Lok Südost trotz 5:10 voll unter Dampf

Gegenüber dem Hinspiel 0:15 eine Steigerung von Lok, a la Bonheur, keine Schockstarre zu spüren. Bei uns fehlten die Nr. 3 Dirk Witte (Arbeit) und die Nr. 4 Eric Körner (Verletzung), aber trotzdem haben wir so ein Potential und der Plan stand auf Sieg. Auch die Option ohne Punktverlust durchzugehen haben wir weiter im Blickfeld.

Nach den Eingangsdoppeln mussten wir nach längerer Zeit mal wieder eine Schlappe hinnehmen. Unser Doppel 3 mit Osterwald/Ganzer kommt sehr gut ins Spiel und führt schon mit 2:0 und danach haben sie nur abgewartet, anstatt Einsatz zu zeigen. Die Konsequenz folgte auf dem Fuße mit einer 2:3 Niederlage gegen Schlüter/S. Kauczor. Doppel 1 Richter/Gerlach gewinnen klar mit 3:0 gegen Spangenberg/Geue. Auch unser Doppel 2 Szwillus/Holze gewinnen mit 3:1 gegen B. Kauczor/Brehm. Eine Führung nach den Doppeln kann schon eine gute Aussagekraft in Richtung Endergebnis sein.

Im ersten Einzel spielte Holze gegen Spangenberg. Hier haben Herz und Hirn gleichermaßen ja gesagt, welches sich beim 3:1 Sieg von Dominik auch widerspiegelte. Am Nebentisch musste Szwillus über die volle Distanz gehen. Jürgen biss sich die Zähne aus, den längeren Atem hatte aber B. Kauczor beim 3:2 Sieg. Die Zuverlässigkeit in Person war wieder Richter mit einem 3:0 Sieg gegen S. Kauczor. Für Friedbert ist es eine Ehrensache, im hohen Alter nicht alt auszusehen. Auch Gerlach ließ  sich im Spiel gegen Schlüter nicht auspressen und saß fest im Sattel beim 3:1 Sieg. Eine düstere Vorstellung zeigte Ganzer gegen den Antibelag Spieler Brehm beim 0:3. Vielleicht war sein Nervenkostüm nicht stabil genug im ersten Spiel, denn seine Freundin war mit in der Halle. Für den 6:3 Halbzeitstand sorgte dann Osterwald mit einem 3:o gegen Geue.

Auch in seinem zweiten Spiel benötigt Szwillus 5 Sätze gegen Spangenberg, aber diesmal mit einem glücklicheren Ende für sich. Ein imponierendes Spiel zeigte Holze gegen B. Kauczor. Dominik war stürmisch im Angriff und dies überforderte seinen Gegner beim glatten 3:0 Sieg. Richter musste sich auch im 5-Satz-Spiel zum Sieg gegen Schlüter quälen. Es bedurfte einer großen körperlichen Anstrengung und der Schweiß lief ganz schön. Gerlach gegen S. Kauczor 0:3. Morgens war ich noch beim Arzt, der mir Blut abgenommen hat, dies war mit Sicherheit ein Fehler, abends muss irgendwo kein Blut angekommen sein! Dieses Spiel kommt sofort in den Abwasch!! Ich benötige ein Arzneimittel mit Langzeittherapie, damit mir solche Ausrutscher nicht zu oft passieren. Auch Osterwald hatte Probleme mit Brehm, auch hier hagelte es eine glatte 0:3 Pleite. Dies bedeutet, dass Brehm der erfolgreichste Spieler von Lok war mit 2,5 Punkte. Der Liebesgott Amor hat sich im letzten Spiel des Abends für Ganzer übermäßig eingesetzt mit einem überzeugenden 3:0 gegen Geue.

Herber Dämpfer für Diesdorf V im Aufstiegsrennen gegen Börde VII

Zum Auftakt eines sportlichen Wochenendes kam es am Freitagabend in der Stadtliga Magdeburg zum Spiel zwischen Diesdorf V und Börde VII. Nachdem vorige Woche mit Stahl Nord der ärgste Konkurrent in Kampf um Platz Zwei in der Tabelle im direkten Vergleich bezwungen werden konnte, war nun Börde unser unmittelbarer Verfolger. Demnach war es erneut ein sehr wichtiges Spiel, da man durch einen weiteren Sieg die Tabellenposition sicher hätte behaupten können und damit dem Aufstieg schon fast nichts mehr im Wege gestanden hätte. Aber Börde, in Bestbesetzung, hatte da eben noch ein Wörtchen mitzureden und irgendwie was dagegen…

