Stromausfall bei Diesdorf III

Am vergangenen Samstag empfing die dritte Vertretung aus Diesdorf den Tabellenvorletzten Bismark III. Unsere Gäste spielten mit Holst; Kersten; Siedentop, Richard; Hoffmann; Youngster Siedentop, Georg und Mehrwald. Die nimmervolle Dritte stellte Bochi; Danny; Andy; Ulli; Ersatzmann Robert Schröpl und Youngster Tim Becker.

Die Weichen waren auf Sieg gestellt, aber natürlich sollte alles ganz anders kommen.

Zunächst sorgte unser Doppel II mit Andy/Ulli für eine kleine Überraschung und bezwangen das Spitzendoppel um Holst/Siedentop, R. nicht unverdient mit 3:2. Parallel bemühten sich die vom UV-Turnier belasteten Bochmann/Mack, ein Spiel auf die Leinwand zu zaubern. Was aber nur bedingt gelang. Die gehäuften Fehler der Gegner Kersten/Mehrwald führten letztlich zum 3:1 Erfolg.

Nun lag es an den Ersatzmännern den perfekten Start herbeizuführen. Mit dem eingespielten Doppel Hoffmann/Siedentop, G. war dies leider kein leichtes Unterfangen für Robert/Tim. Einmal richtig Lehrgeld bezahlen hieß es am Ende für unsere Bengels, mit einem recht deutlichen 3:0 Sieg der Gäste.

Zwischenstand 2:1. Alles gut. Dann sollte das Schicksal seinen Lauf nehmen, denn die „Strom“rechnung kam ins Haus geflogen.

Der Kapitän konnte sich über seine Sicherheit die ersten zwei Sätze knapp gegen Kersten sichern und das Sauerstoffzelt schien in Satz Nr. 3 in greifbarer Nähe. Doch gab Kersten einfach nicht nach, spielte sich in einen kleinen Rausch und bezwang Bochi in den letzten drei Sätzen jeweils in der Verlängerung. Bei Danny sollte es ganz ähnlich laufen. Hier suchte man allerdings vergebens nach ansehnlichem Tischtennis. Mehr als 2-3 Ballwechsel je Punkt waren rar. Etwas glücklich setzte sich hier Holst in der Verlängerung des Entscheidungssatzes durch. So verstrauchelte das obere Paarkreuz zwei wichtige Punkte.

In der Mitte hatten Ulli und Andy keine leichte Aufgabe. Ulli lässt es erstmal krachen und stellt Berserker Richard mit seinem Frühstücksbrettchen in vielen Ballwechseln vor die Frage, wo der Ball denn hinkommen würde. 😉 Stark Ulli!! 3:1.

Tja unser Purzel bekommt die Scheiße am Hacken einfach nicht ab. Nach hartem Kampf wird es ihm am Ende leider wieder nicht vergönnt, sich mal wieder vom Gegner gratulieren zu lassen. Unglückliches 2:3 gegen Hoffmann.

Große Hoffnungen setzten wir in den aufstrebenden Star der fünften Mannschaft Tim. Man sieht ihm die Nervosität der Generalprobe im Spiel schon an, obwohl ihm sein Gegner Georg bekannt ist. Zu keiner Zeit konnte Tim sein volles Pensum abrufen und muss seinem Kontrahenten zum 3:0 gratulieren. Robert machte es ein wenig besser, konnte aber seine Linie gegen Mehrwald nicht kontinuierlich runterspielen. So stand mit 1:3 eine weitere Niederlage zu Buche.

Somit haben wir nur einen Einzelsieg aus der ersten Runde mitnehmen können – desolat!! Zwischenstand 3:6.

So viel Blöße wollte sich unser Bochi nicht geben und ließ den Schrittmacher unter Volllast zum Glühen bringen. Ein solides 3:1 und ein Aufruf zum Arschaufreißen sollten folgen.

Danny war immer noch nicht im Spiel angekommen, erspielte sich aber eine 2:0 Führung. Dann nahm er die überhaupt nur vorhandenen 50% auch noch raus und war doch im fünften Satz. Nur glücklich konnte man sich hier mit 3:2 gegen Kersten durchsetzen.

