Nachruf – Trauer um Erhard Fink

Am Mittwoch, dem 24.02.2016, erreichte uns die traurige Nachricht, dass unserIMAG0225 (2) Vereinsvorsitzender Erhard Fink nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren verstorben ist.

„Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.“

 

So wollen wir uns erinnern und dem gedenken, was Erhard Fink in seinem Leben für den Tischtennissport im Allgemeinen und vor allem für und mit der SV Eintracht Magdeburg-Diesdorf e.V. geleistet und geschaffen hat.

In 53 Jahren leitete und lenkte er als Vorsitzender „seinen“ Verein die SV Eintracht Magdeburg-Diesdorf von der Spielstätte „Torkrug“ mit zwei Tischen zu einem Verein, der heute für 80 Mitglieder ein zweites zu Hause ist und der in Magdeburg für seine familiäre Atmosphäre bekannt ist. Auch die sportliche Entwicklung wurde nie aus den Augen gelassen und so schuf er immer wieder zusammen mit dem Vorstand die nötigen Rahmenbedingungen für die Nachwuchsarbeit, die die Grundlage für das Fortbestehen eines Vereins ist und war. Er hinterlässt eine große Lücke aber ein gutes Erbe welches wir in seinem Sinne weiter führen werden.

Durch seine menschliche Art, seinen Sachverstand und seinen reichen Erfahrungsschatz hatte er sich nicht nur bei den Mitgliedern seines Vereins Vertrauen und Anerkennung erworben, sondern weit darüber hinaus. So war er auch im DTTB als internationaler Schiedsrichter tätig und als Schiedsrichterobmann im TTVSA, in welchem er zu den Gründungsmitgliedern zählte, für den Einsatz der Schiedsrichter verantwortlich. Bei unzähligen Meisterschaften war er als Oberschiedsrichter ein fairer, objektiver und umgänglicher Sportsmann.

Für seine Verdienste um den Tischtennissport erhielt er unzählige Ehrungen. Zuletzt die Ehrennadel des LSB in Gold und die Ehrenurkunde des Oberbürgermeisters Lutz Trümper zum 50-jährigen Vereinsjubiläum.

Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Frau Renate, seiner Familie und allen Angehörigen, die um den Verstorbenen trauern.

Die SV Eintracht Magdeburg-Diesdorf nimmt Abschied und sagt Danke für alles.

Ruhe in Frieden Erhard!

 

Zum Mars fliegen wäre an diesem Spieltag einfacher, als aus 4 Spielen noch einen Punkt zu holen zum Sieg!

Im Heimspiel (Diesdorf 6 – AEO) traten wir gegen den ungeschlagenen Tabellenführer an und waren hoch motiviert um etwas zu reißen. Der Gast in stärkster Aufstellung, beim Gastgeber der Kapitän, krankheitsbedingt, nur im Doppel im Einsatz.

Eines hatten wir uns geschworen, nicht gleich wieder mit 0:3 nach den Doppeln zurück liegen. Dies gelang uns eindrucksvoll, denn wir gingen mit 2:1 in Führung und der Grundstein für einen möglichen Sieg war gelegt.

Doppel 1. Körner/Osterwald gewinnen im fünften Satz mit 11:2 gegen Ulrich V./ Brökel. Youngster sind immer für eine Überraschung gut. Daumen hoch.

Doppel 2. Unser Opfer-Duo John/Witte spielte gegen das Star Duo Schröder/Woost 0:3. Alle 3 Sätze waren aber auch ziemlich eng, 20:22, 9:11, 8:11. Mit diesem Sieg baute das Erfolgsduo ihre Serie auf 20:0 und dann später auf 21:0 aus, alle Achtung!!!!!

Doppel 3. Richter/Gerlach, hier hatten wir einen Sieg eingeplant gegen Keune/Köhnkow, aber es war eine Schwerstarbeit trotz des 3:0 Sieges.

Ingo: Im Spiel gegen Ulrich geht Ingo mit 2:0 in Führung und verliert im dritten Satz sein Rezept(?) beim 4:11. Der vierte Satz bringt dann den erhofften 3:1 Sieg.

Eric: Schröder, das Maß aller Dinge im oberen Paarkreuz in dieser Liga, macht es kurz, bei seinem 3:0 Sieg gegen Eric.

Gesamtspielstand 3:2

Friedbert: Er zeigte Nervenstärke gegen einen starken Keune beim 3:2 Sieg. Unsere Duracell-Batterie hat es eben drauf.

Robert: Ein enges Match gegen Brökel. In keinem der vier Sätze hatte einer der Spieler mehr als 2 Punkte Vorsprung. 12:10, 11:13,13:11, 11:9, stark Robert!!