Die Doppel verhießen einen spannenden Start. Kai Becker/Jürgens standen gegen Glade/Gossert auf der einen Seite jeweils gut und auf der anderen schlecht, wodurch sich ein Hin und Her ergab, was den Satzgewinn angeht. Im fünften Satz konnten sie sich trotz Seitenwechsels dann dennoch durchsetzen und 3:2 gewinnen. Bei John/Mersch war es ähnlich. Auch sie lieferten sich ein heißes Gefecht mit Schulte/Edel, nur reichte es hier leider nicht im fünften Satz – 2:3. Tim Becker/Höber überzeugten durch einen 3:0 Sieg über Kühne/Woidacki dafür mal wieder auf ganzer Linie. Sie schlugen damit das Spitzendoppel (18:2) der gesamten Stadtliga und ließen keinen Zweifel aufkommen wer das wahre Doppel Eins der Mannschaft ist;))

In den ersten Einzeln hatte John dann die Gelegenheit gegen den unbesiegten Kühne ein Wunder zu schaffen. Zunächst hielt er auch noch ganz gut mit, konnte den zweiten Satz sogar bis in die Verlängerung spielen. Aber letztendlich war sein gegenüber der Stärkere und konnte das Spiel 3:0 für sich entscheiden. Bei Tim Becker sah es erst gar nicht gut aus. Er lag gegen Glade schnell 0:2 hinten und musste sich erst in das unbequeme Spiel reinkämpfen. Dies gelang ihm dann aber auch, sodass er die nächsten drei Sätze alle gewann und somit das Spiel zum 3:2 drehen konnte. Sehr starke Leistung!! In der Mitte lieferte sich Jürgens erst ein paar schöne Ballwechsel mit Schulte und konnte den ersten Satz noch für sich entscheiden. Aber er setzte sich anschließend zu sehr unter Druck und verkrampfte zunehmend, woraufhin sich das Spiel als recht unansehnlich gestaltete. Am Ende stand er sich nur selbst im Weg und musste die 3:2 Niederlage akzeptieren. Kai Becker machte es besser. Zwar kann man aufgrund von Woidackis Spielweise auch hier nicht von schönem Tischtennis sprechen, aber dennoch behielt Kai die Kontrolle und setzte sich 3:1 durch. Unten hatte Weiß mit Gossert ebenfalls einen unangenehmen Abwehrspieler zu bewältigen. Trotz einigen verzogenen Bällen hatte Mini die Nase immer ein Stück weiter vorn und konnte mit 3:1 den nächsten Sieg einfahren. Höber hatte im Hinspiel noch gegen Edel verloren, erwischt dieses Mal allerdings die bessere Tagesform und konnte durch ein sehr sicheres und überlegtes Spiel ebenfalls einen 3:1 Sieg vom Tisch tragen. Damit stand es nach der ersten Runde 6:4 und die Chancen standen gut!

Allerdings brachte uns die zweite Runde nichts Gutes wie sich später herausstellte…Tim hatte die nun die Gelegenheit sein volles Können auf die Probe zu stellen im Spitzenspiel gegen Kühne. Aber auch er war hier mit seinem Latein am Ende. Sein Gegner war einfach zu sicher und erfahren und brachte alles zurück auf den Tisch, wodurch es eine 0:3 Niederlage setzte. John kämpfte ebenfalls erbittert gegen Glade. Aber auch ihm machte das unbequeme Noppenspiel zu schaffen, sodass Börde einen weiteren 3:1 Sieg verbuchen konnte und es nur noch 6:6 stand. Leider machte es das mittlere Paarkreuz nicht besser, denn auch hier musste man zwei Niederlagen hinnehmen. Kai Becker lieferte sich ein spannendes Duell mit Schulte und konnte den vierten Satz noch in der Verlängerung 13:11 retten. Aber im Fünften erfolgten neben einigen starken Blocks seines Gegners auch ein paar einfache Schupffehler seinerseits. Eine 2:3 Niederlage war die Folge. In der anderen Partie fehlte es Jürgens komplett an Verständnis, was das Spiel von Woidacki betrifft. Die Bälle flogen überall hin, bloß nicht auf den Tisch – ganz klar 0:3. Unten hatte Weiß mit Edel einen jungen, dynamischen Spieler als Gegner, der sich im Verlauf des Spiels auch als sehr blockstark erwies. Es kamen tolle Ballwechsel zustande aber es reichte am Ende leider nicht für Mini. Edel gewann mit 3:1. Höber gelang es endlich einen weiteren Punkt auf unser Konto zu verladen. In einem langen Spiel bezwang er Gossert mit Unterstützung zahlreicher Fans 3:2 und ebnete damit den Weg ins Entscheidungsdoppel.