Natürlich mussten wir auch in diesem Spiel unsere „brachiale“ Fünfsatzstärke unter Beweis stellen, welche selbstredend mal wieder nicht vorhanden war. Ulli, Purzel und Robert verlieren alle nach viel Kampf mit 2:3. Mit Geschrei, herumirrenden Schlägern und Wut im Bauch mussten wir die bittere Heimniederlage akzeptieren. Auch Tim versuchte alles im Spiel gegen Mehrwald, blieb aber dennoch unbelohnt an diesem Tag und gratulierte zum 3:1 Erfolg. Eine 5:10 Klatsche stand auf der Anzeigetafel – PEINLICH PEINLICH!!!

Soo Jungs, schlimmer geht nimmer. Lasst uns die Saison würdevoll bis zum letzten Spiel durchziehen. Ich möchte nicht, ich will noch Spiel“e“ gewinnen, mit euch zusammen!!! Also Backen zusammen kneifen und im nächsten Spiel gegen Aufstiegsanwärter Börde V geben wir für Diesdorf wieder alles, um die Aufstiegschancen unserer zweiten Truppe ein wenig zu stärken und um zu zeigen, dass hier noch Licht brennt!

Punkteverteilung: Bochi 1,5 Danny 1,5 Knobi 0,5 Kaufi 1,5 Robert S. 0 Tim 0

von Danny Mack

Formtief bei Diesdorf III bleibt bestehen…auch gegen Bismark II

Am vergangenen Samstag empfingen wir mit Bismark II zwar eine starke BL-Mannschaft, jedoch haben wir uns ein wenig mehr ausgerechnet, als das Ergebnis nachher aussagen konnte. Wir mussten auf Witte und Wolff verzichten, spielten dafür mit R.Kapst aus unserer starken vierten Vertretung. Bismark musste kurzfristig auf Bremer verzichten, dafür kam Richard Siedentop mit.

In den Doppeln lagen wir leider trotz Umstellung 1-2 hinten. Danny und Bochi sicherten sich mit einem 3-1 Sieg gegen Ladewig/Ladewig den ersten Sieg. Richter/Kaufmann verloren ebenso klar wie Knobloch/Kapst 0-3. In den Einzeln gleich zwei Überraschungen: Danny Mack (ja, hört richtig hin 😉 ) schaffte es, Jörg Otto zu bezwingen. Und das nicht knapp, sondern gleich 3-1. Otto war bis dato ungeschlagen…Betonung liegt auf… WAR 😀 Bochi konnte mit selbem Ergebnis Müller schlagen, was an diesem Tag schon einer Überraschung gleich kam. In der Mitte dann ein typisches Motejat-Spiel. Robert Richter schaffte es nicht, sich konsequent gegen eben jenen durchzusetzen, sodass ein 2-3 gegen Motejat zu Buche stand. Andy verlor in drei knappen Sätze glatt mit 0-3 gegen Tilo Ladewig. Im unteren Paarkreuz gab’s dann nochmal spannende Spiele zu sehen. Spannend heißt leider nicht immer gut, so verlor Kaufmann mit 2-3 gegen Siedentop und Kapst 2-3 gegen Theo Ladewig. Da fiel auch mal das Wort “Scheiße!”. Wohl wahr… das waren unsere Matchwinner…Gleich nach der ersten Einzelrunde mit 3-6 zurückzuliegen ist harter Tobak.

Im oberen Paarkreuz dann keine Überraschungen mehr. Bochi gab sich nach 2/3 knappen Sätzen Otto mit 0-3 geschlagen, Danny feierte selbiges Ergebnis gegen Müller. Im mittleren Paarkreuz war wieder “Motejat-Spiel”-Zeit. Wieder ein 2-3, dieses Mal von Andy gegen Motejat. Der hat’s drauf, was Fünfsatzspiele angeht. Richter spielte sich gegen Tilo Ladewig in einen kleinen Rausch und schlug diesen bärenstark mit 3-1. Ulli gewinnt unten gegen einen entnervten Theo Ladewig mit 3-1, Roland konnte seinen Tag leider nicht erfolgreich abschließen und verlor 1-3 gegen Richard Siedentop. Daher mit 5-10 ein sehr schlechtes Ergebnis aus unserer Sicht. Unten müssen einfach 1-2 mehr kommen, und in der Mitte muss einer sein Fünfsatzspiel gegen Motejat durchbringen. Dann kann man über einen Erfolg sprechen. Nun, anscheinend ist die Saison eh schon gelaufen. Jedoch wollen wir unbedingt noch 2-3 Siege, sodass wir diese Woche gegen Bismark III nochmal voll angreifen. Jedoch nur im übertragenen Sinne, da wir mal wieder absolut nicht voll antreten werden. Aber die Ersatzmänner werden es richten 😉