Gesamtspiel-stand 5:2

Tim: Bleibt bei seiner Erfolgsserie und gewinnt gegen Woost mit 3:1, trotz starker Gegenwehr.

Dirk: Köhnkow, der Stärkste an diesem Spieltag im unteren Paarkreuz gewinnt gegen Dirk mit 3:1.

Gesamtspielstand 6:3

Ingo: Auch Ingo konnte alles versuchen, aber es reichte auch diesmal nicht gegen Schröder und musste diesem zum 3:0 Sieg gratulieren.

Eric: Im Spiel gegen Ulrich gewinnt Eric überzeugend mit 3:0 und machte die Maximalausbeute im oberen Paarkreuz perfekt.

Gesamtspielstand 7:4

Friedbert: Oh was für ein doller Oller. Friedbert gewinnt gegen Brökel mit 3:1 und holt als einziger Diesdorfer 2;5 Punkte.

Robert: Gegen Keune kommt Robert etwas aus dem Gleichgewicht und muss sich leider mit 1:3 geschlagen geben. Im mittleren Paarkreuz 3 Punkte geholt ist schon stark.

Gesamtspielstand 8:5

Tim: Seit langem muss Tim wieder einmal seinem Gegner, Köhnkow zum 3:0 Sieg gratulieren.

Dirk: Auch hier gelingt es Dirk nicht das Ruder an sich zu ziehen um unseren Gesamtsieg perfekt zu machen und verliert 9:11, 9:11, 9:11. Irgendwie klemmt das Gaspedal bei Dirk noch? Ein Punkt im unteren Paarkreuz war zu wenig!!

Gesamtspielstand 8:7

Jetzt musste das Entscheidungsdoppel her, was wir eigentlich nicht wollten. Körner/Osterwald gegen Schröder/Woost. AEO geht gleich mit 2:0 in Führung. Eric und Tim verkürzen auf 1:2 und im vierten Satz hauen sie einen raus und gewinnen diesen mit 11:2. Aber dieser Lauf konnte leider nicht fortgesetzt werden. Nach einer anfänglichen Schwächeperiode konnten sie noch einmal extrem nachlegen, aber leider gelang das Wunder nicht beim 9:11, trotzdem stark!!!!!!!

Schade, nach dem Spielverlauf war heute mehr drin, aber wir geben nicht auf im Aufstiegskampf, denn bei uns fließt grün-rotes Blut durch die Adern!!

von Herbert Gerlach

Tabellenführung vergeben

Am Samstag (13.02.) traten wir zum schweren Auswärtsspiel bei der 2. Vertretung des HSV Medizin an. Ziel war es, die Leistung aus der Vorrunde zu bestätigen, einen Sieg einzufahren und zusätzlich den ersten Tabellenplatz zu erobern.

Der Gastgeber, welcher in der Vorrunde oft personell geschwächt antrat, bot dieses Mal seine volle Kapelle um Neuzugang und Ex-Bundesliga-Spieler Mario Materne auf.

Um unsere 2. Mannschaft, welche gleichzeitig in Ottersleben antreten durfte, im Kampf gegen den Abstieg nicht zu schwächen, spielten wir mit Chris Peruth im oberen Paarkreuz.

So ging es auch gleich in die Doppel. Meik und Jens konnten einen ungefährdeten 3:1-Sieg gegen Futh/Bergner einfahren. Klein/Taetzsch konnten gegen Materne/Wallborn nur im ersten Satz mithalten, verloren diesen aber unglücklich und somit auch das Spiel mit 1:3. Olaf und Chris hatten, wenn man die Erfolge der Vergangenheit betrachtet, eine lösbare Aufgabe. Leider wurden zu viele leichte Fehler produziert und das Spiel ging mit 9:11 im Entscheidungssatz an Reif/Szydlowski.

Nun hieß es: „Aufdrehen und wach werden“. Mathias musste sich mit „Noppenmann“ Materne auseinandersetzen und fuhr einen 3:1-Erfolg ein. Chris spielte gegen „Trainingswunder“ Wallborn auch ohne Training sehr gut. Entgegen aller Erwartungen konnte er sogar mit 2:0 in Führung gehen, aber diese leider nicht über die Ziellinie bringen. Mit Matchball im Entscheidungssatz sollte es dann nicht reichen. Schade, aber damit kann und muss man leben.

Meik, welcher im Hinspiel noch klar die Oberhand gegen Szydlowski behielt, musste sich heute richtig strecken. Am Ende blieb aber doch ein klares 11:5 im 5. Satz und wieder mal der Ausgleich. Nun war es Jens, der die Wende einleiten konnte. Wie von einem anderen Stern ließ er Bergner in den ersten beiden Sätzen keine Chance, verlor dann aber Konzentration und Linie und somit leider auch noch das Spiel mit 2:3.