Hier trafen, wie auch im Hinspiel Kai Becker/Jürgens auf Kühne/Woidacki. Das es sehr schwer sein würde dieses Spiel zu gewinnen war uns klar, aber immerhin haben uns Sascha und Tim gezeigt, dass es nicht unmöglich ist. Jedoch ist die Spielweise der beiden auch eine ganz andere als die von Kai und Erik und das merkten auch unsere Gegner die letztlich nur auf unsere Fehler bauten und somit keine Probleme hatten uns 3:0 zu besiegen. Endstand 7:9. Somit war die erste Niederlage der Rückrunde besiegelt. Sehr ärgerlich!!:((

Aber zum Glück sind wir in den kleinen Punkten besser und stehen daher weiterhin unverändert auf Platz zwei. Die kommenden drei Spiele müssen es jetzt richten und auch da haben wir die bessere Ausgangssituation, da Börde mit Stahl, USC II und Arminia das schwerere Restprogramm hat. Also keine Panik auf der Titanik, es ist noch alles offen und es liegt in unseren Händen. Am Mittwoch kommt mit Arminia zwar der Spitzenreiter, aber auch hier haben wir bewiesen, dass es möglich ist Punkte zu holen (siehe Hinrunde). Wir danken für die tolle Stimmung und zahlreiche Unterstützung am Freitagabend und bitten um gleiches Bild am kommenden Mittwoch. Es wäre sehr schön, wenn wieder einige Leute zuschauen und anfeuern könnten – uns würde das sehr helfen! Dieses Mal sind auch ein paar mehr Getränke an Bord und auch für einen Happen zu essen ist gesorgt;))

Danke nochmal und bis Mittwoch dann;)

Ausblick auf KW14/2015

In dieser Woche beschränkt sich das Punktspielgeschehen aufgrund des anstehenden Osterfestes auf lediglich zwei Spiele. Diese beiden Punktspiele finden am Mittwoch zeitgleich um 19:00 am Neuber statt.

Unsere sechste Mannschaft empfängt bei ihrem letzten Heimspiel in der zweiten Stadtklasse den Tabellenletzten Handwerk VI. Auch in diesem Spiel möchte Herberts Truppe natürlich die weiße Weste wahren.

Parallel dazu findet an den Nachbartischen das absolute Topspiel in der Stadtliga statt. Unsere Fünfte, die trotz der ärgerlichen Niederlage gegen Börde nocheinmal alles in die Waagschale werfen will, hofft auf ein volles Haus bei guter Stimmung im Duell mit dem Tabellenführer Arminia. Wir möchten uns hier noch einmal bei allen Fans bedanken, die uns am Freitag bei Börde unterstützt haben. Darum bitten wir euch euer Abendessen in die Turnhalle zu verlegen und uns noch einmal so kräftig zu unterstützen wie letzte Woche und auch im Hinspiel. Wer dabei war, weiß wovon wir reden. Im Hinspiel erkämpften wir gegen ersatzgeschwächte (wenn man das wirklich so nennen kann) Arminen ein Unentschieden, das von uns keiner für möglich gehalten hätte, im Entscheidungsdoppel.

Wer weiß was diese Woche passiert und wie die Schichtpläne bei Arminia aussehen… Vielleicht ist wieder eine Überraschung möglich. Wer sollte sonst gegen Arminia punkten, wenn nicht wir?

Wir sehen uns am Mittwoch!

Ausblick auf KW13/2015

Den Anfang macht in dieser Woche unsere sechste Mannschaft. Auf ihrer Abschiedsrunde in der 2. Stadtklasse tritt sie hier am Dienstag auswärts bei Südost Magdeburg an. Einen Tag später ist zunächst unsere Schülermannschaft gefragt. Sie empfängt zuhause den TTC Handwerk. Anschließend spielt unsere Siebente gegen AEO IV und will den Aufstiegsplatz in Stein meißeln.

Ein weiteres spannendes Spiel in der Stadtliga steht für unsere Fünfte am Freitag Abend beim TTC Börde auf dem Programm. Nach dem Unentschieden im Hinspiel soll dieses Ergebnis hier mindestens wiederholt werden um den Abstand auf den dritten Platz der Tabelle zu halten. HIer bitten wir euch noch einmal um zahlreiche Unterstützung!

Am Wochenende stehen drei Begegnungen auf dem Programm: Den Anfang macht wie immer der Nachwuchs. Die Jugend tritt auswärts bei Börde an. Ebenfalls auswärts ist die Vierte bei Medizin IV gefordert. Zu Hause ist Rogätz um 13:00 Uhr bei Diesdorf III zu Gast.

Viel Erfolg!

Stromausfall in Diesdorf

Am Samstag empfingen wir die 1. Mannschaft von Bismark. Rechnerisch war der Relegationsplatz noch in Sichtweite, doch dazu hätte mindestens 1 Punkt erkämpft werden müssen. Ein nach dem Unentschieden im Hinspiel nicht zu weit entferntes Ziel für diesen Tag.

Unser Gegner reiste nominell mit voller Kapelle an, setze aber den durch eine Grippe angeschlagenen Weiß ein.

