Faule Trauben vermies“t“en den Sonntag

Am Sonntag durften wir bei den Mannen von Chemie Mieste antreten. Aufgrund der intelligenten Ansetzung in den Ferien und einem anstehenden Jubiläum mussten wir gleich auf drei Stammkräfte verzichten. Trotzdem wollten wir natürlich unserer Favoritenrolle gerecht werden und zwei Punkte einfahren. Leichter gesagt, als getan.

Jens und Robert, welche an diesem Tag als Doppel 1 fungierten, konnten in einem knappen Match mit Höhen und Tiefen den ersten Sieg einfahren. Philipp spielte gut, aber Mathias war an diesem Tag gefühlt noch im Urlaub. Somit 0:3. Danny und Matze Klein spielten zwischenzeitlich sehr gut, konnten aber ihre 2:1-Führung nicht nach Hause bringen. 1:2 nach den Doppeln.

In der ersten Einzelrunde konnte Robert mit starker Leistung gegen Melzer den Ausgleich schaffen. Mathias überzeugte weiterhin mit geistiger Abwesenheit, bekam an diesem Tag nicht viel auf die Reihe und vergab die hohe Führung zum 2:2 Satzausgleich noch. 1:3 gegen Nielebock. Jens quälte sich gegen Beier, konnte aber einen vermeintlich aussichtslosen Rückstand noch drehen und in der Verlängerung des fünften Satzes gewinnen. Matze haderte wie am Vortag ein wenig mit sich selbst und produzierte leichte Fehler. Leider 1:3 gegen Glaue. Auch Danny hatte mit Rückkehrer Baumgarten ein schweres Los und verlor leider mit 0:3. Philipp agierte auch ein wenig glücklos und konnte seiner Favoritenrolle gegen Lorang nicht gerecht werden. In einem knappen Match verlor er 9:11 im Entscheidungssatz. So sollte das eigentlich nicht laufen. Nun hieß es kämpfen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Dies gelang nur teilweise.

Mathias spielte weiterhin durchschnittlich, konnte aber irgendwie 5 Matchbälle gegen Melzer abwehren und noch gewinnen. Robert gewann in knappen Sätzen mit 3:0 gegen Nielebock. Guter Auftritt. Jens startete gut gegen Glaue, konnte aber seine 2:1-Führung nicht nach Hause bringen und musste seinem Kontrahenten noch zum Sieg gratulieren. Fatal. Matze gelang es, sich zu steigern und so gewann er nach kurzem Hänger mit 3:1 gegen Beier. Das hätte die Führung sein können. Philipp zeigte im Spiel gegen Baumgarten eine gute Leistung. In einem engen Match konnte er leider ein 10:6 im Entscheidungssatz nicht nach Hause bringen. Das wäre die erstmalige Führung gewesen, da Danny sich am Nachbartisch zum 3:2-Sieg gegen Lorang gezittert hat. Das war es dann mit zwei Punkten. Nun wollten wir wenigstens noch mit einem blauen Auge davonkommen. Auch das gelang uns nicht. Robert und Jens fanden nie richtig ins Spiel. Hinzu kam, dass ihre Gegner sich in einen Rausch spielten und ihnen eigentlich alles gelang. 0:3 und somit eine schmerzhafte Niederlage beim Tabellenschlusslicht.

Am Ende muss man ehrlich sagen, dass wir an diesem Tag nicht unsere volle Leistung abrufen und das Fehlen von drei Stammkräften nicht kompensieren konnten. Hinzu kam noch ein Gegner der über seinem Limit spielte und auch das nötige Glück für sich gepachtet hatte.

Was lernen wir daraus? Die klassische Floskel: „Es muss erst einmal alles gespielt werden“ trifft hier voll und ganz zu. Es ist und bleibt ein Hobby und wie schon vorab berichtet, hängen die Trauben sehr hoch. Nun ist zwar eine Sprosse der Leiter gebrochen, aber man sollte auch nicht zu schwarz malen. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wohin die Reise gehen kann.

Am nächsten Wochenende werden wir wieder mit voller Kapelle gegen den Titelfavoriten Beendorf antreten und wollen das Maximum rausholen.

Hierzu würden wir uns über die Unterstützung aus den eigenen Reihen freuen. Start ist am Samstag um 17.30 Uhr in Diesdorf. Bis dahin…

 

von Matthias Taetzsch

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