Matthias, welcher in letzter Zeit noch nicht so ganz auf der Höhe war, konnte an diesem Tag überzeugen und kämpfte Futh mit 3:1 nieder.

Sollte jetzt die Wende kommen? Leider nicht!!!

Olaf erwischte insgesamt keinen guten Tag und fand keine Einstellung zu seinem Spiel. Er musste dem „Angriffsspezialisten“ Reif zum 3:1 gratulieren.

4:5 zur Halbzeit. Nicht zufriedenstellend, aber immer noch alles machbar.

Mathias durfte gegen Wallborn ran und gleichzeitig ein relativ ungefährdetes 3:1 verbuchen. Chris fand gegen Materne nicht ins Spiel und verlor klar mit 0:3. Meik bestätigte seine Leistung aus dem Hinspiel und gewann gegen Bergner mit 3:0. Jens saß die Niederlage aus der ersten Einzelrunde noch im Kopf und so wurde auch das 2. Einzel abgegeben. Jetzt wurde es eng.

Ein förmlich endloses Duell fand nun zwischen Matze Klein und Reif statt. Mit ewigen Ballwechseln und der nötigen Disziplin konnte „Domieee“, wie er vom Kapitän des Gastgebers vor dem Spiel neu getauft wurde, verdient mit 3:2 gewinnen.

Tja, Olaf wollte und konnte eigentlich an diesem Tag nicht gewinnen, aber er tat es trotzdem. Er besann sich auf die einfachen Dinge und schupfte sich zum 3:1-Erfolg gegen Futh. Gott sei Dank.

Nun musste unser Topdoppel ran. Meik und Jens begannen wie die Feuerwehr. Im Folgesatz ein ähnlicher Verlauf beim Gegner. Wieder musste der Entscheidungssatz her. Leider verlief der Start hier nicht so gut und der Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden. Passiert. 8:8.

Ehrlich gesagt, waren wir am Ende schon ein wenig enttäuscht, da man mit einem Sieg die Tabellenführung übernommen und so wohlmöglich den Ausgang der Saison ein wenig spannender gestaltet hätte. Nach aktuellem Stand wäre ein Unentschieden im Spitzenspiel gegen Beendorf aufgrund des besseren Spielverhältnisses ausreichend gewesen und hätte den Druck auf den Favoriten erhöht. Realistisch gesehen, ist da nichts zu holen und wir müssten jetzt schon einen Sieg einfahren, um das Unmögliche zu schaffen. So stehen wir jetzt wieder vor der alten Ausgangssituation. Ziel ist es, den 2. Platz zu sichern und in der Relegation anzugreifen. Das wird noch ein steiniger und langer Weg. Daher weiter geht’s und Spaß haben.

von Mathias Taetzsch

Diesdorf II erwischt einen Sahne-Tag in Ottersleben

Am 13.02. stand das fällige Punktspiel in der Landesliga Magdeburg auf dem Plan. Die zweite Vertretung von Diesdorf trat beim Magdeburg-West-Derby gegen Ottersleben, die auch noch direkter Tabellennachbar waren (Diesdorf 2 als 7., Ottersleben als 6.), an. Nachdem die letzten beiden Spiele nur jeweils Punkteteilungen ergaben, wollte Diesdorf 2 in diesem Schlüsselspiel endlich einen Sprung aus der Abstiegsgefahrenzone machen. Dafür trat man mit voller Kapelle an, Ottersleben bot derweil auch die Stammtruppe, bis auf einen Wechsel an Pos. 6, auf. Da Diesdorf 2 nach bisherig katastrophaler Bilanz in den Eingangsdoppeln die Aufstellung hier etwas durchmischte, liest sich die Aufstellung somit wie folgt:

Diesdorf 2: Neu, Bauer, Rapp, Richter, Haack, Hannemann; D1 Bauer/Richter, D2 Neu/Hannemann, D3 Rapp/Haack

Ottersleben: Akzinski, Pfeifer, Wege, Gerloff, Rösel, Zocher; D1 Akzinski/Gerloff, D2 Pfeifer/Rösel, D3 Wege/Gerloff

Die ersten Paarungen im Doppel lauteten somit Bauer/Hannemann gegen Akzinski/Gerloff und Neu/Richter gegen Pfeifer/Rösel. Neu/Richter gaben gehörig Gas und sicherten sich schnell die ersten beiden Sätze. Nachdem die Ottersleber nochmal einen Satz für sich entscheiden konnten, machten Philipp und Robert den Sack zu und tüteten wie geplant ein 3:1 ein. Ähnlich, nur mit positivem Ausgang für die Heimmannschaft, ging es bei Heiko und Henning weiter, hier wurde auch nach 0:2 Rückstand noch ein Achtungssatz erkämpft, ehe das Doppel 1 der Hausherren den Sieg einfuhr. Ob die Doppeländerungen fruchten sollten, entschied sich jetzt beim Spiel Rapp/Haack gegen Wege/Zocher und das tat es auch. Trotz eigener beschaulicher Leistung nutzen die beiden die Schwäche ihrer Gegner aus, um 3 ungefährdete Sätze mitzunehmen. Damit also 2:1 Führung für Diesdorf 2, das erste Mal in der Rückrunde.