Mit lautstarker und bei unseren Gegnern fast schon gefürchteter Unterstützung begannen wir mit den ersten Doppeln, in welchen sich Köhler/Peruth vs. Kirchner/Weiß und Herbst/Taetzsch vs. Renteria/Elksne gegenüber standen. Olaf und Chris konnten einen nur im ersten Satz gefährdeten 3:1 Sieg einfahren. Ole und Mathias spielten zwischenzeitlich taktisch sehr gut, produzierten aber zu viele eigene Fehler und mussten ihren Kontrahenten schließlich zum Sieg gratulieren (2:3). Im 3. Doppel standen sich Vollmer/Milarczyk und Franke/Otto gegenüber. Schnell und chancenlos lagen sie 0:2 hinten. Plötzlich!!! Die Wende. Wie ausgewechselt spielten sie viel überlegter und drehten die Partie zum verdienten 3:2 Erfolg. Ein wichtiger Punkt und die 2:1 Führung.

In der ersten Einzelrunde spielte Herbst gegen Elksne und Peruth gegen Renteria.

Ole lag schnell 0:2 hinten, konnte aber in einem stark umkämpften Match noch die Wende herbeirufen und Gewann den 5. Satz mit 11:9. Wichtig.!!!!. Chris war 2 Sätze lang nur Strohpuppe, bis er bemerkte, dass doch noch ein wenig Talent in ihm steckt. Er konnte seine taktische Vorgabe besser umsetzen und verdient den 2:2 Ausgleich erzielen. Im letzten Satz kam sein junger und dynamischer Gegner besser aus den Startlöchern und hatte dann immer eine Hand mehr im Spiel. (2:3) Schade!!!

In der Mitte ging es heiß her. Olaf, welcher bekanntlich mehr Angst vor Noppen als ein Kleinkind vor möglichen Gespenstern unter seinem Bett hat, musste gegen Weiß antreten. Olaf kämpfte wie ein Tier, überzeugte zwischendurch mit taktisch gutem Spiel und zwang seinen Gegner zu Fehlern. Man hatte das Gefühl, dass die Partie nie enden wollte, doch Olaf machte den Sieg mit einem 18:16 im Entscheidungssatz perfekt. Vollmer gegen Kirchner hieß die nächste Partie. Meik, in der Hinrunde noch mit 3:1 erfolgreich, erlebte heute einen anderen Kirchner, der taktisch viel besser eingestellt war und gut aufspielte. So entwickelte sich ein enges Spiel auf Augenhöhe, welches Meik nach einer leichten Führung im 5. Satz dann leider doch noch abgegeben musste. 10:12 hieß es am Ende, aber trotzdem ein großer Kampf.

Die Führung weiter halten und vielleicht sogar ausbauen, war die Devise.

Mathias musste gegen „Ersatzmann“ Otto antreten. 3:0 hieß es am Ende. Jens spielte gegen Franke und war nach eigener Aussage ziemlich chancenlos. (0:3)

5:4 der Halbzeitstand. Damit konnte man leben. Jetzt musste ein Punkt im oberen Paarkreuz her.

Ole traf auf den Bismarker Spitzenspieler Renteria. In der Summe muss man sagen, dass sein Gegner spritziger und kaltschnäuziger war. 1:3 das Endergebnis. Chris spielte somit gegen Elksne. In vergangenen Matches der beiden ging meist Chris als Sieger vom Tisch. An diesem Tag konnte er nur im 1. Satz mithalten und verlor dann deutlich mit 0:3. Scheibenkleister.

Mit dem ersten Rückstand ging es in die Mitte. Olaf hatte viel vor an diesem Tag und wollte Kirchner unbedingt bezwingen. Es kam zu einer Partie, die nicht paradoxer hätte sein können. Der 1. Satz ging klar an Kirchner. Die Sätze 2 und 3 klar an Olaf. Somit hofften alle, dass diese kleine Überraschung wirklich gelingen könnte. Huch. 1:11 gegen Olaf im 4. !!! „Entscheidungssatz“. Unbeirrt und taktisch klug konnte Olaf den 3:2 Erfolg dann doch noch einfahren. Ein sehr wichtiger Punkt. Im Duell der beiden Abwehrspieler Vollmer und Weiß wurde es dann doch enger als unsererseits erhofft. Meik lag 1:2 hinten, kämpfte aber stark und drehte das Match hinten raus dann noch deutlich.

Wieder ein Führungswechsel. Wahnsinn.

Mathias durfte sich nun mit Franke auseinandersetzen. Irgendwie fand er aber nicht zu seinem Spiel und musste sich den Noppenschüssen seines Kontrahenten ergeben. Dieser machte wenig Fehler und spielte stark auf an diesem Tag. Wenn auch in 2 Sätzen knapp und unglücklich, musste er seinem Gegner verdient zum Sieg gratulieren. (0:3) Puhhhh.

