (65), Jörg Hildebrandt (70), Dietrich Höbel (75) waren fünf Sportfreunde aus Diesdorf am Start.  Olaf Köhler brachte den Titel nach einem von Turbulenzen nicht zu toppendem Endspiel gegen Heiko Müller (Haldensleben) mit nach Hause und qualifizierte sich damit für die Landesmeisterschaften in Osterburg. Auch im Doppel mit Kuhnert (Börde) holte er sich den Titel. Einen mal wieder zweiten Platz erkämpfte sich Jörg Hildebrandt nach einem grandiosen Fight gegen Fromm (Börde) und damit die Quali für Osterburg (Ziel aller Senioren). Diese erreichte auch Jens Hildebrandt mit einem sechsten Platz (war mehr drin). Leider konnten Herbert Gerlach und Dietrich Höbel ihre gesteckten Ziele nicht erreichen. Somit fahren drei Senioren nach Osterburg zu den Landesmeisterschaften.

Ende Januar war es dann so weit, alle drei Sportfreunde mussten nun ein paar Gänge hoch schalten. Dies gelang Olaf Köhler wie so oft am besten. Nach den Gruppenspielen zum Endspiel gegen Kuhnert (Börde). Er gab seinem Busenfreund nicht die Spur einer Chance und wurde dadurch Landesmeister (Gratulation), somit auch Quali für die Mitteldeutschen Meisterschaften. Ein wenig schlechter schnitt Jörg Hildebrandt, nach einem schwachen Spiel gegen Persich (Teuchern) ab und landete schließlich auf den dritten Platz welcher auch die Quali für die MEM bedeutete. Jens Hildebrandt kam leider nicht aus seiner Gruppe raus (schade).

So waren wir nur noch zwei, die die Reise nach Dippoldiswalde zu den Mitteldeutschen Meisterschaften antreten.

Bei den Mannschaftsbezirks- und Landesmeisterschaften war leider nur eine Mannschaft in der AK 70 gemeldet. Mit den Sportfreunden Hildebrandt / Richter / Höbel erreichten sie bei den Bezirksmeisterschaften den zweiten und bei den Landesmeisterschaften den vierten Platz. Hätte wesentlich besser laufen können. Wir hoffen im nächsten Jahr auf bessere Ergebnisse.

Olaf Köhler erspielte im Bund mit Börde sowohl bei den Bezirks- als auch bei den Landesmeisterschaften einen hervorragenden ersten Platz und damit die Quali für die Mitteldeutschen Mannschaftsmeisterschaften.

 

Am 11./12. März erlebten die Sportfreunde Olaf Köhler und Jörg Hildebrandt eine bis dato noch nie dagewesene an Organisation nicht zu übertreffende Mitteldeutsche Einzelmeisterschaft. Wie so oft mussten beide erleben, welche spielerischen Unterschiede zu den Sportfreunden aus Sachsen und Thüringen doch noch sichtbar wurden. Es sind immer die kleinen Punkte, die zum Satzende fehlen.

Beide scheiterten hauchdünn in der Gruppenphase und waren daher sehr enttäuscht, zumal im vorigen Jahr bessere Ergebnisse erzielt wurden. Dennoch gehen wir das nächste Spieljahr mit dem gleichen Optimismus an, in der Hoffnung auf mehr Beteiligung seitens unserer Senioren, denn sie sind eine große Stütze in unserem Verein.

 

von Jörg Hildebrandt

 

Diesdorf II souverän beim Tabellenschlusslicht Bismark II

04.03. Spiel 17 Bismark II gegen Diesdorf  II 4:11

 

Am Samstag, den 04.03., machte sich die 2. Mannschaft auf die lange Auswärtsreise nach Bismark. Die Voraussetzungen waren ideal, nachdem man gegen Börde 2 Wochen zuvor wieder die Kurve bekommen hatte und Bismark schon fast abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz rangiert, waren zwei Punkte fest eingeplant. Außerdem konnte man auf die Bestbesetzung zurückgreifen.