Jeder muss sich noch einmal an die eigene Nase fassen und hinterfragen, ob das obere Paarkreuz immer für mindestens 3 Punkte gut ist, oder ob man demnächst zu 0 verlieren will. Da muss jeder nochmal ran!

Punkteverteilung: Bochmann 1,5, Mack 1,5, Richter 1, Knobloch 0, Kaufmann 1, Kapst 0

2. Mannschaft gibt sich keine Blöße beim Tabellenschlusslicht

Nach einem Wochenende Pause griff am Samstag dem 31.01. auch die 2. Mannschaft aus Diesdorf wieder ins Geschehen der Bezirksliga Salzwedel/Stendal  ein. So ging es zu einem der wenigen Auswärtsspiele nach Altenweddingen, die zwar weiterhin die rote Laterne der Liga tragen, aber mit einem Unentschieden am vorhergegangenen Wochenende gegen unsere Dritte durchaus gezeigt haben, dass man keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen darf. Schon gar nicht wenn man diesen an ihren heimischen Tischen gegenübersteht. Zu allem Überfluss fehlte auch noch Philipp urlaubsbedingt.

Somit standen sich die Mannschaften wie folgt gegenüber: Diesdorf II mit Klein und Rapp im oberen Paarkreuz, gefolgt von Neu und Haack in der Mitte sowie Hannemann an Position 5. Den Ersatzmann an Position 6 gab diesmal Mack. Altenweddingen II trat ebenfalls mit einem Ersatzspieler an, hatte aber nur die Nr.6 zu ersetzen und standen uns mit Plewnia, Mieruch, Ockert, Spangenberg, Knoche und Schulze gegenüber.

Los ging es mit den Doppeln, Rapp/Haack fuhren gegen Ockert/Spangenberg ein ungefährdetes aber auch glanzloses 3:0 ein, weil eher das desolate fehlerstrotzende Spiel der Gegner, als wirkliche spielerische Glanzleistungen, zu diesem klaren Sieg führten. Das gleiche galt jedoch tragischerweise auch umgekehrt für das Spiel Klein/Mack gegen Plewnia/Mieruch, das Altenweddingen mit 0:3 für sich entschied. So fanden Matze und Danny keinen wirklichen Flow zusammen und wurden auch aufgrund des sehr „individuellen“ Spielstils ihrer Gegner zu sehr vielen leichten Fehlern gezwungen. Doppel 3 mit Henning und Heiko starteten auch sehr kalt in ihr Spiel, verloren den ersten Satz knapp. Dann folgte jedoch eine klare Steigerung, Satz 2 und 3 gingen 11:6 und 11:5 an die Diesdorfer, die dann mit einem 12:10 im vierten Satz den Deckel auf ihren 3:1 Sieg schraubten. Fazit aus den Doppeln 2:1, alles im Soll.

Nun war das obere Paarkreuz dran und ich persönlich hatte nach letzter Saison in Altenweddingen (0:2 im oberen Paarkreuz) sowohl gegen Plewnia als auch Mieruch eine Rechnung offen. Erster Gegner war Plewnia und zur eigenen Überraschung stand relativ schnell eine 2:0 Führung auf der Anzeigetafel, beide Sätze 11:4. Im dritten Satz legte sich Plewnia noch etwas ins Zeug, kam aber nicht über 8 Punkte hinaus. Somit 3:0, Haken hinter Rechnung 1 und Augen auf ein wesentlich spannenderes Spiel. Denn Matze musste dieses Mal gegen Mieruch ganz schön kurbeln um keine
Niederlage zu kassieren. Der erste Satz ging ärgerlich 10:12 an den Kontrahenten aus Altenweddingen, mit der sehr eigentümlichen Schlägerhaltung, bei der einem schon beim Zusehen das eigene Handgelenk schmerzt. Obwohl Satz Nummer 2 klar 11:6 an Matze ging zeigte dieser sich wiederrum im Dritten nicht so konstant und ging nach erneut knappem 9:11 wieder 1:2 in Rückstand. Der vierte Satz sah zuerst nicht besser aus, 0:3 gingen die ersten Ballwechsel schon wieder an Altenweddingen ehe Matze den „Powermodus“ auspackte und mit einem Durchmarsch 11:3 diesen Satz eintütete, 2:2 und mit etwas mehr Konzentration und unbedingtem Siegeswillen, ging auch der finale Satz 11:8 an den Diesdorfer. 3:2 für Matze, nochmal gut zusammengerissen.

