Das sollte reichen…

Mit einem 13:2-Pflichtsieg vor vier Wochen in Tangermünde konnten wir unseren 5. Platz bestätigen. Lediglich Doppel 1 und 3 unterlagen an diesem Tag, aber in den Einzeln sorgten wir dann für Klarheit.

Am Samstag stand dann das Duell mit der SG Eisdorf auf dem Plan. Da uns im Hinspiel ein wenig der Kopf und der nötige Biss fehlte, mussten wir uns im Hinspiel mit 6:9 geschlagen geben. Das wollten wir diesmal deutlich besser machen, um den Klassenerhalt nur noch zur Formsache zu machen.

Da Robert ein wenig an den verschiedensten Krankheiten und Verletzungen laboriert, entschieden wir uns, Routinier Olaf einzusetzen. Der Gegner musste auf den im Hinspiel überragenden Sportsfreund Jänsch Senior verzichten. Eigentlich eine sehr gute Ausgangsposition für uns.

Den Start ins Spiel konnte man nur als „perfekt“ betiteln. 3:0 nach den Doppeln. Nur Jens und Tim mussten über die volle Distanz und retteten ihre hohe Führung über die Ziellinie. Klasse.

Ole startet gut gegen „Endgegner“ Lindenstrauß. Leider konnte er an diesem Tag nicht sein volles Potential abrufen, hatte zum Teil auch ein wenig Pech und verlor drei Sätze in der Verlängerung und somit 2:3. Mathias fehlte am Anfang ein wenig der Fokus. Nach zwei Führungen mit 10:8 in den ersten beiden Sätzen stand es trotzdem 0:2. Aufgeben ist nicht. Danach folgten zwei konzentrierte Sätze und so musste der „Fünfte“ her. Dort sah es bis zur Hälfte auch sehr gut aus, aber dann schlichen sich vermeintlich einfache Fehler ein. Ein gutes Spiel von beiden, mit ansehnlichen Ballwechseln. Trotzdem 2:3.

Nun musste die Mitte wieder nachlegen. Gesagt getan. Tim brauchte ein paar Bälle um die Vorhandpeitsche gegen Wilsdorf zu justieren und gewann dann relativ klar mit 3:0. André fehlte zwischenzeitlich immer mal wieder die Spannung gegen Jänsch, aber er schaffte es zum richtigen Zeitpunkt diese wieder aufzubauen und glänzte mit aggressiven Rückhandschlägen, die seinem Gegner wortwörtlich das Genick brachen. 3:1. Super. 5:2.

Jens überrollte Balzarek in den ersten beiden Sätzen klar, ließ die Zügel dann ein wenig schleifen, aber machte das Ding dann mit 3:1 zu. Olaf legte ebenfalls los wie die Feuerwehr, verlor dann aber beim Stand von 1:0 und 10:6 die Linie und brachte den bis dahin eher perplex wirkenden Berger wieder ins Spiel. Danach agierte er eher zu passiv und sein Gegner stellte sich auch besser auf seine krummen Bälle ein. So kam es, wie es kommen musste. Olaf kämpfte zwar wie verrückt und erzwang den fünften Satz, aber hinten raus reichte es dann nicht. Schade. 6:3 und somit alles im Soll.

Ole begann wieder aggressiv und führte hoch im ersten Satz gegen Hoffmann. Leider erging es ihm wie Mathias gegen selbigen. 10:8-Führung und trotzdem 0:1. Trotzdem steckte er nicht auf und holte sich den zweiten Satz. Danach war es ein offenes Spiel, in dem sein Kontrahent ein wenig geduldiger agierte. 1:2-Rückstand. Im vierten Satz führte Ole wieder mit 10:8, nutzte seine Chance zum Satzgewinn nicht und hatte dann in der Verlängerung einfach nur Pech. Somit 1:3.

Mathias wollte nun die Ehre des oberen Paarkreuzes retten. Eine kleine Wette mit Ingo, der behauptete, dass oben kein Punkt kommt, brachte zusätzlich Würze rein. In einem engen Duell führte er gegen den gut spielenden Lindenstrauß mit 2:1 in Sätzen, lag dann im vierten Satz mit 1:8 hinten, bevor er auf die Idee kam, sich doch nochmal zu konzentrieren. Wie durch ein Wunder konnte der Satz dann noch mit 11:9 gewonnen werden. 3:1, eine Kiste Bier fürs Team und ein wichtiger Punkt auf dem Weg zum Klassenerhalt waren die Folge. Wichtig. Also das Bier. 😉

Zwei Punkte brauchten wir noch.

André knallte Wilsdorf zwei Sätze lang die Bälle durch und führte somit mit 2:0. Dann konnte sich sein Gegner besser auf sein Spiel einstellen und kämpfte sich ran. Nachdem der Dritte dann knapp verloren wurde, machte er im vierten Satz alles klar. Die „8“ stand somit.

Jens und Berger bekämpften sich mit aggressiven Angriffs- und Konterbällen. Am Ende fehlte Jens vielleicht ein wenig die nötige Konsequenz im eigenen Offensivspiel, um die 2:1-Führung in den Sätzen nach Hause zu bringen. 2:3 am Ende und insgesamt 8:6. Nun musste Olaf gegen Balzarek alles klarmachen. Gesagt getan. Sein Gegner fand kein Mittel und kam beinahe nie mit seinen Angriffsschlägen durch.

Ein klares 3:0 und somit ein wichtiger und guter 9:6-Erfolg. Das sollte zum Klassenerhalt reichen. Da aber Bernburg offensichtlich personelle Probleme hat, konnte Weißenfels zwei Punkte gegen den Abstieg einsammeln, die keiner auf dem Schirm hatte. So ist es zumindest rechnerisch noch möglich, dass Weißenfels uns einholen könnte, was dann den Relegationsplatz bedeuten würde. Daher sollten wir den Fokus nicht verlieren und uns auf das nächste Auswärtsspiel am kommenden Sonntag konzentrieren. Bei Börde 2 ist sicher auch etwas zu holen. Das Hinspiel war knapper als es der Spielbericht hergibt und vielleicht können wir uns diesmal einen Punkt ergattern. Wir werden Vollgas bis zum Schluss geben, um die Saison bestmöglich zu beenden und keinen Zweifel aufkommen zu lassen, dass wir in diese Klasse gehören.

Vielen Dank auch an die Fans und bis zum nächsten Heimspiel.

PS. Auch auswärts seid ihr gern gesehen…

von Mathias Taetzsch

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