Diesdorf 3 sichert sich den Vize-Herbstmeistertitel nach einer fulminanten Aufholjagd

Am vorletzten Wochenende trafen wir auf die zweite Vertretung von Altenweddingen – schön auf einem Sonntag, dieses Mal jedoch ohne Bochi, der krank zuhause blieb. Beide Mannschaften waren dennoch „voll“, sodass sich bereits in den Doppeln spannende Partien entwickelten. Heiko und Jens konnten in einem bärenstarken Spiel ein 3:2 über Raup/Miska (Doppel 1 der Gäste) erzielen. Sascha und Danny machten es etwas weniger spannend und schlugen Klemme/Frank mit 3:1. Auch das neu zusammengewürfelte Doppel mit Wolff/Peruth schlug sich bestens und gewann in einem Krimi mit 3:2 gegen May/Mieruch. Damit erstaunlicherweise auswärts eine 3:0 Führung nach Doppeln.

Weiter ging es mit den Einzeln, wo auch einige Überraschungen auf uns zukommen sollten… so konnte Heiko seine Form beibehalten und ein 3:1 über Raup erzielen. Sascha hingegen bekam gefühlt seine erste 0:3 Niederlage gegen einen super aufgelegten Miska. Klemme machte leider auch mit David kurzen Prozess (0:3). Danny durfte mal gegen den hochgelobten jungen Frank Simon ran und gewann dabei halbwegs deutlich mit 3:1 und ließ uns damit weiter in Führung. Uwe konnte auch gegen einen starken May mit 3:1 siegen und bastelte damit auch weiter an seiner positiven Statistik. Selbst Jens spielte sich in einen Rausch und konnte einen unangenehm zu bespielenden Mieruch schlagen. Somit war der Zwischenstand sehr deutlich, nämlich 7:2 für Diesdorf.

In der zweiten Einzelrunde straffte sich AW noch einmal und ließ Siege des starken Miska’s (unbezwingbar an diesen Tag) gegen Heiko, Klemme gegen Danny und Frank gegen David (alle 1:3) folgen. Dies bedeutete, dass Altenweddingen bereits auf 5:7 herangekommen ist. Demnach war auch bei uns nun STRAFFEN angesagt. Sascha machte kurzen Prozess mit Raup (3:0) und auch Jens konnte gegen May 3:1 gewinnen, sodass Diesdorf nun bereits gewonnen hatte. Uwe verlor daraufhin 0:3, sodass ein 9:6 – Auswärtssieg feststand.

Punkte: Behrens 1,5, Hannemann 1,5, Mack 1,5, Wolff 0,5, Je. Hildebrandt 2,5, U. Peruth 1,5

Am letzten Wochenende ging es dann zuhause gegen unsere Freunde aus Stendal ran. Wir waren mit voller Truppe da, Stendal musste Hille ersetzen, dafür kam der kleine Girke mit. Aus den Doppeln konnten wir – leider wie gewohnt – nicht viel machen und lagen schnell 1:2 hinten. Heiko und Jens sahen dabei sehr schwach gegen Schrader/Stegmann aus, auch Sascha und Danny hatten starke Probleme, konnten das Spiel aber mit 3:2 gegen Wollmann/Malgin für sich entscheiden. Bochi und Uwe waren an diesem Tag leider nervlich eher nicht so gut, lagen gegen Burchard/Girke bereits 2:0 in Front und verloren das Spiel sogar noch halbwegs verdient mit 2:3.

In den Einzeln dann ein etwas klareres Bild: Sascha und Danny frühstückten Ihre Gegner jeweils 3:0 ab. Heiko konnte gegen Schrader wieder besseres Tischtennis zeigen und gewann ebenso wie Bochi gegen Wollmann mit 3:1. Jens spielte an diesem Tag eher ungern Tischtennis (so schien es) und verlor 2:3 gegen den jungen Girke. Uwe spielte stark, lag bereits 0:2 gegen Burchard hinten, konnte aber das gesamte Spiel fast nochmal drehen. Zum Ende verlor ebenso knapp wie Jens 2:3. Damit stand es zur „Halbzeit“ 5:4 für uns. Ein sehr knappes Ergebnis gegen einen vermeintlichen Abstiegskandidaten.

Sascha machte es in der zweiten Einzelrunde noch einmal: Er siegte, dieses Mal aber mit mehr Problemen, gegen Schrader 3:1. Heiko stemmte sich gegen die lange Noppe von Stegmann, kämpfte und mühte sich, verlor jedoch 2:3 mit Fehlaufschlag. Super enges Ding. Wir konstatieren: Heiko ist definitiv auf einen aufsteigenden Ast!

Danny verlor gegen Wollmann völlig den Faden und hätte fast verdient 0:3 verloren, jedoch nicht mit einem Danny Mack. Nach 0:2 Rückstand wurde nochmal kräftig geackert, sodass nachher ein wirklich sehr enger 3:2 Sieg erarbeitet wurde. Stark! Bochi, getrieben durch seinen inneren Schweinehund, vernichtete Malgin am Tisch und riss so seine negative Serie endlich einmal um (3:0). Nun stand es 8:5 und wir brauchten definitiv noch einen Punkt. Jens – wie gesagt unterirdisch – verlor gegen Burchard noch klarer als im 1. Spiel (1:3). Nun musste Uwe es richten, und das tat er gegen den jungen Girke auch (knapp 3:2.). Somit wieder einmal ein 9:6 – Erfolg der DRITTEN.

Punkte: Behrens 2,5, Hannemann 1, Mack 2,5, Bochmann 2, Je. Hildebrandt 0, U. Peruth 1

Damit auch der Vize-Herbstmeistertitel. Dies war für uns ein inneres Blumenpflücken. Wenn man sich unsere Ergebnisse anschaut waren alle Spiele durchaus eng gewonnen – bis auf das Spiel gegen ersatzgeschwächte Rogätzer mit 15:0. 3 x 9:6, 3 x 9:7 gewonnen. Das heißt schon was: Nämlich Nervenstärke und mannschaftliche Geschlossenheit. Heiko fing sich zum Glück Mitten in der Saison – da wo Bochi dann sehr schwach war – und konnte mit 7:11 oben abschließen. Sascha spielte seinen Stiefel auch erst ab Mitte der Halbserie herunter und konnte so knapp 10:8 im oberen Paarkreuz spielen, das geht deutlich besser, beide!

In der Mitte das Ying und Yang. Danny mit 12:4 verdient hoch positiv, Bochi mit immerhin noch 8:8 verdient schlecht.

Im unteren Paarkreuz, wie im mittleren Paarkreuz, erreichte David ein mäßiges 4:4. Da muss mehr Disziplin her! Jens konnte positiv mit 10:6 unten abschließen, ich denke jedoch, dass dies nicht sein Maßstab ist. Uwe m.E. einer, der der Mannschaft immer in wichtigen Spielen helfen konnte, schloss mit 8:4 ab. Damit genau das, was ich von Uwe erwarte.

Bei den Doppeln kann man eigentlich nur Sascha und Danny hervorheben, die beide unglaubliche 10:1 auf dem Kerbholz haben. Das ist stark! Alle weiteren Doppel stehen mehr schlecht als recht da.

Wir wollen auf dem zweiten Rang bleiben. Und das werden wir. Und in der Rückrunde bereiten wir dem Tabellenführer TTC Börde IV ein kleines Fest bei uns in der Halle. 😉

 

von Christian Bochmann

 

 

Bookmark the permalink.

Comments are closed.