Knapp, knapper, Diesdorf II… ”historisches” Scheitern beim diesjährigen Bezirkspokal

Der diesjährige Bezirkspokal startete für unsere Mannen aus der zweiten Vertretung am Sonntag erst um 12 Uhr, da nur drei Mannschaften angetreten sind. Wir spielten mit Matze Klein, Sascha Behrens und Christian Bochmann. Leider waren Olaf (Mitteldeutsche) und Hannes (Eltern zu Besuch) verhindert.

Die Motivation war da, gerade weil man gesehen hat, dass mit Stendal und Mahlwinkel keine Kesselpflücker dort aufschlagen würden, sondern gestandene und teilweise echt gute Spieler am Werke sind.

Das erste Spiel hatte man direkt Pause bis 12 Uhr. Sehr hart und eigentlich nicht vom Vorteil. Aber nicht zu ändern. Hier entwickelte sich nämlich ein harter Fight zwischen Stendal und Mahlwinkel, in deren Verlauf sich Staskowiak von Mahlwinkel verletzte (zum Glück waren die Leute mit vier Mann da). Am Ende setzte sich Mahlwinkel knapp mit 4:3 durch. Dies sollte Mahlwinkels Lieblingsergebnis werden. 😉 Dazu später mehr.

In Runde zwei trafen wir auf Stendal (Hille, Stegmann, Girke). Eine gute Truppe. Und das wussten wir. Bochi eierte nicht rum, sondern zog gleich mal gegen Hille alle Register, 3:1. Stark. Matze sah sich gegen Stegmann etwas um, das war nicht sein Spiel… 1:3. Sascha zog an gegen Girke und beendete dieses Spiel zu unseren Gunsten. 2:1 Führung nach der ersten Einzelrunde. Im Doppel dann Sascha/Matze wie gewohnt gegen Hille/Stegmann. 3:0 hieß es am Ende. Super starkes Doppel gespielt, geil. Nun fehlte noch ein Punkt. Alle drei sollten gleichzeitig spielen, was wieder Unmut hervorbrachte, gerade weil Bochi sich leicht verletzt hatte und demnach so wenig wie möglich spielen wollte. Also verließ er sich auf die anderen Beiden, dass die den einen letzten Punkt holen würden. Nur verließ sich der Rest auch auf die jeweilig anderen Beiden. 😉 Ein Teufelskreis, den Matze zum Glück mit einem 3:0 gegen Hille beendete. Starkes Ding! Damit 4:1 am Ende. Und Mahlwinkel war gewarnt: Mit Diesdorf ist zu rechnen.

In der dritten Runde konnte Stendal nun trinken und Diesdorf durfte sich gegen Mahlwinkel (Franke, Wilckens, Förster) warm anziehen. Nun gab es gleich am Anfang den Schock: Die Turnierleitung verlangte parallel an drei Tischen zu spielen. Ein Graus für ein Team, was wirklich nur zu dritt dort war. Und ein Stück weit unfair uns gegenüber, da Mahlwinkel mit Staskowiak einen herausragenden Trainer am Start hatte.  Bochi hatte seinen Angstgegner Wilckens vor der Brust, spielte sich trotzdem eine 2:1 Führung heraus, verlor aber am Ende zu 9 im fünften Satz. Was für ein Ärgernis. Matze sicherte sich mit einen knappen Spiel gegen Förster mit 3:1 den Sieg und den ersten Punkt für uns. Die Wende könnte nun mit Sascha gegen Franke kommen. Sascha holte alles raus, führte im Entscheidungssatz 7:2. Und verlor das noch. Ungläubige Gesichter auf der Bank. Es war unfassbar. Im Doppel dann Sascha/Matze gegen Franke/Wilckens. Kein einfacher Gegner, vor allem, wenn die Niederlage noch in den Knochen steckte. Aber mit der nötigen Einstellung und dem ersten Satz als Verschnaufpause konnte man auch dieses Doppel am Ende halbwegs souverän 3:1 gewinnen. Damit stand es 2:2 und es würde eng werden. Wieder an drei Tischen .. selbiges Problem und noch schlimmer wurden die letzten Einzel gespielt. Während Sascha mit Wilckens kurzen Prozess machte, mühte sich Matze redlich gegen Franke. Leider sprang dort auch nicht viel mehr raus als ein Satzgewinn. Bochi nun gegen Förster, was schon in der Vergangenheit für knappe Spiele sorgte. Klar war Bochi Favorit, aber mit der richtigen taktischen Einstellung und einen verschlampten Satz von Bochi durfte Förster 2:1 in Führung gehen. Am Ende war es wieder ultra knapp, auch bedingt durch den einen oder anderen Netz – und Kantenball, sodass am Ende wieder ein 2:3 stand und damit Mahlwinkel wieder 4:3 gewonnen hatte. Ich glaube, hätte man unsere Gesichter in einem Foto festgehalten, wäre das bitter geworden. Einzig eine riesen Enttäuschung. Schlimm war eben auch, dass man sich nicht gegenseitig – bis auf’s Doppel – unterstützen konnte. Diesen Verlauf werden wir uns aber für das nächste Jahr merken und Konsequenzen daraus ziehen. 😉

Da hilft alles Jammern nichts, ein zweiter Platz ist in Ordnung und die historische Serie aus fünf hintereinander folgenden Bezirkspokalsiegen ist vorbei. Keine Frage, wir kommen wieder. Auf der Rückfahrt hatten wir noch genügend Spaß, soviel sei gesagt. 😉

  1. Mahlwinkel 8:6
  2. Diesdorf 7:4
  3. Stendal 4:8

In der Klasse C konnte sich Stahl Nord durchsetzen, in der Klasse A wurde es Börde. Fast ein perfekter Magdeburger Tischtennistag. Fast.

von Christian Bochmann

Bookmark the permalink.

Comments are closed.