Angespornt von diesem Novum ging es dann ins obere Paarkreuz, hier hofften die Diesdorfer zumindest ihre Führung verteidigen zu können. Da Philipp es wohl gegen Akzinski schwer haben würde, bauten wir auf Henning und dieser enttäuschte nicht. Denn obwohl er den ersten Satz verloren geben musste, lief seine Topspin-Schuss-Maschine erst richtig heiß und den defensiv starken Pfeifer wurden einige Granaten um die Ohren geprügelt, sodass Henning mit 3:1 als Sieger vom Tisch ging. Dem Wunsch nach Erhalt des Vorsprungs war also entsprochen worden, doch dann sorgte Philipp für eine Überraschung. Konnte er die ersten beiden Sätze jeweils durch eine konzentrierte Vorstellung 12:10 gewinnen und hielt eine passable 2:0 Satzführung, wurde auch Akzinski gefährlich spielfreudiger und riss das Spiel im 3. Satz an sich. Durch einen kühlen Kopf und Siegeswillen holte sich Philipp aber den 4. Satz denkbar knapp mit 11:9 und somit diesen Bonuspunkt. Einfach super!

4:1 aus Diesdorfer Sicht.

Jetzt hieß das Motto nicht überheblich werden, aber andererseits hatte das mittlere Paarkreuz von Ottersleben in dieser Rückserie bisher keinen Punkt erringen können und auch die Diesdorfer wollten nicht die ersten sein, die dies zuließen. Und auch hier ging der Plan voll auf. Richter gegen Wege war eine klare Angelegenheit, denn Robert spielte einfach vom Start weg clever und souverän, ließ seinen Gegner gar nicht wirklich ins Spiel kommen und holte sich ein ungefährdetes 3:0. Rapp gegen Gerloff lieferten sich dann ein sehr merkwürdiges Spiel, der erste Satz ging klar an den Diesdorfer, der dann dafür den Start des zweiten Satzes komplett verschlief. Mit viel Mithilfe seines Gegners (darunter 2 Fehlaufschläge in der Verlängerung) ging dann trotzdem der 2. Satz an Rapp der somit verkraften konnte den 3. Satz zu verlieren, um dann einen 3:1 Sieg zu holen, wenn auch mit einem wenig anschaulichen Spiel. 6:1 das Spiel war zwar noch nicht entschieden aber Diesdorf 2 hatte definitiv einen Lauf, den man gerne fortsetzen konnte.

Dafür sorgten dann Heiko und André. Heiko spielte gegen Rösel einfach befreit auf und konnte seine Fähigkeiten gut abrufen, während sein Gegner noch mit der Motivation haderte. So sicherte sich Heiko ein krachendes 3:0 indem sein Gegner in den 3 Sätzen zusammen gerade mal 13 Punkte holte. Etwas schwerer hatte es André, der knappere Sätze spielte, aber eigentlich immer genug dominierte, um dem Gegner nicht die Chance zu lassen einen Satz zu stibitzen. Auch hier 3:0. Somit 8:1. Es war beinahe zynisch zu erwähnen, dass damit das Minimalziel von einem Punkt erreicht war. Aber die Mannschaft wollte an diesem Tag natürlich 2 Punkte und vorallem auch die Gelegenheit nutzen, ihr Konto bei den kleinen Punkten auszubauen.

Im oberen Paarkreuz war wieder die gleiche Erwartungshaltung vorhanden, gegen Pfeifer sollte gewonnen werden, gegen Akzinski eher ein Zusatzpunkt zu holen. Und auch hier lief es wie geplant, Philipp gewann gegen Pfeifer den ersten Satz deutlich, musste im zweiten Satz dann wieder die Nerven behalten um in der Verlängerung zu gewinnen und holte dann den dritten Satz kampflos weil sich sein Gegner bei einem langen Ballwechsel eine Verletzung zuzog. Somit 3:0 und der Siegpunkt! Dieser tröstete darüber hinweg, dass Henning hier keine Überraschung gelingen konnte. Zwar erkämpfte er sich einen Satz, aber im Endeffekt war diesmal Akzinski der Sieger mit 1:3. Im mittleren Paarkreuz gab es bei Rapp gegen Wege eine Fortsetzung, des bereits gegen Gerloff begonnenen Krepel-Spiels. Mehr durch die Fehlerquote des Gegners als durch eigenes Können fiel der Sieg an Rapp mit einem 3:1. Hingegen bot das Spiel Richter gegen Gerloff eine unerwartete Spannung. Robert konnte zwar 2:0 in Führung gehen, ab Satz 3 wurde aber Gerloff sicherer und fing an unseren Jugendspieler hinter der Platte hin und her zu scheuchen und arbeitete sich auf ein 2:2 heran. Jedoch biss sich Robert nochmal rein, vielleicht aus der ständigen Furcht vor dem Super-Gau im Bilanzwert, legte er noch einen Gang zu und gewann den 5. Satz ungefährdet. 11:2 somit der Spielstand.