In der Mitte spielte André zuerst gegen Ockert gegen den er schon im Doppel ran musste. 11:5, 11:4 und 11:7 zum 3:0 Sieg sprechen eigentlich eine klare Sprache für die eigene Qualität oder für einen schlechten Tag des Gegners, trotzdem war unser Capitano zuversichtlich das sein kommender Gegner ihm besser liegen würde als der, gegen den er gerade klar gewonnen hatte. Henning indes hatte gegen Spangenberg nicht unbedingt Mühe, aber machte es wegen der eigenen ungewohnt schlechten Trefferquote unnötig spannend. Am Ende sprang unter dem Strich jedoch ein ungefährdeter 3:1 Sieg heraus. Damit Diesdorf mittlerweile 6:1 in Front.

Im unteren Paarkreuz waren nun Heiko und Danny dran. Letzterer spielte, etwas müde wirkend, gegen den materialbelasteten Abwehrspieler Knoche. Ungewohnt unaufgeregt spielte sich Danny zu einen klaren 3:0. Einzig der 2. Satz hatte mit einem 13:11 Spannung in sich. Heiko stand dem Ersatzspieler Schulze gegenüber, der, zumindest nach Sondierung des Punktewerts, keine große Herausforderung versprach. Jedoch war dies wohl eher nur ein Beweis das Punktwert und Statistik manchmal nicht gut dafür geeignet sind das spielerische Potential eines Gegners einzuschätzen. Denn nach dem ersten 11:6 Sieg für Heiko dreht sein Gegner auf und Hannemann musste sich zum Gewinnen des zweiten Satzes mit 12:10 ganz schön strecken, Satz Nummer drei ging sogar 10:12 an den Altenweddinger ehe Heiko den vierten Satz wieder dominieren konnte und 3:1 gewann.

Nun war es Zeit für Runde 2, mit Klein gegen Plewnia und Rapp gegen Mieruch. Matze konservierte seine Form aus der Endphase seines ersten Spiels und war zur Freude aller Diesdorfer nun gleich vom ersten Ballwechsel an voll da und gewann 11:5. Im zweiten Satz musste er dann schon wieder etwas mehr ackern, belohnte sich aber selbst mit einem 13:11 und auch der letzte Satz wurde 11:7 klar eingefahren. 3:0 und damit auch schon der Siegpunkt, Zwischenstand 9:1. Meine Wenigkeit stand dann Angstgegner Mieruch gegenüber aber das Spiel bewies … wenn man gerade einen Lauf hat, dann ist Angst relativ. 11:6, 11:3, 11:4, damit 3:0.

Kommen wir zum etwas kurioseren mittleren Paarkreuz. Da ich mit dem Spielen beschäftigt war, habe ich gar nicht recht mitschneiden können was bei Hennings Spiel, oder eher Nicht-Spiel los war. Unterm Strich 3:0 für Henning, 3 x 11:0, kampflos. Damit war nun André an der Reihe. Dieser lieferte eigentlich gar keine schlechte Vorstellung jedoch schien sein Gegner wiedererwarten durchaus gut auf sein schnittloses Spiel reagieren zu können. Während André im ersten Satz noch ein 11:8 errungen hatte, gingen die darauffolgenden Sätze allesamt verloren. 9:11, 8:11 und 11:13 zeigen jedoch deutlich das man unserem Captain keinen Vorwurf machen kann, da dieser in typischer Haack-Manier um jeden Ball fightete wie ein Berserker, aber einfach nicht belohnt wurde. Schade drum, das 1:3 war sicher nicht eingeplant aber in einem intensiven Spiel zu verlieren gehört nun mal auch zum Sport.

