Mitteldeutsche Meisterschaften in Osterburg

Am vergangenen Wochenende fanden in der Landessportschule in Osterburg die Mitteldeutschen Meisterschaften für den Nachwuchs statt. Für den SV Eintracht Magdeburg Diesdorf hatte sich Tim Becker mit guten Leistungen bei der Landesrangliste sowie den Landesmeisterschaften für diese Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften empfohlen.

 

Die Landestrainerin und alle nominierten Spieler/innen reisten bereits am Freitag an, um sich am Abend mit einer Trainingseinheit optimal auf den Wettbewerb vorzubereiten. Gut ausgeschlafen ging es dann nach Zeitplan in den jeweiligen Altersklassen um die Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften. Begonnen wird zunächst mit den verbandsinternen Spielen, um möglichen Wettbewerbsverzerrungen vorzubeugen. Hier konnte sich Tim jeweils knapp im 5. Satz gegen Tim Kanitz sowie Nico Sauer durchsetzen (ohne Coaching). Im ersten Spiel gegen einen der fünf Spieler aus Sachsen (Lukas Pilz) konnte Tim mit einem 3:1 seinen erfolgreichen Start fortsetzen. Mit der Euphorie von 3 Siegen im Rücken ging es dann am ersten Tag noch gegen die 4 Spieler aus Thüringen an die Tische. Von der Papierform her auch in aufsteigender Spielstärke. Daher sind die beiden nun folgenden Niederlagen auch abschließend das einzige Wermutströpfchen an diesem Wochenende, da es in diesen beiden Spielen nicht gelang das Optimum herauszuholen. Beide Spiele gingen mehr oder weniger deutlich verloren. Im Anschluss folgten jedoch noch zwei Spiele die Mut machen und zeigten, dass Tim durchaus bei der Musik dabei ist. Ein zwar im Endergebnis klares 0:3 (-9,-9,-9) gegen Timothy Franke (Oberliga), der am Ende mit 8:3 Spielen 3. wurde sowie das letzte Spiel des Tages, gegen Leander Ingwer Neudeck (Oberliga), welches über volle 5 Sätze ging und dort auch erst in der Verlängerung mit 13:15 verloren ging, zeigten das Potenzial von Tim bei 110 % Leistung. Der Samstag wurde also mit 3:5 Spielen abgeschlossen. Am Sonntag konnte nicht ausgeschlafen werden, da bereits um 6:50 Uhr das morgendliche Footing auf dem Plan stand. Im Anschluss Frühstück und kurz darauf auch schon wieder konzentrierte Wettkampfvorbereitung. An diesem Tag ging es nun noch gegen die Spieler aus Sachsen, diesmal aber in absteigender Spielstärke von der Papierform her. Den Anfang machte der spätere Sieger Johann Koschmieder (11:0 Spiele, Regionalliga). Tim spielt gern gegen „Koschi“ und auch dieses Mal entwickelte sich ein Spiel bei dem Tim immer dran war. Leider fehlt hier und da ein Quäntchen Mut und Überzeugung, um einen der knappen Sätze auch mal zu gewinnen. So endete das Spiel „deutlich“ 0:3 jedoch die Sätze und der Spielverlauf vor Ort zeigten etwas anderes (-9,-9,-8). Auch das Spiel gegen Ben Seifert (Oberliga), den späteren Zweitplatzierten mit 9:2 Spielen, war auf Augenhöhe, ging aber ebenfalls mit 1:3 an den Gegner (13, -6,-4, -10). Lediglich Maximilian Zuckerriedel (Landesliga) „entledigte“ sich Tim wieder recht souverän mit 3:0 und man hatte nicht das Gefühl an dem Ergebnis etwas ändern zu können. Das letzte Spiel des Wochenendes gegen Erik Seifert sollte auf dem Papier ggf. noch in einem Sieg enden. Im ersten Satz lief das mit genauem Platzierungsspiel auch sehr gut. Der zweite Satz verlief nach einer 5:2 Führung nicht optimal und ging mit dem ein oder anderen Netz- und Kantenball sowie leicht verspielten Bällen mit 6:11 an den Gegner. Der dritte, vierte und fünfte Satz wurde unter lauten Anfeuerungsrufen der jeweiligen Teams hart umkämpft. Ein 10:8 im fünften Satz reichte aber wieder mal nicht um den Sieg einzufahren! Eine absolute Schwäche des gesamten TTVSA-Teams am Sonntag, was bei einigen eine bessere Platzierung verhinderte. Gerade diese beiden Matchbälle wurden zu passiv gespielt. Beim 10:10 dann wieder zu wild + ein Netzroller in einem tollen letzten Ballwechsel zum 10:12 und das Spiel war vorbei. Ein herzliches Dankeschön an das gesamte TTVSA-Team für die Unterstützung und das tolle Klima!

 

Hier mal noch eine alternative Ergebnistabelle (sortiert nach den gewonnen bzw. erspielten Bällen) *zwinker* die aber auch zeigt, dass unsere Jungs Potenzial haben, lediglich die Chancenverwertung muss unbedingt verbessert werden!

 

Das Schöne an solchen Wettbewerben ist, dass die Schwächen aufgedeckt werden und nun ein Jahr Zeit ist diese auszumerzen. Natürlich bleiben auch die guten Sachen im Blickfeld! Der 9. Platz mit der Tendenz zum 6. Platz, der auch nach den TTR Werten auf dem Papier stand, geht völlig in Ordnung. Jetzt gilt es die richtigen Schlüsse zu ziehen und das Umfeld zu schaffen für die nächste Leistungsstufe.

 

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