Wie bereits erwähnt, wollte man so viele kleine Punkte mitnehmen wie möglich. Der Captain machte es vor. Hatte Heiko Rösel noch 13 Punkte in 3 Sätzen gegönnt, reduzierte André die Punktausbeute seines Gegners auf 11 Punkte…erneut in 3 Sätzen, somit ganz klare Sache 3:0 für Haack. Bei Heiko gegen Zocher entwickelte sich zum Abschluss nochmal ein Achterbahnspiel, mal schien Heiko ins Spiel zu kommen und seinen Gegner nach Belieben dominieren zu können, dann aber stieg wieder die Fehlerquote und sein Gegner machte einfache Punkte. Somit ist auch symptomatisch, dass nach einer 2:0 Führung für Heiko noch der 5. Satz die Entscheidung bringen musste. Passend zum Tag, der einfach im Zeichen von Diesdorf 2 stand, konnte aber auch Heiko das knappe Spiel für sich entscheiden. 13:2 Endstand. Endlich 2 wichtige Punkte gegen den Abstieg aufs Konto gutgeschrieben, aber vielmehr noch war dieses Spiel ein Ausrufezeichen, dass man als Aufsteiger auch mal deutlich gewinnen kann.

von Hannes Rapp

Die Fünfte kommt in Mahlwinkel unter die Räder

Am vergangenen Samstag stand für die fünfte Mannschaft ein Auswärtsspiel bei unseren Sportfreunden vom SV Mahlwinkel auf dem Plan. Sascha und Mini waren dieses Mal nicht mit von der Partie, weshalb wir Ingo recht herzlich an Bord willkommen hießen.

Die Doppel verhießen leider nichts Gutes. Kai und Erik gingen das erste Mal nach gefühlt mehreren Jahren komplett leer aus. Gegen Prigge/Ernst war an diesem Tag nichts auszurichten – 0:3. Ulli/Ingo kamen gegen Reinke/Grieß, wie auch Yogi/Dominik gegen Woost/Schiller auf immerhin einen Satzgewinn, aber mehr dann leider auch nicht. Demzufolge 0:3 nach Doppeln.

Die Einzel sahen zunächst etwas besser aus. Yogi erspielte sich gegen Reinke die 2:1 Führung, war dann aber in den folgenden Sätzen unterlegen und musste sich mit 2:3 geschlagen geben. Ähnlich bei Ulli, der gegen den angriffsstarken Prigge ein gutes Spiel ablieferte, aber auch im fünften Satz den Kürzeren zog. In der Mitte konnte dann der erste Punkt ergattert werden. Erik wusste zwar im ersten Satz gegen Grieß und seinen Anti überhaupt keinen Rat, aber wir hatten ja unseren Starcoach Ingo mit, der zum Glück ein paar Tipps parat hatte 😉 Diese führten letztlich zum 3:2 Sieg. Danke nochmal Ingo 😉 Kai hingegen musste sich leider dem mächtigen Unterschnitt von Benecke beugen und eine 1:3 Niederlage einstecken. Im unteren Paarkreuz kam es ebenfalls zu zwei knappen Spielen. Ingo sammelte sich nach einem 0:2 Rückstand nochmal und konnte sein Spiel gegen Schiller zum 3:2 Sieg drehen – starke Leistung! Dieses Kunststück gelang Dominik leider nicht. Es entwickelte sich ein sehr verhaltenes Schupfspiel zwischen ihm und dem Jugendspieler Kummerow, welches stets auf Augenhöhe stattfand. Am Ende waren es nur ein paar kleine Fehler mehr von Dominik aus denen die 2:3 Niederlage resultierte. Damit lautete der Zwischenstand 2:7 – von einem Erfolg also weit entfernt. Nach den beiden Spielen des oberen Paarkreuz war die Niederlage dann auch schon besiegelt. Yogi sah gegen Prigge an diesem Tag leider keinen Stich und musste eine klare 0:3 Niederlage einstecken. Und auch Ulli verlor trotz Satzgewinn relativ deutlich mit 1:3 gegen Reinke. Damit war alles Weitere nur Ergebniskosmetik und die betrieben wir dann auch 😉 Immerhin konnten von den verbliebenen vier Spielen noch drei gewonnen werden. Kai kam gegen Grieß nicht so wirklich ins Spiel, sodass er diesem zum 3:1 Sieg gratulieren musste. Erik, Dominik und Ingo zogen jedoch ihre Spiele gegen Benecke, Schiller und Kummerow dann jeweils 3:0 durch, sodass wir immerhin noch auf fünf Punkte kamen.