Im unteren Paarkreuz kam es nun zu den Begegnungen zwischen Hannemann und Knoche, sowie Mack gegen Schulze. Da Danny früher los musste um zum Spiel der 3. Mannschaft am Start zu sein, war zu diesem Zeitpunkt dieses Spiel jedoch schon gelaufen. Nach desolatem 1.Satz (3:11) fand er in sein Spiel und ging in den folgenden 3 Sätzen als Sieger vom Tisch, damit 3:1. Heiko musste dann gegen Knoche ran und brauchte leider quälend lange um sich auf dessen Spiel einzustellen, dann nach dem ersten noch gewonnenen Satz (11:8), hagelte es 2 Satzniederlagen (beide 6:11) aufgrund einer Trefferquote die gegen Null tendierte. Jedoch riss sich Heiko nochmal zusammen konnte den Vierten dann mit 11:0, schneider-schwarz spielen (wobei Hannemann eigentlich beabsichtigte den Gegner mit einem Kamikazeschuss einen Punkt zu lassen, nur schlug sogar dieser ein). Auch Satz Nummer 5 ging 11:4 an den Diesdorfer.

Endstand also: 13:2 und klarer Kurs auf das Saisonziel Aufstieg.

von Hannes Rapp

Ausblick auf KW06/2015

In dieser Woche beginnen die Winterferien in unserem Bundesland. Daher ist in dieser und in der nächsten Woche nur freitags das Training möglich.

Es finden aber auch vereinzelt Punktspiele statt: Am Samstag trifft Diesdorfs vierte Mannschaft auf Tangermünde II, Start: 13:00 Uhr. Anschließend empfängt die Dritte um 17:00 Uhr Bismark III.

Am Sonntag ist noch einmal die Vierte gefragt, sie ist um 11:00 Uhr bei Medizin V zu Gast.

Bei den 5. Mitteldeutschen Meisterschaften der Damen und Herren in Hettstedt am Wochenende nehmen leider keine Starter unseres Vereins teil. Im Ausgleich dafür drücken wir Marion Vollmer (Meiks Frau) und unserem ehemaligen Nachwuchsjuwel Richard Köhler kräftig die Daumen!

Viel Erfolg!

Verbandsliga: Diesdorf I gegen TSV Tangermünde I (8:8)

Am vergangenen Samstag trafen wir in voller Halle auf den Gast aus Tangermünde um den frischgebackenen Landesmeister Stefan Bindemann – Gratulation noch einmal dazu. Tangermünde mit B. Haupt für F. Kowar, Diesdorf I in Bestbesetzung. Für heute war eins klar: Mindestens einen Punkt holen oder absteigen. Es wurde ein enger Fight mit vielen knappen Ergebnissen.

Nach kurzer Mannschaftsbesprechung entschieden wir die Doppel umzustellen. Köhler/Peruth stellten unser Spitzendoppel und rungen Bauer/Neumitz in 5 Sätzen nieder. Herbst/Taetzsch kamen gegen das eingespielte Doppel Bindemann/Obst anfangs nicht zurecht, konnten sich dann zwar steigern aber unterlagen 1:3. Vollmer/Milarczyk fuhren gegen Haupt/Winckler endlich ihren ersten Doppelsieg ein, wobei  dieser Punkt zu 80% Meik zuzuschreiben ist. Zwischenstand 2:1

Im ersten Einzel musste Ole gegen Bauer ran. In den vergangenen Partien hatte Ole oftmals Pech und war dem Sieg stets nah. Diesmal spielte er absolut konzentriert und konnte sich über diverse Vorhand- und Rückhandtopspins zum 3:1 Sieg durchkämpfen. Chris hatte mit Bindemann die schwerere Aufgabe, und unterlag erwartet klar 0:3. Olaf machte in den ersten beiden Sätzen alles richtig, verlor dann aber die Linie und musste Obst schlussendlich zum Sieg gratulieren. Topscorer Meik führte ebenfalls 2:0 und konnte sich im Fünften 13:11 in einem mitreißenden Spiel gegen Neumitz durchsetzen. Hummel hatte mit Haupt keine größeren Schwierigkeiten und konnte seinen ersten Sieg im unteren Paarkreuz einfahren. Gegen Winckler hatte ich mir wesentlich mehr ausgerechnet, fand aber zu keinem Zeitpunkt in mein Spiel und verlor überraschend klar 1:3. Zwischenstand 5:4. Soweit so gut…