S-W Bismark II
1 – Ladewig, Tilo
2 – Ladewig, Theo
3 – Siedentop
4 – Mehrwald
5 – Arnold
6 – May
D1 – Siedentop/May
D2 – Ladewig, Tilo/Arnold
D3 – Ladewig, Theo/Mehrwald

Eintracht Diesdorf II
1 – Rapp
2 – Richter
3 – Holze
4 – Köhler
5 – Haack
6 – Bauer
D1 – Holze/Köhler
D2 – Rapp/Haack
D3 – Richter/Bauer

 

Wichtig war vor allem früh wach zu bleiben und sich keine Blöße zu geben, in Anbetracht der ungewohnten Spielzeit und den Auswärtsbedingungen bei langer Anreise. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf lösten die Doppel ihre Aufgaben souverän. Rapp/Haack fuhren gegen das tendenziell schwach aufgestellte Doppel 1 Siedentop/May trotz durchwachsener Leistung einen ungefährdeten 3:0 Sieg ein. Spannender und auch qualitativ besser wurde es bei Olaf und Dominik, die gegen Ladewig/Arnold bis in den 5. Satz gehen mussten, bei vorher ausgeglichenen und knappen Sätzen. Es war somit alles offen und die beiden zeigten sich, trotz einiger Rangeleien abseits der Ballwechsel, kaltschnäuzig genug, um den finalen Satz deutlich zu gewinnen.

Philipp und Robert ließen sich hingegen nur einen Satz abluchsen, auch wenn sie kein Feuerwerk abbrannten war das 3:1 unterm Strich vollkommen im Soll.

Mit 3:0 aus den Doppeln war das Polster gut aufgebaut soweit alles super.

 

Alles andere als super präsentierte sich das obere Paarkreuz an diesem Tag. Robert musste sich 0:3 gegen Tilo Ladewig geschlagen geben und konnte sich im Anschluss zumindest damit trösten 2 Sätze erst in der Verlängerung vergeben zu haben. Besser sah es lange Zeit bei Hannes gegen Theo Ladewig aus, die klare 2:0 Führung war schon etwas schmeichelhaft, da der Diesdorfer eher von den gegnerischen Fehlern profitierte als selbst gut zu spielen, dies offenbarte sich dann erst als der Gegner im 3. Satz noch den Schalter fand und den Satz 12:14 gewann. Bei Hannes waren an diesem Satz die Nerven aus unerklärlichen Gründen schon am Ende und die beiden folgenden Sätze gingen zu 4 und zu 3 verloren. 2:3.

 

Auch durch diesen Dämpfer sollte nicht unbedingt Panik aufkommen, Diesdorf II besticht erfahrungsgemäß eher weniger durch ein Top-Paarkreuz als durch die mannschaftliche Geschlossenheit und konstante Spielstärke von 1 bis 6. Letzteres ist wiederum die Schwäche der Gastgeber aus Bismark. So passt es ins Bild, dass sowohl Dominik (gegen Mehrwald) als auch Olaf (gegen Siedentop) ein ungefährdeten 3:0 Sieg einholten (zu denen der Schreiberling mal nichts näher erläutert, weil er zu diesem Zeitpunkt erstmal draußen stand zum Luftholen und Niederlage verdauen). Damit war die Führung auch wieder auf 2:5 ausgebaut.

 

Jetzt wollte das untere Paarkreuz noch einen drauf legen und sowohl André als auch Philipp bemühten sich sichtlich, auch wenn besonders in den Anfangsphasen nicht alles auf Anhieb klappte. Philipp brauchte schon eine ganze Weile um sich dem Spielstil seines Gegners anzupassen, nach einem knappen gewonnenen Satz und zwei recht klar verlorenen geriet er schon etwas unter Druck, konnte aber seine Form wiederfinden und in den letzten beiden Sätzen seine technische Überlegenheit ausnutzen um 3:2 gegen Arnold zu triumphieren. Bei André gegen May war das Spiel auch zuerst ausgeglichen, beim Stand von 1:1 konnte der Captain den dritten Satz in der Verlängerung für sich entscheiden und eine wichtige Führung erringen.

Den Rückstand verkraftete sein Kontrahent nicht mehr und mit einem deutlichen zu 1 gewann André auch den 4. Satz. Die Führung wurde mittlerweile schon komfortabel mit 7:2, konnte man sich durchaus wohl fühlen.