Am Ende also 5:10 verloren. Schade, mit einer etwas besseren Fünfsatzstatistik und einem gewonnenen Doppel wäre die Geschichte natürlich knapper gewesen. Aber gut, mit 8:10 Punkten stehen wir weiterhin solide im Mittelfeld unserer Spielklasse. Am 13.2. haben wir dann endlich mal wieder ein Heimspiel. Vielleicht ist gegen Tangermünde dann was drin 😉

von Erik Jürgens

Die Dritte auf dem Vormarsch

Am vergangenen Wochenende reiste unsere dritte Vertretung ohne Knobi, dafür mit Robert Witte zum bis dahin viertplatzierten Bismark III. Im Hinspiel gab es noch eine deutliche Klatsche für
Diesdorf (4:11), dies sollte im Rückspiel wieder ausgebügelt werden.

Bei Bismark fehlte nur Holst, der durch Bremer ersetzt wurde. Aus den Doppeln gingen wir dieses Mal mit einer 2-1 Führung heraus. Bochi und Witte unterlagen dank unintelligentem Spiel mit 1-3 gegen Motejat/Stoll. Danny und Sascha gewannen auch ihr zweites Doppel in Folge mit 3-1 gegen Kersten/Bremer. Uwe und David, in den ersten beiden Sätzen ohne große Probleme gegen Hoffmann/Siedentop, G., stellten sich in den darauffolgenden Sätzen immer schlechter auf das gegnerische Spiel ein. Der 5. Satz musste her und konnte zum Glück knapp in der Verlängerung entschieden werden.

In der ersten Einzelrunde konnte dann Sascha an seiner starken Hinrundenform anknüpfen und überraschte trotz schlechter Einstellung zum gegnerischen Spiel mit einem „klaren“ 3-0 gegen Steven Kersten. Danny hatte seinen Lieblingsgegner Motejat vor der Brust. Nach klarem ersten Satz lief der zweite Satz nach motejatischen Verhältnissen (in Verlängerung gegen Danny). Der als Ausrutscher geplante Satz war aber kein Ausrutscher, sodass auch der vierte und fünfte Satz verloren ging und Danny seit einer gefühlten Ewigkeit wieder einmal gegen Motejat verloren hat.

Bochi setzte sich im mittleren Paarkreuz mit 3-1 gegen Hoffmann durch, David gewann aufgrund taktischem Spiel klar mit 3-0 gegen Stoll.

Robert Witte wusste in seinem ersten Einzel immer einen Fehler mehr als sein Gegner zu produzieren, sodass er klar mit 0-3 gegen Georg Siedentop unterging. Uwe spielte stark, verlor aber in Verlängerung des fünften Satzes knapp gegen Bremer.

Damit ein 5-4 für uns nach der ersten Einzelrunde.

In der zweiten Einzelrunde folgten dann nur noch Siege für uns. So eine Einzelrunde wünsche ich mir gerne öfter. Danny konnte mit Kersten an diesem Tag machen was er wollte (3:0), Sascha spielte seinen Stiefel gegen Motejat super sauber durch (3:0). Bochi brauchte etwas länger, weil sich Stoll schön auf das Spiel von ihm eingestellt hatte, dennoch gelang in einem gutklassigem Spiel ein 3-0 Sieg. David holte an diesem Tag seinen zweiten Einzelpunkt gegen Hoffmann (3-2). Im unteren Paarkreuz kam dann die Wiedergutmachung durch Robert und Uwe. Robert schoss sich seinen Frust gegen Bremer von der Seele (3-1) und Uwe machte kurzen Prozess mit Youngster Siedentop (3-0).

Damit eine Punktlandung im Sinne der Revanchennahme. Endstand 11-4 für Diesdorf III. Damit ist das Hinspieldebakel ausgemerzt und der dritte Platz in der Liga vorerst von uns besetzt. Unsere Zielstellung ist klar.