In der zweiten Einzelrunde versuchte Ole alles um mit der Offensivpower von Bindemann mitzuhalten, was ihm zwischenzeitlich gut gelang, bevor der Landesmeister wieder einer Gang hochschaltete und die Partie 3:1 für sich entschied. Chris musste über viele lange Ballwechsel gegen Bauer gehen, unterlag diesem am Ende 2:3 und wartet immer noch auf seinen ersten Sieg im oberen Paarkreuz. Olaf hatte mit Neumitz an diesem Tag ein ungewöhnlich leichtes Spiel und mit einem starken 3:1 das bessere Ende für sich. Meik führte gegen Obst analog zum ersten Spiel wieder mit 2:0 und musste bis in die Verlängerung des fünften Satzes gehen. Dort bewies er neben mentaler auch spielerische Stärke und entschied denkbar knapp bei super Atmosphäre das Match mit 12:10 für sich. Hummel fuhr gegen Winckler nach kurzer Verschnaufpause im dritten Satz den achten Punkt für uns ein – der Sieg lag in der Luft. Doch da war ja noch Milarczyk! Unter Begleitung der Trommel und lauter wahnsinnigen Diesdorf-Fans die mich nach vorn peitschten, wollte ich gegen Haupt unbedingt punkten. Nach intensiven 5 Sätzen (-14; +13; +7; -8; -10) gab ich auch dieses Spiel ab und war um die Erkenntnis reicher, dass intensives Training auf alten Tischen reine Zeitverschwendung ist. Sei’s drum, selber Schuld.

Im Entscheidungsdoppel wurde es dann hochspannend. Köhler/Peruth gegen Bindemann/Obst. Die Halle brüllte, es war ein stetiges Hin und Her. Olaf und Chris lagen zwischenzeitlich 0:2 hinten und starteten eine furiose Aufholjagd und wehrten am Ende zahlreiche Matchbälle ab. 10:10 im Fünften – „Alles drin“ hieß es aus allen Ecken. Doch dann, symptomatisch für unsere Situation, fand der Ball vom Schläger des Gegners den Weg zum Netz, darüber hinweg, und wurde danach unreturnierbar. 10:11! Und weil‘s so schön war gleich nochmal… 10:12! Das war’s das Spiel war verloren, einfach so, 2 simple Netzbälle entscheiden vielleicht über Abstieg oder Verbleib in der Verbandsliga. Im Endeffekt ein verlorener Punkt hinsichtlich der Tabelle, in der wir nun immerhin 4 Zähler aufweisen können. Mit diesem leistungsgerechten 8:8 war die Pflicht erfüllt, Potential nach oben besteht aber trotzdem.

Ole 1; Chris 0,5; Olaf 1,5; Meik 2,5; Hummel 2; Jens 0,5

Abschließend muss ich an dieser Stelle noch einmal diese unfassbare Unterstützung unserer Vereinsmitglieder und Fans erwähnen, die uns in dieser schwierigen Situation wieder und wieder unermüdlich anfeuern und mich stolz machen in diesem Verein zu spielen – danke, ihr seid Weltklasse! In 2 Wochen am Valentinstag fällt die Vorentscheidung gegen Francke – 14.02. um 13:00 Uhr. Will man sich die Chance auf den Nichtabstieg bewahren, muss dort unter allen Umständen gewonnen werden, damit das Licht noch lange brennt…

Starke Mitte sichert Auswärtssieg der VI. Mannschaft beim USC IV mit 9:6

Der USC mit vier neuen Spielern gegenüber der Hinrunde, wo wir noch mit 13:2 gewonnen hatten. Gegen den USC beißen sich noch andere Mannschaften der 2. Stadtklasse die Zähne aus. Sieben Mal ging es in dieser Partie über fünf Sätze, leider nur zwei Mal war Diesdorf der Sieger!! Bevor ich mit den Doppeln beginne, noch einmal ein Dankeschön an Thomas Ganzer, der es möglich machte, trotz folgender Nachtschicht, zu spielen. Da der Kapitän vorab Absagen von 3 anderen Spielern erhalten hat.