Somit lag es an Jens gegen Otto den so ersehnten 8. Einzelpunkt einzufahren. Eigentlich standen die Chancen recht gut, da Jens im Hinspiel noch mit 3:1 gewann. Leider kam es, wie es kommen musste. Das Spiel endete mit 0:3 für Otto. Somit 7:8. Entscheidungsdoppel.

Köhler/Peruth gegen Renteria/Elksne. Im ersten Satz spielten beide taktisch sehr gut und konnten ihre Gegner zu Fehlern zwingen. 1:0 Führung. Daumen hoch. Ein klarer Satzverlust. 1:1. Der dritte Satz begann wie der 1., nur konnte die sehr gut heraus gespielte Führung nicht vollendet werden. 1:2. Leider ging auch der 4. Satz dann relativ deutlich an Bismark. 1:3 und somit eine 7:9 Niederlage, welche den Abstieg nun auch rechnerisch besiegelt und auch die letzten Hoffnungen auf einen möglichen Klassenerhalt im Keim erstickte. Das Licht im Keller ist vorerst aus, aber wir werden es schnellstmöglich wieder reparieren und gemeinsam die geplanten Ziele in die Tat umsetzen.

Trotzdem ist die Saison noch nicht vorbei und wir werden uns mit vollem Einsatz aus dieser Liga verabschieden. Ein großes Lob geht mal wieder an die zahlreichen „Verrückten“ die uns unterstützt haben. Es ist wirklich eine Ehre, solche Leute im Verein zu haben und auf einen solchen Rückhalt bauen zu können. DANKE DANKE DANKE.

P.S. Die im Nachhinein entstandenen Gesangvideos werden wir aufgrund des Jugendschutzgesetzes nicht veröffentlichen. 😉

Am 17.04. (Freitag!!!!) steht das letzte Heimspiel gegen Schönebeck an. Auch dort wollen wir noch einmal Gas geben, also seid dabei.

DieeeessssDORF!!!!!!

von Mathias Tatzsch

Zwei Titel für Diesdorf bei der Nachwuchs-Stadtrangliste

Am Wochenende fand die Stadtrangliste in den einzelnen Nachwuchsklassen statt. Da viele Spieler bereits in höheren Ranglisten eingestuft sind, waren nur Dominik Holze bei der Jugend sowie Nils Weiland bei den B-Schülern am Start.

srlN1Mit 6:1 Spielen und einem besseren Satzverhältnis konnte sich Dominik den Ranglistensieg in einem guten Feld bei der Jugend sichern. Auf Platz zwei folgte Tim Schulte ebenfalls mit 6:1 und Chris Zeltmann mit 5:2. Nils macht es nicht ganz so spannend und spielte unter den Augen von Herbert einen ungefährdeten 6:0 Sieg ein. Lediglich Tom Heyroth vom TTC Börde konnte Nils einen Satz abknöpfen.

Herzlichen Glückwunsch an beide und fleißig trainieren bis zu den Bezirksranglisten im Mai!srlN2

Debakel für Medizin VII, 0:15 gegen Diesdorf

Während ich die Aufstellung vom Mediziner Kapitän Holger Seemann erhalten habe, stand für mich fest, da muss am Ende des Spieltages die Null stehen. Null Problemo hieß die Ansage des Kapitäns, aber trotzdem konzentriert die Sache angehen und Spannung hochhalten. Nach den Eingangsdoppeln gehen die Diesdorfer gleich mit 3:0 in Führung. Richter/Gerlach – Nguyen/Seemann 3:0, Szwillus/Witte – Amirfatahi/Schaal 3:0 und Holze/Osterwald – Peist/Czaja 3:0.

Im oberen Paarkreuz gewinnt Szwillus gegen Amirfatahi und Nguyen 3:0. Holze gewinnt gegen Nguyen und Amirfatahi auch 3:0. Im mittleren Paarkreuz gewinnt Witte gegen Schaal und Seemann 3:0. Richter macht es nicht anders gegen Seemann und Schaal, ebenfalls 3:0. Im unteren Paarkreuz, Gerlach gegen Czaja 3:0 und gegen Peist 3:1 (wenn nicht ich, wer sonst). Osterwald gegen Peist und Czaja auch wieder 3:0. Dieses Match spricht Bände: 15:o Spiele und 45:1 Sätze. Noch ein Kuriosum, nach 1 Stunde und 20 Minuten war das Spiel schon vorbei, obwohl wir nicht immer an 3 Tischen spielen konnten. Entschuldigt bitte diese Kurzfassung des Spielberichtes, aber ohne Moos nichts los.