Punkte: Mack 1,5, Behrens 2,5, Bochmann 2, Wolff 2,5,  Peruth 1,5, Witte 1

Das Spiel am Sonntag bei der dritten Vertretung von Medizin fällt aus, da diese Mannschaft mit sofortiger Wirkung zurückgezogen wurde. Damit steht Medizin III als 1. Absteiger fest (vorher aber auch schon….).

von Christian Bochmann

Nächstes Unentschieden beschert den 10. Saisonpunkt

Am Sonnabend stand das 2. Heimspiel des Jahres gegen die Mannschaft aus Altenweddingen auf dem Programm. Für beide ging es wieder darum, den Abstand nach unten weiter zu vergrößern. Während Diesdorf auf Henning verzichten musste und dafür Bochi in das Rennen schickte, konnte Altenweddingen nahezu aus dem Vollen schöpfen. Die Nummer 6 mit Hartung fehlte, dafür wurde Klemme mitgenommen.

Die Doppel liefen WIEDER ernüchternd für Diesdorf 2. Da muss sich dringend etwas tun, denn einem ständigen Rückstand hinterherlaufen, ist nervig und anstrengend zugleich. In diesem Punktspiel aber nicht 0:3 sondern „nur“ 1:2. Hannes und Andre konnten vor allem den starken Miska nicht bremsen und konnten auch ihre Normalform nicht erreichen. Phlipp und Heiko verloren 0:3 gegen Ramisch/Pingel. Wenigstens Robert und Bochi konnten das erste Eingangsdoppel der Rückrunde gewinnen und schafften so den Anschluss für Diesdorf.

Nun standen die ersten sechs Einzel auf dem Programm. Im oberen Paarkreuz hieß die Aufgabe einen Punkt zu holen und diese wurde erfüllt. Philipp konnte Pingel in Satz 1 deklassieren, doch Satz 2 war überaus spannend (18:16) und an dieser Stelle hätte das Spiel auch kippen können, aber durch den Satzerfolg war Satz 3 ebenfalls wieder sehr deutlich. Hannes hatte hingegen keine Chance gegen Hinz.

In der Mitte dann zwei enge Spiele. Robert verspielte gegen Ramisch fast eine 2:0 Führung, um dann doch 3:2 zu gewinnen. André konnte wieder mal einen Vorsprung nicht nach Hause bringen, weder eine 2:1 Satzführung noch ein 10:7 im 5. Satz, so dass ein 11:13 im Protokoll stand.

Im unteren Paarkreuz ging es dann genauso weiter. Bochi war keinesfalls schlechter als Miska, doch er spielte zu inkonstant und ließ seine Chancen ungenutzt. Da Bochi noch nach Bismark musste, um dort mit der 3. Mannschaft aufzuschlagen, spielte er auch sein 2. Einzel in der ersten Einzelrunde. Gegen Klemme tat er sich deutlich leichter, konnte Offensivdruck erzeugen und spielte es in 3 Sätzen nach Hause. Heiko spielte in Runde 1 gegen Miska und konnte sein eigenes Spiel durchsetzen und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein.

Zwischenstand 5:5

In Runde zwei nun nur noch 5 Spiele durch das vorgezogene Spiel von Bochi. Philipp mühte sich gegen Hinz, doch auch er war praktisch chancenlos. Egal was er versuchte, Hinz hatte die noch besseren Grundschläge. Hannes hingegen musste uns im Spiel halten. Dafür war ein Erfolg gegen Pingel notwendig. Nachdem im ersten Satz Pingel überraschend gut mit der Noppe klar kam und sich diesen auch sicherte, konnte Hannes ab Satz 2 das Zepter übernehmen und holte sich die folgenden Sätze. Eine sehr solide Partie mit einigen tollen Ballwechseln.

In der Mitte war es so, wie bereits in Runde 1. Robert gewann wieder 3:2, tat sich aber gegen Welsch sehr schwer und kassierte bei den Satzverlusten herbe Klatschen (je 3:11). André benötigte 2 Sätze um sich auf die Noppe von Ramsich einzustellen, kam nach 0:2 zurück um im 5. Satz beim Stand von 9:9 u.a. einen Aufschlagfehler zur Niederlage zu produzieren. Ich sollte mir wohl nicht so viel von Mini Weiß abgucken… .

Nun lag es an Heiko uns mit einer Führung in das Entscheidungsdoppel zu bringen. Leider gelang dies nicht – 1:3 gegen Klemme. Nach Gewinn des ersten Satzes baute Heiko leicht ab bzw. Klemme wurde besser und sicherte Altenweddingen Punkt 8.

Somit musste wieder das Entscheidungsdoppel ran. In Altenweddingen gab es in gleicher Konstellation eine Niederlage. Doch Hannes und André drehten dieses Mal den Spieß um und konnten sich relativ ungefährdet mit 3:1 durchsetzen.