 

Der Wohlfühlfaktor half dem oberen Paarkreuz dann aber auch nicht. Hannes konnte sich zwar wieder etwas sammeln und präsentierte sich nicht ganz so desolat wie am Ende des ersten Spiels, aber er war trotzdem weit entfernt von seiner Bestform. Umso bitterer gestaltete sich das Endergebnis mit 0:3, mit allen 3 Sätzen zu 9:11. Robert fand gegen Theo Ladewig genauso wenig zurück in die Spur, auch hier hieß es am Ende 0:3 und beide waren wohl sichtlich froh das dieses Auswärtsspiel für sie bereits beim Stand von 7:4 zu Ende war und die Verantwortung für das Deckel-drauf-machen wieder in die Hände der Mannschaftsteile ging, die heute auch Leistung brachten.

 

Die Leistung kam prompt in Form von Dominik und Olaf. Die beiden Spiele Holze vs. Siedentop und Köhler vs. Mehrwald kann man am besten so zusammenfassen „unspektakulär aber erfreulich“. Olaf schien einfach alles zu gelingen was er probierte und das obwohl sein Spielstil den Gegner ohnehin schon überforderte. Entsprechend klar zeigte sich auch das Ergebnis zu 3, zu 3 und zu 2 ging dieses Spiel im Eiltempo an Diesdorf. Den Deckel drauf machte Dominik dann in seinem Spiel gegen Siedentop mit einem spielerisch deutlichen 3:0. Wenn auch die Sätze nicht ganz so klar waren wie bei Olaf, ist positiv hervorzuheben, dass Dominik in diesem Spiel ungewohnt aber erfreulich ruhig blieb, obwohl die Stimmung in der Halle das nicht unbedingt leicht machte (auch mal loben können!). Der 9:4 Sieg war bereits in trockenen Tüchern, André und Philipp durften diesen aber gern noch veredeln und wer weiß wofür kleine Punkte noch gut sein können.

 

Die Gastgeber wollten das natürlich nicht einfach machen und es entwickelten sich wirklich umkämpfte und teilweise chaotische Partien. André ging erst einmal gegen Arnold 0:1 in Rückstand und hatte dann zweimal hintereinander in der Verlängerung den längeren Atem (15:13 und 14:12) ehe er den letzten Satz klarer gewinnen konnte. Philipp bot gegen May genauso viel Spannung, 2-mal war sein Gegner in der Verlängerung erfolgreich (11:13 und 10:12) während Philipp einen klaren und einen knappen Satz für sich verbuchte (11:6 und 15:13). Im letzten Satz schien die Luft dann raus zu sein doch der in der Hinrunde so leidgeplagte Philipp wollte sich nicht so einfach geschlagen geben und drehte ein 1:6 noch zum 11:7 und steuerte den letzten Punkt zum 11:4 Sieg der Diesdorfer bei.

 

Spieler des Spiels:

Doppel 1 bis 3, Dominik, Olaf, André, Philipp

Verbesserungsbedarf:

Robert (müsste mal wieder mehr Motivation ausstrahlen)

Hannes (müsste mal wieder trainieren)

 

Fazit:

Ein Paradebeispiel für das Erfolgsrezept von Diesdorf II: Selbst wenn ein Spieler oder gar ein ganzes Paarkreuz kollabiert führt die ausgeglichene Aufstellung und der Teamgeist zum Sieg.

 

von Hannes Rapp

Stadtranglistenqualifikation 2017/2018 und TOP 16 2016/2017

Am vergangenen Wochenende waren fast alle Diesdorfer Nachwuchsspieler im Einsatz. Die jüngsten sollten Spielerfahrung bei der Stadtranglistenqualifikation erlangen und Tim sowie Dominik versuchten das unmögliche, den Platz 1 und 2 des Vorjahres beim TOP 16 Turnier des TTVSA zu wiederholen.

Den Anfang machten also am Samstag die Jugendlichen Robert Brinkmann und Leon Rudolph sowie die B-Schüler Tim Brechmann, Johannes Mally, Bela Mally, Jordan Dittmar, Philipp Scholz und Markus Wolter. Auch hier waren die Vorzeichen bzw. Erwartungen recht klar. Robert und Tim sollten aufgrund ihrer Spielstärke den Sprung zur Stadtrangliste schaffen, das Trio Mally, Mally Dittmar kann sicherlich an den Qualifikationsplätzen kratzen und Philipp sowie Markus erste Erfahrungen sammeln in einem echten Wettkampf.