Diesdorf II nimmt souverän auch die letzte Hürde vor dem Börde-Showdown

Am Samstag, 21.03., mussten sich die Recken von Diesdorf II am heimischen Neuber mit TuS s/w Bismark III messen. Auch wenn der Kontrahent sein Dasein im unteren Tabellenmittelfeld fristet, war doch der ganzen Haack-Truppe bewusst, dass im Hinspiel mit einem 9:6 der knappste Sieg in der Hinrunde erkämpft werden musste, man war also gewarnt. In Ermangelung des Capitanos komplettierte Bochi die Aufstellung von Diesdorf II, die mit Klein, Bauer, Rapp, Neu, Hannemann und Bochmann sonst mit der Stammkapelle antraten. Bismark spielte mit Host, Kersten, Siedentop R., Hoffmann, Siedentop G. und Mehrwald.

In der ersten Doppelrunde standen sich Klein/Bauer – Kersten/Mehrwald und Rapp/Bochmann – Holst/Siedentop R. gegenüber. Klein/Bauer mussten sich gegen ihre Gegner etwas strecken, lag man im ersten Satz eigentlich schon schnell klar 8:2 hinten, drehten die beiden Diesdorfer die Partien noch und gewannen den ersten Satz dem wiederrum ein schneller Sieg im Zweiten folgte. Mit der komfortablen 2:0 Führung ging zwar noch ein Satz verloren, am Ende stand jedoch ein 3:1 Sieg. Rapp/Bochmann bekleckerten sich nicht gerade mit Ruhm, konnte man in den ersten beiden Sätzen nur dem Tischtennisgott danken, dass man nicht 0:2 zurück lag, sondern irgendwie 2:0 in Führung ging, konnten die beiden nur im dritten Satz überzeugen und gewannen schließlich 3:0, deutlicher als wohl verdient wäre. Neu/Hannemann – Hoffmann/Siedentop G. war wiederrum mit 3:0 auch eine klare Sache, so waren die Weichen nach dem Doppel schon wieder früh gestellt.

Die erste Einzelrunde bot uns die Paarungen Klein–Kersten und Bauer–Holst, Matze bot dabei nur einen wirklich spannenden Satz mit 17:15, sonst wurde dieses Spiel sehr deutlich 3:0 gewonnen. Erfreulich war auch, dass Philipp langsam wieder Form bekommt. Somit konnte er seinen Gegner 3:1 niederringen und gab in allen drei gewonnenen Sätzen nicht mehr als 6 Punkte ab.

In der Mitte ging es in die Partien Rapp–Hoffmann und Neu–Siedentop R., während Hannes einen Satz verschlief und sonst seinen Gegner in einem 3:1 Sieg klar dominierte, hatte Henning eher einen gebrauchten Tag erlebt. Bzw. sein Gegner einen Sahne-Tag erwischt. Denn auch wenn sich Henning redlich Mühe gab, das Spiel selbst zu gestalten, konnte sein Gegner durch knallhartes Offensivspiel und einer horrenden Trefferquote unsere Nummer 4 in Bedrängnis bringen. Zusätzlich verschlief Henne den Anfang des Spiels und lag schnell 0:2 zurück, der letzte Satz war dann eine klare Verbesserung ging aber 11:13 verloren. Somit kassierte Henning eine bittere 0:3 Niederlage. Unten wurden dann wiederrum klare Verhältnisse geschaffen. War Hannemanns Gegner Mehrwald eigentlich Ersatz, war dieser zumindest punktetechnisch einer der stärksten Gegner in der Bismark-Truppe und machte es Heiko nicht unbedingt leicht. Hannemann sicherte sich jedoch den wichtigen 1. Satz mit einem 13:11 Sieg und musste nach deutlich gewonnenen 2. Satz nur im Dritten eine Niederlage einstecken, ehe er 3:1 gewann. Bochmann läuft zwar im Moment seiner Form hinterher (#Stadtrangliste ein Wochenende zuvor), aber der saubere Jugendspielerstil seines Gegners G. Siedentop fiel ihm relativ leicht. 3:0 Sieg und 2 Sätze im Schneider sprechen da eine klare Sprache.