Unser Doppel I Richter/Gerlach spielten gegen Kurbjuhn/Chwastek und gewinnen mit 3:1 obwohl es wieder Startschwierigkeiten gab. Auch unser Doppel II Szwillus/Witte konnte sich mit 3:1 durchringen gegen Redemann/Reyher. Für unser Doppel II läuft es in der Rückrunde gleich sehr gut. Bisher alle Spiele gewonnen, in der Hinrunde bis dato alle Spiele verloren. Doppel III Holze/Ganzer verlieren gegen Kühn/Sonntag mit 1:3 nach einer 1:0 Führung dann 9,10,9. Durch Schule und Arbeit muss hier mal, jeder mit jedem spielen. Im oberen Paarkreuz verliert Jürgen gegen Reyher knapp mit 2:3. Jürgen hat zwar alles versucht, aber leider ein klassischer Fehlstart. Bei Dominik sah es etwas besser aus gegen Redemann. Er benötigt zwar auch fünf Sätze, ließ die Zügel aber nicht schleifen und hatte den längeren Atem beim 11:7 im letzten Satz. Auch im nächsten Spiel war es sehr eng bei Friedbert gegen Kurbjuhn. Im fünften Satz zwingt er seinen Gegner nieder mit 11:9. Also ein nervenaufreibendes Spiel, weil wir auch zu diesem Zeitpunkt schon einschätzen konnten, dass die Hausherren wenig zulassen. Eine Runde Leistung zeigte wieder Dirk gegen Kühn mit einem 3:1 Sieg. Ich hoffe jetzt läuft das Fließband wieder wie in der Hinrunde (ungeschlagen). Im unteren Paarkreuz verliert Thomas gegen Danja Sonntag ( Thomas und die Frauen ?????) im fünften Satz mit 14:16, dieses Spiel stand immer auf Messers Schneide. Nun war Herbert dran gegen Chwastek. Die ersten beiden Sätze verliert er mal wieder mit 8 und 7. Ich haderte mit mir und war im Zweifel ob ich Dr. Bob (Kopf) oder den Kampfmittel-Beseitigungsdienst (Pappe) anrufen sollte. Die nächsten beiden Sätze gewinnt Herbert und gibt dann den Fünften wieder ab, oh, oh, oh.

Halbzeitstand 5:4 für Diesdorf.

In der zweiten Runde zeigt dann Jürgen wieder aus welchem Holz er geschnitzt ist. 3:0 gewinnt er gegen Redemann 1, 12, 5. In der letzten Partie im oberen Paarkreuz führt Dominik gegen Reyher schon 2:0, wer kennt dies nicht, denn Reyher gleicht aus zum 2:2. Im fünften Satz führt Dominik schon 7:4 und Reyher nimmt eine Auszeit. Nach Wiederbeginn macht Domink zu viele eigene Fehler und in der Verlängerung gewinnt Reyher mit 13:11. Schade!!!!! Jetzt ist wieder unser mittleres Paarkreuz dran, die heute im Einzel 4 Punkte holen. Dirk gewinnt gegen Kurbjuhn 3:1 und Friedbert gewinnt ebenfalls mit 3:1 gegen Kühne. Nun war es Herbert vorbehalten den Sieg für seine Mannschaft perfekt zu machen. Ich kannte kein Pardon mit Danja und siegte überlegen mit 3:0. Die Hoffnung ,,stirbt” zuletzt in Diesdorf. Insgesamt gab es nur zwei Siege mit einem klaren 3:0 und die verzeichneten wir. Im letzten Spiel des Tages verliert Thomas wieder in der Verlängerung des fünften Satzes mit 10:12. Nach seinem Spiel, spielte der Frust die Musik und ab ging es zur Nachtschicht. Zählen tut aber der Mannschaftssieg und das haben wir erreicht. Wir sind natürlich jetzt die Gejagten, denn jede Mannschaft will den ungeschlagenen Tabellenführer schlagen.