Gesagt getan im System jeder gegen jeden wurde in zwei Gruppen um die Platzierungen gekämpft. Robert verschenkte eine hohe Führung im 5. Satz gegen Tom Seifert und somit auch die Chance auf das Finale. Jedoch konnte er sich im Spiel um Platz 3 und 4 durchsetzen und somit auch die Qualifikation zur Stadtrangliste einfahren. Leon haderte oft mit sich, da er die Punkte gut vorbereitete aber irgendwie dann doch nicht zu Ende spielen konnte. Daher war hier am Ende auch nur der 7. Platz zu verbuchen.  Tim Brechmann, gesundheitlich etwas angeschlagen, zeigte in der Gruppenphase eine gute Leistung und sicherte sich den 1. Platz in der Gruppe und somit auch das Platzierungsspiel um Platz 1 und 2 insgesamt. Hier war die Neuentdeckung des HSV Medizin wacher und machte weniger Fehler, daher gab es für Tim an diesem Tag nichts zu holen. Dennoch ein guter Platz zwei und die Qualifikation zur Stadtrangliste. Das bereits oben angesprochene Trio machte seine Sache spielerisch verbessert sehr gut. Gerade Johannes Mally zeigte eine engagierte Leistung und konnte mit guten Vorhandbällen überzeugen. Am Ende war das der Lohn für den 6. Platz und die Möglichkeit als erster Nachrücker noch in die Stadtrangliste mit aufzurutschen. Sein Drillingsbruder Bela, nicht ganz so flink auf den Beinen, jedoch nicht minder clever in der Analyse der Gegner, konnte sich am Ende im Spiel um Platz 7/8 gegen Jordan Dittmar durchsetzen. Dieser zeigte ebenfalls, dass die Arbeit im technischen Bereich VH/RH sowie der Verbindung beider Techniken Früchte trägt. Philipp konnte sich in seinem ersten Wettkampf mehrere Sätze erspielen und war mit sich soweit zufrieden. Gleiches gilt für Markus, der ebenfalls engagiert und konzentriert um jeden Punkt kämpfte. Am Sonntag spielten dann noch die A-Schüler. Für uns mit dabei Nils Weiland, der die Qualifikation zur Stadtrangliste lösen sollte und dies auch ohne Satzverlust am Ende mit Platz 1 bestätigte. Nick Richter wieder in der Rolle Spielerfahrung lernen und Rückschlüsse auf das Training ziehen, denn mehr als ein paar gute Punkte sind als Neuling im Bereich der A-Schüler dann noch nicht drin.

Jugend: 3. Robert Brinkmann, 7. Leon Rudolph

Schüler B: 2. Tim Brechmann, 6. Johannes Mally, 7. Bela Mally, 8. Jordan Dittmar

Schüler A: 1. Nils Weiland, Platzierung nicht ausgespielt: Nick Richter

 

Ebenfalls am Sonntag fand in Biederitz das TOP16 Turnier des TTVSA statt. Dazu werden die besten 16 Spieler in den jeweiligen Altersklassen eingeladen. Nach der Spielstärke in 4 Gruppen gelost und dann beginnt das große Zittern, denn das Spielsystem verzeiht keinen Ausrutscher. Nur wer seine Gruppe gewinnt spielt am Ende um die Plätze 1 bis 4. Im vergangenen Jahr, als das TOP16 mit dem Spielsystem zum ersten Mal ausgetragen wurde, gelang uns das Kunststück die Plätze 1 bis 3 zu belegen. So traten in diesem Jahr Dominik als Titelverteidiger und Tim als Zweitplatzierter des vergangenen Jahres an, um dieses Kunststück zu wiederholen. Eine wahre Horrorgruppe erwischte Dominik („mathematisches Losglück“ aufgrund des Q-TTR Wertes vom Dezember). An Position 1 in dieser Gruppe der Landesmeister der Jugend Darius Heyden, an Position zwei Tim Kanitz der Halbfinalist der Landesmeisterschaften Jugend, nur an Position 3 eben Dominik (insgesamt nur an Position 10) und an Position 4 mit Todor Atanasov der einzige Spieler bei dem die Wahrscheinlichkeit auf einen Sieg bestand. Tim hingegen war insgesamt an Position 1 gesetzt. In seiner Gruppe der Landesmeister der A-Schüler Robin Weber, der eine aufsteigende Form hat. Daniel Syring der immer mal für eine Überraschung gut ist und Bennet Pohl der so ein bisschen auf der Suche nach seiner Form ist, rundeten hier die Gruppe ab.