Somit in der mehr oder weniger Halbzeit bereits ein Stand von 8:1. Es mussten also nur noch ein Punkt zum Sieg her, bzw. 2 Punkte um das eher schmähliche Ergebnis des Hinspiels wett zu machen. Für diese beiden Punkte sorgte sogleich das obere Paarkreuz. Klein–Holst und Bauer–Kersten. Bei beiden waren die Sätze zwar nicht immer deutlich gewonnen, aber im Endeffekt fuhren beide jeweils einen 3:0 Sieg ein. Besonders dem leidgeprüften Philipp ist so eine klare Marke mal wieder zu gönnen. Die Mitte kam dann wiederrum etwas ins Schwimmen. Neu–Hoffmann war bereits vorgezogen worden und Henning hatte erfahrungsgemäß auch hier einen unangenehmen Gegner vor sich. Außerdem zeigte sich bereits hier, dass Henning an diesem Tag unter Form spielte. Deshalb musste er es auch kämpferisch lösen, was erst nach einem 1:2 Rückstand nicht sehr erfolgversprechend wirkte, aber mit absolutem Willen und nordischer Gelassenheit (und einem erleichterten Durchatmen nach dem Spiel) fuhr Henning den Punkt mit 3:2 noch ein. Rapp-Siedentop R., stand ebenso zeitweise auf Messers Schneide und die hohe Trefferquote und Härte der offensiven Bälle von Siedentop war durchaus ansehnlich. Doch am Ende gewann Hannes dieses Spiel auch 3:1. Im unteren Paarkreuz hatte Hannemann ebenso wie Bochmann zuvor keine Probleme mit G. Siedentop. Ein ganz klares 3:0 sprang für Heiko heraus. An dieser Stelle war der Drops natürlich schon gelutscht was das Endergebnis anbelangte, aber es gab dann noch eine eher ungewollt spannende Partie zu bestaunen. Denn Bochmann tat sich schwer mit Mehrwald, ließ sich auch aufgrund schlechter Form zu oft von der Noppe seines Gegners natzen. Führte Bochi noch 2:1, verlor er in den letzten beiden Sätzen den Faden und verlor diese, musste also seinem Gegner zum Sieg gratulieren.

Endergebnis 13:2 in dieser Höhe auch durchaus verdient und ärgerlich für unsere zwei glücklosen Spieler die jeweils ein Spiel verloren hatten. Jetzt ist nach einer längeren Osterpause der Fokus auf den Showdown bei Börde am 11.04. um 13.00 Uhr gelegt, um den Aufstieg in trockene Tücher zu wickeln. Go Diesdorf Go.

von Hannes Rapp

Wichtiger 9:6 Sieg gegen Stahl Nord bringt fünfte Mannschaft ein Stück weiter Richtung Aufstieg

Zu einem spannenden Punktspiel standen sich am Mittwoch in der Stadtliga die Mannschaften von Diesdorf V und Stahl Nord II gegenüber. Beide waren hochmotiviert an diesem Abend zu gewinnen um sich in der Tabelle als Zweiter hinter Arminia fest zu setzen und somit einen offiziellen Aufstiegsplatz zu belegen. Wir befanden uns genau auf diesem Platz und hatten entsprechend eine bessere Ausgangssituation, da uns ein Unentschieden reichen würde. Allerdings war von Anfang an klar, dass uns das nach der 6:9 Niederlage im Hinspiel nicht genügen würde und wir fest gewillt waren als eindeutiger Sieger aus diesem Spiel hervorzugehen.

In den Doppeln musste wieder ein wenig getauscht werden, da Mersch an diesem Abend seinen Geburtstag feierte und somit nicht zugegen war. Deshalb traten dieses Mal John und Weiß zusammen als Doppel 3 auf. Mit Koch/Möller hatten sie jedoch ein sehr unbequemes und erfahrenes Doppel zu bewältigen, was ihnen leider nicht gelang. Sie mussten sich mit 1:3 geschlagen geben. Dennoch gingen wir 2:1 in Führung, da die anderen Partien zu unseren Gunsten ausgingen. Kai Becker/Jürgens sicherten sich mit einem 3:0 gegen Lieske/Neumann den 16. Doppelsieg in dieser Saison und Tim Becker/Höber ließen ihre Gegner Schönian/Henkel zwar nach 2:0 Führung nochmal rankommen, aber brachten den fünften Satz dann sicher mit 11:2 nach Hause. Soweit so gut….

Seinen ersten Gegner Lieske schoss Tim wie auch im Hinspiel völlig gnadenlos vom Tisch – ein ganz eindeutiges 3:0. Bei Ingo war es wesentlich knapper. In einem packendem Spiel kämpfte er sich gegen Schönian in den fünften Satz. Dieser hätte spannender nicht sein können. Es enstand ein Hin und Her in der Verlängerung und durch viel Konzentration, Disziplin und einem tollen Publikum im Rücken gelang es Ingo den Satz am Ende mit 19:17 und damit das gesamte Spiel für sich zu entscheiden. Eine sehr starke Leistung! Währenddessen war das mittlere Paarkreuz mit seinen Spielen schon durch. Allerdings ohne einen Erfolg verbuchen zu können, was es in dieser Halbserie noch gar nicht gab. Becker musste sich einem block- und schupfsicheren Neumann, wie auch in der Hinserie mit 2:3 geschlagen geben und Jürgens kam mit dem Küchenbrett von Koch nicht so wirklich zurecht, woraufhin eine 1:3 Niederlage entstand. Somit stand es 4:3 und Stahl war wieder ran. Es lag am unteren Paarkreuz die Distanz wieder auszubauen. Zum Glück waren Weiß und Höber an diesem Tag gut drauf und erledigten ihre Aufgabe hervorragend. Weiß wurde zwar das ein oder andere Mal von Henkel durch starke Blocks und Abwehrbälle in seinem Angriffsspiel ausgebremst, aber er kämpfte immer weiter und wurde am Ende mit einem 3:2 Sieg belohnt. Und auch Höber der im Hinspiel noch Petra Möller unterlag, machte es dieses Mal besser und gewann sicher 3:1.