Auch nach diesem Spiel weiß man wieder nicht so Recht, ob es ein gewonnener oder verlorener Punkt ist. Immerhin ist es einer mehr als noch im Hinspiel und Altenweddingen steht in der Tabelle weiter hinter uns. Je nach weiteren Saisonverlauf sind aber noch 2 eher 3 Punkte notwendig um sicher in der Liga zu bleiben. Die nächste Chance besteht in 2 Wochen in Ottersleben.

von André Haack

Fesselndes Seherlebnis endet für die Sechste 8:8

Dass es ein schweres und heißes Spiel werden würde, wussten wir, zumal sich Aufbau Elbe mit einer neuen Nummer 1 verstärkt hat. In der 1. Stadtklasse wird kein Meter verschenkt, außer es treten Widerstände auf, in dem man die Doppel falsch aufstellt. Trotz dieses Desasters geben wir nicht auf und nehmen Teil am Kopf-an-Kopf-Rennen um die Spitze.

Nachdem wir im Hinspiel nach den Doppeln mit 2:1 in Führung gingen, wollten wir dieses kleine Polster auch diesmal schaffen. Intern entschieden wir uns dann unsere Youngsters als Doppel 1 aufzustellen gegen Doppel 2 der Gäste Freund/Freund. Eric und Tim erfüllten unser Vertrauen und gewinnen klar mit 3:0 !!!! Bei Doppel 2 entschieden wir uns für Ingo und Dirk gegen Moldenhauer/Schlee. Zwei Sätze waren sehr knapp, aber Aufbau Elbe gewinnt mit 3:0. Diesmal Doppel 3 spielend, gewinnen Friedbert und Herbert mit 3:1 gegen Moser/Eikholt.

Bevor ich zu den Einzeln komme, eine kleine Q-TTR Wertung der Plätze 1 bis 4. Hier hatten wir in der Vorrunde ein Plus von 117 Punkte. In der Rückrunde hat Aufbau Elbe ein Plus von 175 Punkte!

Ingo: Im Hinspiel 1:1 und diesmal auch. Aber diesmal mit ganz anderen Vorzeichen. Wichtig für Ingo und die Mannschaft, der Sieg gegen Schlee im fünften Satz mit 11:8, nach einer 6:0 Führung. Moldenhauer war ein unbeschriebenes Blatt für Ingo. Zweimal hat ein Millimeter gefehlt, aber leider 0:3. Selbstbeherrschung ist einzig und allein eine Frage der Gedankenkontrolle, bei Noppe, oder?

Eric: In der Rückrunde mit an vorderster Front spielend, schlägt sich ausgezeichnet gegen Moldenhauer und verliert im fünften Satz mit 9:11. Mit der Personalie Moldenhauer (Zugang von Ebendorf) dürfte die Euphorie groß sein für die anstehenden Spiele. Auch im Spiel gegen den erfahrenen Schlee macht Eric ein starkes Spiel und wird leider auch hier nicht belohnt beim erneuten 9:11 im fünften Satz.

Friedbert: Im Spiel gegen J.U. Freund geht Friedbert mit 1:0 in Führung und verliert leider mit 1:3. Im Hinspiel hat er es besser gemacht, liegt hier 0:2 zurück und gewinnt dann noch mit 3:2. Ja, so ist Tischtennis. Gegen Freund liegt Friedbert mit 0:2 zurück und verliert in seiner Paradedisziplin, den fünften Satz, mit 11:13. Aber zaubern kann auch Friedbert nicht.

Übrigens, die Zauberflöte ist von Mozart und nicht von Beate Uhse.

Robert: Gegen M. Freund macht Robert ein starkes Spiel und gewinnt mit 3:1.. Es kommt darauf an, dass man sein Vorhaben in eine gute Geschichte packen kann. Im Spiel gegen J.U. Freund ging es bis in den fünften Satz, leider riss da der Faden und Robert muss J.U. zum 5:11 gratulieren.

Tim: Im unteren Paarkreuz waren wir eine Macht und holten alle Punkte. 3:0 gegen Eikholt und 3:1 gegen Moser. Top Tim!!!!

Herbert: 3:0 gegen Moser und 3:2 gegen Eikholt nach Coaching von Hummel. Dieser Sieg war wichtig und wir gingen mit 8:7 in Führung.

Endscheidungsdoppel: Eric/Tim gegen Moldenhauer/Schlee, Jugend gegen Erfahrung, hier musste die Jugend trotz starker Gegenwehr, der Erfahrung den Vortritt lassen mit 1:3.

Noch benötigen wir kein Fernglas um uns die Plätze 1 und 2 anzuschauen. Die Rückrunde hat erst begonnen.  Wichtig ist, dass wir weiter unsere Hausaufgaben machen.

von Herbert Gerlach