Kommen wir zu den Ergebnissen. Dominik konnte am Ende tatsächlich seine Gruppe gewinnen. Mit knappen Siegen jeweils im 5. Satz gegen Tim Kanitz und Darius Heyden konnte er den Grundstein dafür legen. Ein abschließendes 3:0 gegen Atanasov sicherte den Einzug in die Endrunde um die Plätze 1 bis 4! Tim war durch einen unqualifizierten Sportlehrer etwas gehandicapt, da er an einer Bauchmuskelzerrung litt. Jedoch konnte er ohne Coaching im ersten Spiel das ewige Duell gegen Bennet mit 3:1 für sich entscheiden. Auch Daniel Syring konnte nicht genug Gegenwehr aufbringen und unterlag mit 3:0. Parallel hatte Robin Weber auch gegen Bennet und Daniel gewonnen, so dass es im letzten Gruppenspiel um alles ging. Den erste Satz hat Tim mal schön verschlafen bzw. Robin mit viel Druck und wenig Fehlern gespielt. Auch im zweiten Satz fand Tim nicht den richtigen Biss und konnte sich auch nicht auf die gegnerische Taktik einstellen. Sichtlich genervt war der 3. Satz dann nur noch Formsache und das 0:3 war besiegelt. Also spielten um die Plätze 1 bis 4 Robin Weber, Dominik Holze, Tim Schulte und Nico Sauer die allesamt mit 3:0 ihre Gruppe gewinnen konnten. Tim hatte dann in der Gruppe um Platz 5 bis 9 auch nochmal sehr ordentliche Gegner vor der Flinte. Darius Heyden, Johannes Elz und Lars Ernst belegten in den anderen Gruppen den zweiten Platz. Dominik fand an dem Tag nur in Nico Sauer seinen Meister und verlor auch nur dieses eine Spiel. Tim Schulte 3:0 und ein knappes Fünfsatzspiel gegen Robin Weber sicherten ihm den 2. Platz und somit eine Bestätigung der Leistung aus dem Vorjahr. Tim konnte in der Platzierungsrunde gegen Elz und Ernst nochmal sein volles Potenzial zeigen und schlug beide klar mit 3:0. Darius war an diesem Tag im Anschluss der bessere und druckvollerer Spieler. Somit beendete Tim das TOP 16 mit zwei Niederlagen auf Platz 6.

Für Tim winkt nun die Nominierung für den Deutschlandpokal gemeinsam mit Nico Sauer und Tim Kanitz. Ein vierter Platz für die TTVSA Auswahl wird noch vergeben. Dieser müsste leistungsmäßig eindeutig an Dominik gehen, da er konstant beweist, dass er zu den besten zählt. Jedoch steht er sich dort immer wieder selbst im Weg, was eine Nominierung verhindert. Ich empfinde das als sehr schade!

von Ingo John

Gedenken an Erhard Fink

Am ersten Todestag von Erhard Fink gedachte der SV Eintracht Magdeburg Diesdorf seinem langjährigen Vorsitzenden mit Blumen in den Vereinsfarben an seiner Ruhestätte und besten Grüßen an seine Frau.

 

Am Abend fand im Rahmen des Trainings eine Gedenkminute statt und dann wurde sich dem gewidmet, was auch Erhard immer das wichtigste war, nämlich Tischtennis gespielt und geselliges Beisammensein. In einem internen Doppelturnier, bei dem die Spieler frei zugelost wurden, konnte sich die Paarung Tim Becker/Robert Witte gegen Philipp Bauer/Christian Hellmuth und Dominik Holze/Ingo John durchsetzen.