Damit ergab sich ein Halbzeitstand von 6:3, wir befanden uns also in der richtigen Spur…Die zweite Runde begann mit einem weiteren Sieg von Tim Becker, der auch im zweiten Spiel, diesmal gegen Schönian, 3:0 triumphierte. Leider konnte John seinen Erfolg nicht wiederholen. Lieskes Spiel ist auf viel Schnitt und weich gezogene Bälle einfach zu gut ausgerichtet. Somit konnte ihm Ingo einfach zu wenig unter Druck setzen und verlor 0:3. Und auch Kai Becker musste seinem Gegner Koch zum Sieg gratulieren. Er machte es zwar besser als Jürgens und zwang sein Gegenüber in den fünften Satz, scheiterte aber leider in diesem. Ärgerlich! Egal weiter gehts…Jürgens ging zunächst relativ sicher mit 2:0 in Führung, allerdings gelang es Neumann anschließend das Spiel zunehmend zu kontrollieren und es entstand ein spannender dritter Satz mit einigen schönen Ballwechseln. Zum Glück konnte er trotz großer Angst (Bolzen war quasi schon draußen..;)) eine Niederlage abwenden und damit den achten Punkt beisteuern. Einer musste jetzt noch her..und der kam von Saschulek;) Der agierte wieder mal sehr sicher an diesem Tag und hielt den Ball wunderbar im Spiel gegen Henkel. Ergebnis: Drei Sätze – dreimal 11:6 und damit 3:0. Da war der ersehnte neunte Punkt und die Anspannung konnte nun von uns abfallen. Dies betraf auch Mini, dem nun die Konzentration ein wenig fehlte um Petra an diesem Abend zu schlagen und somit sein zweites Spiel 1:3 verlor.

Aber das ist nicht schlimm, denn was zählte war das Gesamtergebnis und das lautete 9:6! Dadurch, dass wir in der Hinrunde unsere einzige Niederlage gegen Stahl kassiert haben, welche wir nun wett machen konnten, können wir uns durch dieses Ergebnis in der Tabelle absetzen und somit einen wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg machen. Deshalb bedeutet uns dieser Sieg sehr viel. Ein großes Dankeschön an alle, die da waren und uns durch Anfeuern und Coachen unterstützt haben! Nächste Woche steht uns ein ebenso wichtiges Spiel bevor, dieses Mal jedoch auswärts. Am Freitag müssen wir uns gegen die neuen Drittplatzierten und direkten Verfolger aus Börde behaupten. Dort heißt es natürlich die Siegesserie aufrecht zu halten;))

Olaf Köhler sammelt drei Medaillen bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der Senioren

Bei den fünften Mitteldeutschen Meisterschaften der Senioren in Bad Blankenburg konnte Olaf Köhler am vergangenen Wochenende für unsere Eintracht und Sachsen-Anhalt die Fahne hochhalten.

Im EinzelMDEM-HE50 der Altersklasse 50 sprang dabei ein hervorragender dritter Platz heraus. Im Halbfinale unterlag er dem späteren Zweiten Michael Rönisch vom Sächsischen Verband. Sein Verbandskollege Lukaschek gewann diese Konkurrenz. Durch diesen Erfolg ist Olaf berechtigt an den kommenden Deutschen Meisterschaften der Senioren teilzunehmen.

Der Doppelwettbewerb in dieser Altersklasse sorgte für einen noch größeren Erfolg. Hier konnte Olaf die Goldmedaille mit seinem Partner Matthias Weiß (TTVSA) erspielen. Im verbandsinternen Finale besiegten sie dabei das Duo Kaczor/Müller.

Da noch ein Platz frei war, sollte in der Mixed-Konkurrenz eine weitere Medaille angepeilt werden. Für den kompletten Medaillensatz reichte es zwar nicht, aber ein weiterer hervorragender dritter Platz sprang dabei für das sachsen-anhaltinische Duo Marita Oscheja/Olaf Köhler heraus.

MDEM-HD50Am Ende konMDEMMIX50nte Olaf damit eine Gold- und zwei Bronzemedaillen bei den Mitteldeutschen Meisterschaften der Senioren erkämpfen. Hervorragend! Wir wünschen ihm viel Erfolg bei den kommenden Deutschen Meisterschaften der Senioren!