Ergebnisse: Doppelturnier

Die Maschine rollt so langsam…Diesdorf 3 setzt sich knapp mit 10:5 gegen Börde 7 durch (18.02.2017)

Am vergangenen Samstag empfingen wir die „Jungen Wilden“ vom TTC Börde VII. Wir ohne Danny und Philipp, dafür mit Bochi und Andy, sie ohne Dr. Hofmann, sowie Eric Glistau, dafür mit Edel und Müller. Es roch also nach einem knappen Spiel. Im Hinspiel lag man schon 2:7 zurück, ehe wir noch 9:7 auswärts gewannen. Also waren wir gewarnt.

Doppelpaarungen

D1 Heiko/Robert vs. D2 Oberheu/Müller             3:0

Heiko und Robert zogen beide an einem Strang. Man hat es genau gesehen. Super souveränes Spiel. Dustin konnte es nicht „alleine“ machen. Dafür war Norman Müller leider zu unsicher an dem Tag.

D2 Sascha/Andy vs. D1 Zeltmann/Jung                 3:1

Sascha und Andy avancieren gerade zu unserem nächsten Topdoppel. Insgesamt eine sehr starke Vorstellung gegen die beiden sicheren Spieler Zeltmann/Jung, die gleichzeitig auch das obere Paarkreuz der Börderaner schmücken.

D3 Uwe/Bochi vs. D3 Frankenfeld/Edel                 3:1

Bochi und Uwe hatten nur im ersten Satz stärkere Probleme gegen die beiden Börderaner. So dann nahmen die beiden das Heft immer mehr in die Hand und ließen zum Schluss keinen großen Zweifel daran, wer als Sieger von der Platte gehen sollte. Chapeu!

So dann konnten wir gefühlt das erste Mal in dieser Saison auch mal mit einem 3:0 starten (und gleichzeitig die Jungspunde von Börde motivationstechnisch stoppen). Im oberen Paarkreuz musste Heiko zwar Jung zum Sieg gratulieren, aber das Spiel war wirklich eng (2:3). So ein Spiel verliert man eben mal ohne Training. Kopf hoch! Einstellung stimmte zum Teil, obwohl Heiko genervt von  dem Spiel der ersten Mannschaft in Ottersleben wieder kam 😉  Sascha hatte auch zu kämpfen, da Zeltmann sich fast nur hinten rein stellte und die Bälle auch sehr stark bekam. Jedoch – wie so oft – stand ein 3:2 für unseren starken Sascha am Ende im Spielformular. Robert spielte stark gegen Frankenfeld und gewann wie eine Maschine mit 3:0 gegen ihn. Uwe ließ sich gegen Oberheu etwas einlullen (wer kennt’s nicht?) und verlor den Faden und das Spiel (1:3). Bochi markierte ein ungefährdetes 3:0 gegen Müller und baute die Führung aus. Leider ließ Andy gegen einen erstarkten Edel Federn (2:3).

Somit 6:3 zur Halbzeit. Damit noch alles gut. Auf geht’s in Runde 2:

Hier wurden wir Zeuge von Heikos derzeitigen Mentalitätsproblems…er verlor recht klar mit 1:3 gegen Zeltmann. Sascha wusste, was gegen Jung auf ihn zu kommt. Er ackerte und rackerte. Doch auch hier hatte Jung nach dem 5. Satz die Nase wiederholt vorne. Bochi kennt’s, Heiko kennt’s – Sascha nun auch. Mist. Nun wurde es doch knapp!

Im mittleren Paarkreuz randalierte Robert so dermaßen rum, dass er direkt mal 3:0 gegen Oberheu gewann. Es war ein Festival der Schmetterbälle. Stark! Uwe konnte seinen gebrauchten Tag etwas verbessern und gewann knapp gegen Frankenfeld (3:2). Bochi musste sich einem heißgespielten Gegner (Edel) erwehren – danke Andy!!  Dennoch schlug er sich tapfer und markierte mit dem 3:1 Sieg den Siegespunkt zum 9:5. Andy erhöhte dank eines ungefährdeten 3:0 über Müller auf den Endstand.

Alles in allem ein klasse Spiel. Gerne mehr. Nächste Woche treffen wir auf Börde V. Zweiter gegen Dritter. Hoffentlich dann mit Danny!

von Christian Bochmann